yippie


Busy ist sie, die A-Heldin.

Und hat dabei - genau so wenig wie ich - gemerkt, dass unser kleiner Blog im November 3 Jahre alt geworden ist. :-)

Schwesterchen, zum Wochenende erwarte ich ein Stück Torte in meinem Briefkasten!

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4 Stunden vorher:
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Johannes hat’s auch gemerkt. Und Doug und Dea kucken noch Football… ;-P

Jetzt ist’s rum um’s Eck. Die Hochzeit meiner Freunde C&G (also die E-Heldin ist nicht unter der Haube… aber danke der Nachfrage ;) ) war gestern und so können wir nun endlich unser Großprojekt der letzten Wochen “Hochzeits-Lipdub” mit aller Welt teilen. Scheee war’s!

Wir hatten uns vor ein paar Tagen zwar kurzfristig dann doch dazu entschieden, Tickets für die Airshow zu kaufen… deren Besuch morgen ich wie ein Kind vor’m Weihnachtstag gar nicht abwarten kann…

… aber ich war echt ungeduldig gewesen… nach vierzehn Tagen, an denen wir täglich von Flugzeugen umflogen worden sind… und so sind wir dann doch heute schon Richtung Flugplatz getingelt… um bei strahlendem Sonnenschein den ganzen Tag lang displays zu gucken ;)

Ein erster Teaser:


The Red Arrows

They were ace, die Red Arrows, wie einer meiner neuen Arbeitskollegen zu sagen pflegt… und daß wir kurz zuvor einen Radiosender gefunden hatten, der die Flugschau kommentierte, war das Sahnehäubchen auf allem!

Hey, Schwesterchen, dein Kaktus hat innerhalb der letzten drei Stunden die Wahnsinns-Rosa-Blüte bekommen!
:-)

Symbolischer hätte es gar nicht werden können: Nachdem ich vor fast zwei Wochen meinen ersten, festen Job in England gekündigt hatte, war am 04. Juli mein letzter Arbeitstag bei der Firma, von deren wahnsinnigen Arbeitnehmer-Kontroll-Mechanismen (in den letzten vier Wochen richtig häßlich zu Tage getreten) ich meinen armen Enkeln in Zukunft wohl stundenlang erzählen werde können.

Daß ich vergangenen Montag dann bei meinem neuen Arbeitgeber allerdings auf diese Art empfangen werden würde, hatte ich nicht erwartet :)

Blick aus meinem Bürofenster

Und das ist erst der Anfang, liebe Leute. Hier handelt es sich nämlich nur um Übungsflüge für die berühmte Farnborough Airshow, die nächste Woche, diverse Jubiläen feiernd, bei uns stattfinden wird (Tägliches Flugprogramm).

(Für die Kurzentschlossenen unter Euch: Ja, wir haben noch ein Bett und ein Sofa frei! ;) )

Interesting times, people, interesting times…

Rube hat das ganze übrigens auch mitbekommen: hier seine Perspektive ;)

ToDo-Liste zur richtigen Vorbereitung auf ein fußballerisches Sommermärchen:

    - Salätchen für’s Vorglüh-Barbecue zaubern
    - Trikot und Flagge aufbügeln
    - Bier kalt stellen (soweit nicht bereits geschehen!)
    - Gesicht in schwarz-rot-gold bemalen
    - Beileidsbekundungen auf Spanisch ‘raussuchen
    (”Lo siento!” und “No es triste!” und “También debe ser perdedores!”)
    - Den Wecker für morgen früh schon jetzt stellen!

schlaaaand02

Ich mag Fußball. Vor allem deswegen, weil es zu einem Deutschen einfach dazu gehört. Genau wie die Weißwurst-Senf-Brezn-Bier-Kombi zu den Einwohnern von Bayern.

Jeder mag Fußball, jeder kuckt Fußball und wenn’s alle zwei Jahre international wird, dann nimmt man auch die Frau mit zum Fußball kucken. Aktuell wird sogar im Radio diskutiert, wie politisch unkorrekt der Begriff “Public Viewing” eigentlich ist. Und bei uns in der Firma ist es wieder Zeit für’s Ergebnisse-Tippen… (Gibt’s Außenseiter, auf die man achten muss??)

Und weil Fußball-EM nicht einfach nur eine sportliche Zusammenkunft sondern ein Ereignis ist, muss auch auf Sistaweb Anteil genommen werden. Zum Beispiel mit

- Simon for Live-Blogging: Wie zur WM wünsche ich mir so ein toll kommentiertes Spiel. Vielleicht gewinnen wir das ja dann genauso, wie das vor zwei Jahren!

- A-Heldin & Rube for international comments: Ja, wenn die beiden auf ihrer Insel überhaupt einen öffentlichen Fernseher zu sehen bekommen, wo die Fußball-EM übertragen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass den Engländern das Zuschauen so viel Spaß macht… hähähähä ;)

- E-Heldin im EM-Alltag: Jetzt muss ich erstmal diese grandiosen Fußmatten bestellen, mir eine überdimensionale Deutschland- und Schweden-Flagge besorgen und schon kann ich mir schwarz/rot/gold auf’s Gesicht malen und auf der Neusser Fanmeile mitgröhlen.

