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Gestern hab ich erfolgreich meinen ersten Eintopf gezaubert. Auch wenn der Eintopf wegen Gemüse-Übermengen kurzfristig ein Zweitopf wurde. Schmecken tut er trotzdem und für die (Wunsch-)Mütter unter den Lesern hier eine eingeklammerte Zutatenliste (Suppenrindfleisch, Kartoffeln, Sellerie, Möhren, Lauch, Kohlrabi, Salz, Petersilie, Pfeffer, Kümmel, Rosmarin).
Jetzt riecht meine Wohnung nach traditioneller Familienkost und irgendwie macht’s das direkt heimeliger.

Zum Nachtisch gab’s Transporter 3, in dem sich der schmackhafte Jason Statham mehrmals halbnackt und sogar richtig emotional gab. Gepaart mit einem Stückchen Bienenstich, das den Nachmittagskaffee überlebt hatte, war das schlicht ein phänomenales Menü!

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Zukünftig werd ich dabei wohl mit geöffnetem Fenster meine DVD-Sammlung genießen können. Die Bahn und der Bund tun was für meine lärmgequälte Seele!

Gästebettwäsche in der gurgelnden Maschine, der Stollenteller halbleer. Füße auf dem Sofatisch, das eine Paar Richtung brummendem Xbox-Ritter, das andere einen Laptop auf den Knien. Trockener Tannenduft im wohlig-warmen Wohnzimmer… draußen Minus fünf Grad… viel zu kalt für die Insel, “Wrap up - Met Office warns of Siberian blast and freezing weather“.

Übermorgen fängt das neue Jahr an und ich kann’s noch gar nicht glauben, wie schnell das alte verging.

Geschwister und Eltern zu Besuch, jeden Tag ein neues, “erstes Mal” geboten.

So kann man den Urlaub genießen :)

… und hier schließlich der E-Heldins neues Lieblingsrezept.

Überbackener Rosenkohl

1kg Rosenkohl putzen und 10 Minuten garen. Mit Salz und Muskat würzen und in eine Backform geben, darüber 5g Butter und 100g Speck.

125g Käse
200g Creme fraíche
4 EL Weißwein
1 Ei
Pfeffer

… zusammenmischen und über den Rosenkohl gießen. 30g Semmelbrösel mit 20g Mandeln mischen und darüberstreuen. Schließlich nochmal ca. 20g Butter darüber und für 30 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Dazu schmecken Milch-Sahne-Kartoffel und Bratkartoffel. Diese können jedoch auch weggelassen werden; dann greift man beim Rosenkohl doppelt zu und gönnt sich ein Glaserl Wein dazu.

Das schöne am Urlaub bei der großen Schwester ist ja mitunter, dass man ein paar leckere Rezepte austauschen kann, die bisher noch nicht gepostet wurden. Wobei der Appetit darauf längst schon angeregt wurde.

Also hier jetzt das überraschend einfache Rezept für 4 Portionen Hähnchen-Curry mit Broccoli und Cashew-Nüssen. (more…)

Mal wieder ein phänomenal einfaches, leckeres und dabei gesundes Rezept entdeckt:

Zutaten für 2 Personen:

300 g Tomaten
1/2 Salatgurke
1 Zwiebel
3 EL Koriandergrün
Salz
Pfeffer

1 Knoblauchzehe
100g fettarmer Joghurt
1 EL Tomatenmark
1 TL Limettensaft
1 Msp. Chillipulver
1/2 TL Ingwerpulver
1/2 TL Garam Masala

240g Hähnenbrustfilet
240g gegarter Vollkornreis

Zubereitung:
1. Für das Relish Tomaten, Gurke und Zwiebel würfeln, Koriander hacken, Zutaten miteinander vermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und im Kühlschrank kalt stellen.

2. Knoblauch zerdrücken und mit Joghurt, Tomatenmark, Limettensaft, Chili- und Ingwerpulver, Garam Masala, Salz und Pfeffer zu einer Paste verrühren.

3. Hähnchenbrust mit der Joghurt-Gewürz-Paste bestreichen, auf ein mit Backfolie ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Backofen bei 200° auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten bakcen. Hähnchenbrust aufschneiden und mit Relish und Vollkornreis servieren.

