working


Darf ich meine neuen Büro-Kollegen vorstellen?

Anne-Marie, der schwarze, schlanke Teleskopfisch mit den knuffigen Kugelaugen.

Horst, der muntere Goldfisch mit dem glitzernden weißen Bäuchlein.

Terrorist, (ein Gurami) der schon länger im Büro wohnt und Horst und den vier anderen goldigen Wasserbewohnern die Schuppen vom Rücken gefressen hat. Nur Anne-Marie, die hat er in Ruhe gelassen. Die Black-Lady war ihm wohl nicht schillernd genug.

Der Terrorist ist jetzt im Fisch-Himmel (daher auch kein Foto mehr!). Quasi von der Herren-Toilette aus direkt ab nach oben. Obwohl ich ihn lieber in der der Fisch-Hölle sehen würde. Der böse, böse Miesepeter, der meinen kleinen Tierchen anlässlich meines Einzugs den Umzug vom Tierparadies-Aquarium in mein Büroparadies-Aquarium so schrecklich unerträglich machte und die sich wohl das ganze Wochenende schon aus Angst vor Übergriffen des großen Platzhirsches im dicht bewachsenen Bodensand eingebuddelt haben.

Zwei - wegen keinerlei außergewöhnlichen äußerlichen und individueller Merkmale noch unbenamte - Goldfische sind richtig angeschlagen und hängen in den Seilen. Manchmal lassen sie sich kraftlos nach oben treiben und ich sehe nur an den lahmen Kiemenbewegungen, dass noch Leben in ihnen ist. Hoffentlich werden die beiden wieder fit! Dann bekommen sie auch schöne Namen und gehen nicht in die Geschichte ein als toter Goldfisch 1 und toter Goldfisch 2! Das könnte ich nach dem guten Start am Anfang der zweiten Woche einfach nicht ertragen…

Fühle mich wie an meinem ersten Schultag:
Positiv gespannt, ein bisschen aufgeregt und unsicher ob der schon bald routinierten Bahnfahrt in die Landeshauptstadt. Hach, Bahnfahren… hach, Düsseldorf… hach, eine neue Morgen- und Abend-Skyline… hach, endlich: der so lang herbei gesehnte neue Job…

In den vergangenen zwei Wochen habe ich bei insgesamt 600 Menschen an den Kündigungsverkündungen mitwirken müssen. Heute gab es wieder einen erfolgreichen Geschäftsabschluss. Es geht um rund 8.000 Menschen.

Ich freue mich über den Umsatz.
Ich hasse mich dafür.

Beeindruckend wie gekonnt sie lächelt. Ich weiß, sie muss innerlich kochen vor Stress und Wut. Und dennoch ist sie weiterhin freundlich, umsorgend und allem voran die Ruhe in Person. Höflich nickend und fein säuberlich notiert sie jeden Wunsch der vier Agentur-Damen, deren Gala-Dinner für 60 geladene Gäste morgen Abend ansteht.

Bereits fünf Ortsbesichtigungen, drei stundenlange Testessen und hunderte Emails mit Änderungswünschen in Deko, Beleuchtungskonzept und Beschilderungsvarianten hat sie bis zu diesem Zeitpunkt schon hinter sich. Der Entwurf und Ablaufplan wurde so oft geändert, dass die Angebote nicht nur mit Datum sondern mittlerweile mit Uhrzeiten gekennzeichnet sind.

Doch auch einer Bankettangestellten eines 5 Sterne Nobelhotels platzt irgendwann der Kragen. Als die Damen sich zu einem Kaffee in die Lounge verabschieden verliert sie ihre antrainierte Diskretion:

„Diese Tanten glauben ja auch, wir springen für alles, was ihnen quer sitzt! Wie kann ein solch renommierter international erfolgreicher Konzern nur dermaßen unprofessionelle Marketingleute haben, die sich dann auch noch Manager Events International schimpfen dürfen?! Ich hab auch International Management studiert und führ mich nicht auf wie Gräfin von Spee!“

Die Kundinnen kehren zurück und ihr einstudiertes Lächeln sitzt nach einem fast unsichtbaren Augenzwinkern in meine Richtung genauso perfekt wie das maßangefertigte Hotelkostüm. „Aber selbstverständlich können wir das Menü noch einmal mit dem Chefkoch durchgehen (…)“

Symbolischer hätte es gar nicht werden können: Nachdem ich vor fast zwei Wochen meinen ersten, festen Job in England gekündigt hatte, war am 04. Juli mein letzter Arbeitstag bei der Firma, von deren wahnsinnigen Arbeitnehmer-Kontroll-Mechanismen (in den letzten vier Wochen richtig häßlich zu Tage getreten) ich meinen armen Enkeln in Zukunft wohl stundenlang erzählen werde können.