Fiar an bsundern Menschn is moang a bsundarer Dog. Weil i ean so gern hob, den Menschn, winsch i eam vui Glick und hoff, doß a no mera Leid eam vui Glick winschn dadn. Hobt’s me, liabe vier Leser?

A kloans bisserl, nur a weng wenn’s as eam Eire Dauma drucka dads, vo neine in da Fruah bis umra oans noch Mittog.

Wann’s guat laft, wead’s fia de junge Lady im Herbst richtig spannend wear’n.

Wann’s ned so guat laft, weard de junge Lady vazoin kenna, daß s’ in koide Wossa gsprunga is mit am Hauf’n Muat, wia ma’s heid ned oft siegt.

Und ean Standort hot’s donn nei bstimmt. Perspektiven ausg’lot.

Af oamoi.

Fia sowos braucht’s a gscheits Rückgrat. Wos sa se über de letzt’n sechs Monat’ wiedergfund’n hot.

Respekt, E-Heldin, Huat ob!

Und Glück auf! :D (more…)

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Der (fast) bekannte Blick aus dem Küchenfenster, heute morgen kurz nach acht.

Wie die Wettervorhersage war? Slightly different, würde ich mit dem Versuch, höflich nach britischer Art zu klingen, sagen :) : (more…)

Vonna Sonne jeweckt werdn, in Schlabberklamotte zum Bäcker umme Ecke, dicke Pakete vonner Post holn, lecker Latte am Morgen, Jeburtstachskartn aufschlitzn, …

… und dann aufs Rädsche, rumrödln, die RuK-Strecke nochma checkn, sich cool weil gut fühln, lecker Bierchen am Nachmittach mitm Stücksche Kuchn …

… und dann zum Relaxn, Schwitzn, Gaffn, Wasserbettrumliegn, Dösn ins Wellneuss (dat Beste, wat Neuss je passiert is!)…

… abends Luftschlangn und Ballonalarm inner Stube, dicker Kuchn und noch mehr Päcksche inner menschenleern Wohnung …

… und inner Altstadt kapiern, dat der Caipi und die Kurzn auf leern Magen reinhaun und zum Tabledance auffer Theke anregn …

Jeah, thank you all! Ick freu mir auf den 29ten!

Meine kleine süße Fabia ist 100.000 geworden!

Verrückt? Ich? Nur, weil ich einen solch entscheidenden Tag meiner kleinen Fabia dokumentiere? Nein. Naja, vielleicht bin ich ein bisschen verrückt. Zumindest vernarrt. Immerhin ist es mein erstes Auto!

Und wo wir schon überall waren! Zusammen sind wir schon oft in Holland gewesen. Haben gemeinsam das Meer besucht. Dann waren wir beim Kloster Andechs, an vielen Flughäfen,… Wir sind sogar zweimal von der Polizei angehalten worden! Hihi, wegen zu-schnellem-fahrens. Aber es blieb bei einer Verwarnung. Zu süß haben wir beide den Hauptkommissar angelächelt.
Am liebsten bin ich mit Fabia in der Waschanlage. Das gefällt ihr nämlich auch prima und danach strahlt sie über die ganze Motorhaube.

Wild geknutscht hab ich in ihrem Inneren und an der Ampel den ein oder anderen dicken Schlitten abgehängt. Sie hat schon ein neues Hinterteil bekommen, weil irgendein Idiot ihr ein Loch in die Stoßstange gefahren hatte. Und als ich noch nicht wusste, wie groß meine Kleine ist, hab ich ihr auch ein paar Schrammen verpasst. Aber die Zeiten sind lange vorbei. Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team. Mit dem Mösenstövchen der Sitzheizung hat sie schon so manche weibliche Beifahrerin beglückt. Und mich begeistert sie damit jeden Morgen, wenn ich verfroren auf den Anlauf der restlichen Heizung warte.

Ach, Fabia, ich werde weinen, wenn unsere letzte gemeinsame Fahrt ansteht.

Wenn das kein Grund zum Tanzen ist! Am besten auf den Nummer 1 Hit Südafrikas! Shake your bobaraba!

Und weil’s so schön war, darf sie auch noch!

… you can certainly tell I’m on a roll here… and OMG… this time, we tried to go with some cheese on them… and hey… they turned out fabulous… again! :)

Since the formula of my pretzel-style rolls recipe is now connoisseur-proof, I may as well never return to Bavaria again… if my dear sister feels gracious enough to provide me with canned Bavarian-style white sausages furthermore, that is… hahaha.

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Now go on and try that recipe for yourself! It might make your weekend, who knows… ;)

eheldin2

In diesem Jahr gehe ich als rothaarige Schwester der E-Heldin!

Und für alle Düsseldorfer Jecken: Helau & Prosit!

… die Schicksalsfrauen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… heute endlich nahmen sie das seit Monaten ungewisse Schicksal der Ich-und-mein-Laugengebäck:Quo-Vadis-Beziehung in die Hand…

Þær lög lögðu,
þær líf kuru
alda börnum,
örlög seggja.

Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Oh Mann… und nach monatelangem Rezept-Suchen und -Ausprobieren also… habe ich heute…

… den Heilgen Laugengebäck-Gral gefunden!!!

… und die Dinger schmecken hammerhart… sprich: weich wie die bayerischen Originale… und mit coarse sea salt drauf… bin ich vor zwei Stunden in den Laugensemmel-Himmel entschwoben…

YEAH! :)

Hätt’ ich Euch heut’ erwartet, hätt’ ich Brezen gemacht… Brezen gemacht… Brezen gemacht…

So aber bekommt Ihr hier das ultimative Rezept… und ich geh’ jetzt mal gucken, ob ich noch eine Dose Weißwürscht in meinem Vorratsregal finde…

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Laugengebäck

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Öl
1 TL Zucker
2 TL Salz
1/8 Liter warme Milch
1/8 Liter warmes Wasser

Natronlauge
1/2 Liter Wasser
2 EL Natronpulver oder Baking Soda

grobes Salz, Sesam, Mohn oder Käse zum Bestreuen

Zubereitung
Hefeteig herstellen und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in 8-12 Portionen teilen und Bällchen, Stangen oder Brezen formen. Noch einmal zehn Minuten ruhen lassen; derweil Backblech mit Backpapier auslegen. (wegen Lauge!)

Dann das Wasser zusammen mit dem Natron zum Kochen bringen und jedes Gebäckteilchen für max. 30 Sekunden in das kochende Wasser geben. Gebäckstücke herausnehmen, auf das Blech legen, ggf. einschneiden und mit Salz etc. bestreuen.

Bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

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Merry Christmas to our wonderful readers and all those dear to them.

And best wishes to all of you for a great 2008.

Yippie, auch bei mir hat er ins Briefkastenfensterchen reingeschaut, der Wichtelbote! Und das schon vor ein paar Tagen, wie ich entschuldigend erzählen muß, entschuldigend, weil seit Dienstag nämlich verwandtschaftlicher Besuch von über dem großen Teich in unsere Wohnung geschneit ist, der ein bißchen mehr unterhalten werden will als ein Blog. ;)

Ay, liebe Ay!

Vielen Dank für Deinen netten, ausführlichen Brief!

Nach dem Lesen hatte ich das Gefühl, ich wäre eben mit einer Tasse Tee auf ein anregendes, lustiges Pläuschchen mit Dir zusammengesessen. Das mich an vielen Stellen kichernd und rundum sehr beeindruckt zurückgelassen hat.

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Ich kann’s nicht erwarten, mir den Film anzusehen (der schon seit Ewigkeiten auf meiner “Den-muß-ich-mir-auch-endlich-mal-ansehen”-Liste steht).

Und frage mich schon seit ein paar Tagen, ob ich es wagen kann, ihn nun mit oder ohne Schwiegerverwandtschaft in spe anzuschauen… :)

— — —

Soweit ebenfalls bewichtelt wurden:

Flo, Simon, die E-Heldin, der Provinzblogger, Ay und Mimo.

Bin gespannt, was die anderen noch schreiben werden.

Lieber Flo,

vor zwei Stunden habe ich dein Wichtelgeschenk bei der Post aufgegeben. Die freundliche Servicekraft meinte, dass es spätestens am Donnerstag bei dir ankommen sollte. Ich wünsch dir ganz viel Spaß mit meinem ganz persönlichen Typisch-Paket (süßer Kitsch, lauter Glamour und eine Prise Unverschämtheit)!!

Frohe Weihnachten,
E-Heldin

Schwupsdiwups vom Fleck weg begeistert war ich im Juni von ihr, der Stimme von Amy Winehouse (Hier ein ausführlicher Wikipedia-Artikel.). Ihre neueste CD lief tagelang auf und ab, während ich mich in eine neue Umgebung, derzeit noch von einem Haus von professional sharers dominiert, auf einem neuem Längen- und Breitengrad-Fleck einzuleben versuchte.

Als ich dann die Rockröhrenstimme dann zum ersten Mal 24jähriges Fleisch werden sah, haute es mich fast vom gemieteten Küchentresenhocker: Wie konnte so ein zierliches Persönchen solch ausdrucksstarke Töne von sich geben? RESONANZKÖRPER - WO?

Meine Ankunft und die ersten Gehversuche in England verbinde ich seitdem mit Amy Winehouse. Ihre scheinbare Unabhängigkeit und Stärke, ihre Liedertexte, ihr Erscheinungsbild: Die unzickige Geradlinigkeit, die den ganze Erfolgsschlamassel, das Auf und Ab in den Medien durchzieht, steht Pate für die vielfältigen Geschmäcker und Zwischentöne meines neuen Lebensabschnittes, in dem meine liebste Bienenkorbstimme allzeit einen besonderen Platz einnehmen wird.

Ich mein: DIE STIMME!

Hier eine akustische Version ihres letzten Hits (Hier die Version mit Orchester, sozusagen.):

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