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Als Tipp: Lässt sich super abends vorbereiten und mit nur wenigen Handgriffen hat man ganz nebenbei ein tolles Essen gezaubert!

flygande jacob

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Man gebe das Fleisch eines gegrillten Hühnchens (ohne Haut) in eine Auflaufform, darüber dann die geschnittenen Bananen, darüber dann Sahne, Chillisauce und Gewürze sowie krönend darauf Erdnüsse und Frühstücksbacon. Dann kommt alles für 20min in den auf 200-225° vorgeheizten Backofen!

God aptit!

Zutaten für 2 Personen:
2 Zwiebeln
1 Blumenkohl (ca. 400g, am besten vom Markt!)
600ml Gemüsebrühe
100g Schmelzkäse
Petersilie
Muskatnuss
Salz/Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebeln klein schneiden und kurz im Topf anschwitzen. Mit Gemüsebrühe ablöschen, den zerkleinerten Blumenkohl zugeben und rund 20 min. vor sich hin köcheln lassen. Dann Schmelzkäse hinzugeben und alles mit dem Stabmixer ordentlich durch pürieren.
Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Die gehackte Petersilie unterühren und servieren!
Guten Appetit!

Man kann dieses Rezept aber auch super mit anderen Gemüsesorten ausprobieren. Lecker schmeckt’s zum Beispiel auch mit Karotten oder Brokkoli!

… die Schicksalsfrauen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… heute endlich nahmen sie das seit Monaten ungewisse Schicksal der Ich-und-mein-Laugengebäck:Quo-Vadis-Beziehung in die Hand…

Þær lög lögðu,
þær líf kuru
alda börnum,
örlög seggja.

Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Oh Mann… und nach monatelangem Rezept-Suchen und -Ausprobieren also… habe ich heute…

… den Heilgen Laugengebäck-Gral gefunden!!!

… und die Dinger schmecken hammerhart… sprich: weich wie die bayerischen Originale… und mit coarse sea salt drauf… bin ich vor zwei Stunden in den Laugensemmel-Himmel entschwoben…

YEAH! :)

Hätt’ ich Euch heut’ erwartet, hätt’ ich Brezen gemacht… Brezen gemacht… Brezen gemacht…

So aber bekommt Ihr hier das ultimative Rezept… und ich geh’ jetzt mal gucken, ob ich noch eine Dose Weißwürscht in meinem Vorratsregal finde…

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Laugengebäck

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Öl
1 TL Zucker
2 TL Salz
1/8 Liter warme Milch
1/8 Liter warmes Wasser

Natronlauge
1/2 Liter Wasser
2 EL Natronpulver oder Baking Soda

grobes Salz, Sesam, Mohn oder Käse zum Bestreuen

Zubereitung
Hefeteig herstellen und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in 8-12 Portionen teilen und Bällchen, Stangen oder Brezen formen. Noch einmal zehn Minuten ruhen lassen; derweil Backblech mit Backpapier auslegen. (wegen Lauge!)

Dann das Wasser zusammen mit dem Natron zum Kochen bringen und jedes Gebäckteilchen für max. 30 Sekunden in das kochende Wasser geben. Gebäckstücke herausnehmen, auf das Blech legen, ggf. einschneiden und mit Salz etc. bestreuen.

Bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

Das Wochenende steht vor der Tür und Ihr wißt noch nicht, ob Ihr Eure Liebsten mit Fischstäbchen oder Kaiserschmarrn verwöhnen wollt? Wie wär’s denn dann mal mit etwas ausgefallenem wie beispielsweise Indischem Essen!

Wer einen längeren Einkauf nicht scheut (der sich bei mir daraus ergeben hat, daß ich mich zunächst nicht entscheiden konnte, das Multitalent-Gewürz Garam Masala selbst herzustellen oder fertig gemischt zu besorgen; was letztendlich billiger ist), zweieinhalb Stunden Zeit zum Kochen mitbringt und sich von dem dabei entstehenden, vielfältigen Abfallberg…

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… nicht abschrecken läßt, sondern mit der Vision im Hinterkopf…

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… zur Tat schreiten möchte, kann mit folgenden Gerichten richtig gschmackig und ausgiebig schlemmen.