Daß ich vergangenen Montag dann bei meinem neuen Arbeitgeber allerdings auf diese Art empfangen werden würde, hatte ich nicht erwartet :)

Blick aus meinem Bürofenster

Und das ist erst der Anfang, liebe Leute. Hier handelt es sich nämlich nur um Übungsflüge für die berühmte Farnborough Airshow, die nächste Woche, diverse Jubiläen feiernd, bei uns stattfinden wird (Tägliches Flugprogramm).

(Für die Kurzentschlossenen unter Euch: Ja, wir haben noch ein Bett und ein Sofa frei! ;) )

Interesting times, people, interesting times…

Rube hat das ganze übrigens auch mitbekommen: hier seine Perspektive ;)

Habe meinem schwulen Lieblingskunden zu seinem Firmenausstand ein kleines, albernes Geschenk gemacht. Er freute sich wie ein kleines Kind: “Klasse, Frau E-Heldin! Hoffentlich passen die auch!”

… ich so sauer bin!!! Ich könnte platzen vor Wut. Und mir schießen die Tränen in die Augen, um dann mühselig vom Kropf im Hals wieder heruntergeschluckt zu werden. Dabei hab ich nen dicken Hals und der Kragen platzt mir jeden Moment!

Und das Schlimmste: Ich war schon vor vierzehn Tagen so sauer. Und seitdem gibt es kaum einen Tag, wo ich nicht enttäuscht, böse, wütend oder einfach nur verletzt wäre.

Jetzt fragt ihr euch, was da war, vor zwei Wochen? Jeder andere hatte einen Brückentag. Ich dagegen hatte ein Mitarbeitergespräch! *Räume-mit-einem-Arm-den-Schreibtisch-leer-und-werfe-den-Monitor-aus-dem-Fenster*

… zum ersten Mal nicht mehr freiberuflich selbständig, wie die letzten neun Jahre lang, sondern vertraglich fest an eine Firma gebunden:

* Getrenntes oder gemeinsames Konto?

* 24 Tage Urlaub im Jahr - und hier die acht bank holidays schon mit drinnen - ist das normal? Und darf man diese Tageszahl tatsächlich als benefit bezeichnen?

* Ab wann muß eine Firma ein pension scheme oder wie sich das nennt anbieten?

“Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist unklug, zuviel zu bezahlen,aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten.

Nehmen Sie das niedrigste Angebot an,müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen,etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.”

John Ruskin, Englischer Sozialreformer (1819 - 1900)

Ich habe mir selbst versprochen, in diesem Jahr meine Karriere voran zu treiben. Man könnte es Vorsatz nennen, ich belasse es aber eher bei der Bezeichnung Lebens- oder auch Karriereplanung.

Step1: Ziel definieren
Anwendung des Maximalprinzips: Viel Geld für wenig Arbeit.

Step2: Weg definieren
Studium. Ohne Studium wird man niemals zu einem Topmanager über deren Gehälter sich die Öffentlichkeit echauffieren könnte.

Step3: Aktiv werden
Ich habe mir einen neuen Schreibtisch gekauft, in einen TFT investiert und mein Arbeitszimmer komplett renoviert. Man fühlt sich hier jetzt richtig wohl - genau die Athmosphäre, die man für Lernabende braucht. Und meinen Übernachtungsgästen kommt der neue Zimmerlook natürlich auch zu Gute.

Step4: Zeit- und Finanzplan aufstellen
Jetzt kommt noch der Informationsteil zum Thema welches Semester als Einstieg, konkreter Studiengang, Bewerbungsfristen, Zulassungsprüfungsvorbereitung, … Job oder Bafög oder Nebenjob oder eine Mischung aus allem? Außerdem wird man sich bei dieser Durchrechnerei schnell bewusst, wie gut und sorgenfrei man eigentlich lebt. Und vor allem, worauf man in Zukunft wohl alles verzichten wird…

Step5: Stolpersteine erkennen und umgehen
Noch hab ich keine Ahnung wie sie aussehen könnten. Aber ich bin mir ganz sicher, dass da noch so einiges auf mich zukommen wird! Kann mich jemand vorwarnen?

Nein, der Gärtner war nicht der Mörder, beim Mystery Dinner im Alten Wartesaal am Kölner HBF. Dafür durfte ich - vorgeschickt von meinen feigen Kollegen und angetrunken mit mindestens 4 Gläsern Wein, 3 Tequila und erst einem Glas Wasser - auf den Brettern, die die Welt bedeuten, meine Version des Mordes kundtun. Ich glaube, richtig schlecht war ich nicht - das urteilte ich zumindest aus dem schallenden Gelächter des rund 90-köpfigen Publikums. Gerade zuhause angekommen, habe ich jetzt auch die Sturzbäche unter meinen Armen aus meinem T-Shirt ausgewrungen… Jetzt weiß ich wieder, warum ich lieber hinter der Bühne arbeite ;)

Da warte ich und mit mir noch ungefähr fünf andere Firmen darauf, dass wichtige Projektentscheidungen verbunden mit fünf- bis sechsstelligen Auftragssummen getroffen werden. Sämtliche angekündigten Deadlines sind verstrichen und wir alle hören nichts. Heute habe ich erfahren, dass der Grund ihrer Verschwiegenheit eine Katastrophe imensen Ausmaßes ist.

“She’s ready for collaps. She already didn’t find her wedding dress!”

Wenn der Kunde schon ankündigt, dass meine Kenntnisse aus dem Seminar Kundeneinwandbehandlung bei ihm keine Früchte tragen würden, wird schnell klar, dass manche Ein- und Verkäufer schlicht übertrainiert wurden.

Liebe K.,

am Wochenende hab ich dich wirklich gern mit zum Iron Man genommen und fand auch, dass du eine nette Begleitung warst. Deine Gesprächsthemen waren in den zwölf gemeinsamen Stunden ein bisschen einseitig, aber manchmal muss man sich bei einem Außenstehenden ausheulen und Tipps holen. Ich verstehe das und freu mich, dass ich dich in deinen Beziehungssorgen aufmuntern konnte.

Außerdem ist es natürlich großartig, dass du eine solch große Motivation von diesem Sport-Event mitgenommen hast, so dass du als offensichtlich unsportliche junge Frau einen offiziellen Lauf mitmachen möchtest. Da hast du dir viel vorgenommen und ich wünsche dir, dass das Ziel nicht doch ein bisschen zu hoch und die Enttäuschung umso größer ist. Da kannst du der Schwiegermama auch ruhig Glauben schenken, dass das vielleicht etwas überstürzt ist.

Dass du von unserem Kollegenkreis als Abteilungsfremde beim abendlichen Essengehen ausgeschlossen wirst, ist natürlich schade für dich. Doch da wir uns in lockerer Athmosphäre offen austauschen möchten und unser Chef den Abend finanziert, wärst du ehrlich gesagt fehl am Platz. Auch der Anreiseabend ist bereits für uns intern reserviert, so dass wir leider keine Zeit für einen gemeinsamen Abend mit dir haben.

Weißt du, liebe K., ehrlich gesagt mag ich privat überhaupt gar nix mit dir zu tun haben und ich würde mich freuen, wenn du Abstand wahrst. Weil ich aber ein höflicher Mensch bin - genau wie meine Kollegen, die du stündlich mit Privat-Mails überhäufst - und ich friedvoll mit dir weiterarbeiten möchte, warte ich darauf, dass du da von alleine drauf kommst.

Man sieht sich in der Kantine!
E-Heldin

Eigentlich wollte ich schon gestern zum Weltfrauentag schreiben, wie toll es ist, in einer Männerdomäne zu arbeiten. Denn als Mädchen fühlt man sich hier noch als “was Besonderes”. Und schaue ich mich um, dann sehe ich auch in anderen Vermietfirmen auf Anhieb keine weibliche Technik-Beraterin sitzen.

Als Frau im Vertrieb kann man technische Details einfacher und vielleicht blumiger erklären als detailverliebte Herren. Zum Beispiel, dass man mit keiner Lampe die Sonne blenden kann, weswegen man bei hellen Lichtverhältnissen ganz besonders lichtstarke Projektoren braucht. An Google Maps Zoombereichen auf Satelliten-Bildern kann man besonders gut erklären, warum man nicht immer gleich die höchstauflösendste LED-Wand auf Konzerten braucht, weil’s ja auf den Publikumsabstand ankommt.

Sitzt einem die Agenturtussi gegenüber, freut die sich, dass sie mal von Frau zu Frau zugeben kann und ohne sich einen Zacken aus ihrem Krönchen zu brechen, dass sie keine Ahnung von Video-, Daten- und Lichtsignalen hat. Merken die Herren der Schöpfung, dass vor ihnen wirklich Kompetenz und nicht nur ein lächelndes Gesicht steht, kommt der Respekt von ganz allein. Und dann bekommt man auch schonmal mit, dass sie sich auf das technische Schwätzchen beim Kaffee freuen und die Sekretärin nach Schokoladenkeksen für die E-Heldin schicken. “Die isst meine Frau am Liebsten. Sie doch sicher auch!?”

Nächste Woche hab ich mein Zweijähriges hier in der Firma. Als ich anfing, war ich begeistert, wie schnell ich mich hier eingelebt und wohlgefühlt habe. Meine Kollegen - die meisten davon schon seit über zehn Jahren im Unternehmen - sind lustig, verrückt und clever. Es gibt keinen Tag, an dem wir uns nicht gegenseitig aufziehen und dabei lachend auf dem Boden liegen.

Seit einer Woche gehe ich nicht mehr so gern ins Büro. Hinter mir sitzt ein neuer Kollege, der mich schrecklich abnervt. Korinthenkacker, Besserwisser, Schweißtyp, … arrogant, überheblich, lahm, …
Und das Schlimmste daran: Ich glaube, das meine Einstellung zu ihm anders sein könnte, hätten wir einen besseren Start miteinander gehabt und uns nicht schon von der ersten Sekunde angezickt. Doch jetzt stehen wir uns gegenüber, knurren ein bisschen, versuchen höflich zu sein und keiner kann seinen Dickschädel mal links liegen lassen, um nochmal ganz von vorn anzufangen.

Jemand ‘ne Idee, wie man sowas elegant lösen kann?

… to each and everyone of you! Seems as if this year brings some major changes, changes where it might become important for me to keep some traditions alive… ;)

So… has anyone any thoughts on English food and afternoon teas? Or maybe even marmite? Man, we have a long way to go…

Some early research results:

One point must be made clear: for centuries the English aristocracy ate French food, and their menus are peppered with accents graves and circumflexes. To compare boeuf à la bourguignonne to the Scottish haggis is to compare apples and oranges, haute cuisine to the invention of necessity. This is not to say that there aren’t distinctly British tastes that cross class lines. There are. One is a love for the first meal of the day, another is a taste for meat. The British butcher wears a white smock and a straw boater. Perhaps his most important job has been to prepare the great roast beefs that anchor the traditional Sunday lunch feast. Roast beef is the national culinary pride. It is called a “joint,” and is served at midday on Sunday with roasted potatoes, Yorkshire pudding, two vegetables, a good strong horseradish, gravy, and mustard. The leftover joint could feed the family until Friday (traditionally fish day), recooked in a curry, pie, stew, or fried with cabbage, onions, and potatoes into the onomatopoeic “bubble and squeak.” Beef is big industry in England, and the Aberdeen Angus is one of her famous beef-producing breeds.

Manchmal frage ich mich schon, ob Eventtypen überheblich oder realistisch sind und ob man bei der Veranstaltungsplanung und Effekthascherei immer vom dümmsten Publikum ausgehen muss.

Ken Bellington (Lighting Designer, aktuell High Fidelity am Broadway) hat mich mal wieder zum Nachdenken angeregt:

“… Und ich habe als Lichtdesigner dafür zu sorgen, dass die Aufmerksamkeit des Publikums beständig am Thema und an den richtigen Positionen bleibt. Wenn ich diesen Job nicht gut machen würde, wüsste das Publikum nicht wo es hinzusehen hätte und würde unter Umständen den Faden verlieren. Und zu guter Letzt habe ich auch dafür zu sorgen, dass die Begeisterung des Publikums an den richtrigen Stellen passiert wie: “Oh, they’re singing”, und wenn der Song endet gehen die Lichter an und du weiß, dass du zu applaudieren hast…”

via Production Partner 11/2006

Meine männlichen Arbeitskollegen haben ein neues Spielzeug entdeckt.

Testosteron-Bonus: Heli im Einsatz

Jetzt sitzt er drüben im Arbeitszimmer, der Bruder des Vorstands des größten Kunden meines Spatzerls. Ganz das serviceorientierte Spatzerl meines Spatzerls, wollte ich unserem besonderen Gast vorhin richtig professionell Kaffee anbieten, mit Milch, mit Zucker? - Beides bitte. Und da habe ich erst gemerkt, daß wir gar kein Zuckerdöschen geschweige denn Milchkännchen haben.

Auf der anderen Seite ist er ein recht junger Physiker und kam, überraschenderweise ganz das Klischee bestätigend, daß diese sich nicht recht anzuziehen wüßten, mit einem beinahe neongrünen Strickpullover in die Wohnung spaziert.

Und da hab’ ich mir halt gedacht, daß es das schon tut, wenn ich die Milch gleich in den Kaffee kippe. Und ihm den großen Zuckerpott mit auf den Schreibtisch stelle. Oder?

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