(more…)

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Davon können wir im Moment gar nicht genug bekommen, von diesem Kreuzblütengewächs. Unser Rezept-Favorit ist derzeit folgender:

Überbackener Rosenkohl (Eine Chefkoch.de-Abwandlung)

1 kg Rosenkohl
Salz, Muskat
5 g Butter
100 g geräucherter Speck
125 g geriebener Käse
200 g Crème fraiche
(4 EL Weißwein)
1 Ei
Pfeffer
30 g Semmelbrösel
20 g Mandeln
20 g Butter

Zubereitung
Rosenkohl putzen und in Salzwasser ca. 10 Minuten garen (Evtl. Brühe nehmen, das gibt dem Rosenkohl einen feinen Geschmack). Abtropfen lassen und mit Muskat würzen. In eine gefettete Form mit den Speckwürfeln einfüllen. Käse mit Crème fraiche, Wein, Ei und Muskat vermischen. Salzen, pfeffern. Alles über den Rosenkohl gießen. Semmelbrösel und Mandeln mischen, darüber streuen und Butterflöckchen darauf setzen. Bei 180 Grad ca. 30 Minuten überbacken.

Dazu schmecken gekochte Kartoffel oder Kroketten. Statt der Crème fraiche kann man auch eine Sahne-Milch-Mischung nehmen; jedoch nicht die Mandeln vergessen: die geben dem Ganzen das gewisse Etwas, womit Rosenkohl auch Skeptikern bekommen mag…

Nach dem Lob von Johannes kommt hier das super-einfache Rezept, mit dem man seine Liebsten verwöhnen kann.

Für das Huhn in Bresso-Sauce braucht man (2 Pers.):

½ kg Hähnchenbrustfilet (natürlich geht auch Pute, Schwein, usw.)
150 g Frischkäse mit Kräutern (Bresso)
300 ml Schlagsahne
1 EL Petersilie (TK)
5 Scheiben Schinken, geräucherter (z.B. Schwarzwälder)
½ kl. Glas scharfer (!!!) Senf
Fett für die Auflaufform

Und dann gehts los:

Hähnchenbrustfilets in ca. 5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben auf einer Seite großzügig mit Senf bestreichen. Jede dieser Scheiben je nach Länge und Dicke mit 1 - 2 Scheiben Schinken umwickeln und nebeneinander in eine gefettete Auflaufform setzen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten bei 180°C Umluft auf der mittleren Schiene im Backofen garen. In der Zwischenzeit den Bresso mit der Sahne und der Petersilie zu einer Sauce verrühren und über das Fleisch geben. Weitere 15 - 20 Minuten garen. Nicht salzen! Nicht pfeffern!

Schmeckt prima zu Reis, Salzkartoffeln oder Fladenbrot. Dazu gab’s bei uns noch einen frischen Tomatensalat.

Auf Dauer immer nur dasselbe tun ödet furchtbar an, macht mürbe und läßt die Motivation sinken, dieses eben genannte selbige weiterhin zu tun. Lernen stellt da keine Ausnahme dar, weshalb ich letzte Woche zur Belohnung diese fruchtige Torte hier gebacken habe.

Ihre raffinierte Machart war’s, die mich die Herausforderung annehmen ließ; ihre raffinierte Machart ist es, weshalb ich diese Torte einem jeden von Euch an’s Herz legen möchte, einem jeden, der Freunde, Familie und Nachbarn ein von Herzen kommendes Oooh! und Aaah! entlocken möchte. Und die Bitte um einen nachfolgenden Espresso ;)

Das Originalrezept stammt von chefkoch.de, ich habe es jedoch ein bißchen abgewandelt.

Pfirsich-Charlotte mit Käse-Sahne-Creme

Biskuitboden:
4 getrennte Eier
125 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
125 g Mehl
1 Msp. Backpulver

Zum Bestreichen:
4 EL Konfitüre (Pfirsichkonfitüre)

Für die Käse-Sahne-Creme:
250 g Quark
2 Becher Pfirsich-Maracuja-Joghurt
125 g Zucker
Saft und Schale von einer Zitrone
1 Pck. gemahlene Gelatine
1 Becher Sahne
1 Dose abgetropfte Pfirsiche
1 Pck. klarer Tortenguss
2 EL Zucker
250 ml Pfirsichsaft, aus der Dose

Für den Biskuit die Eigelbe mit Zucker und Vanillinzucker dick-cremig aufschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und darüber sieben. Eiweiß steif schlagen, darauf geben und alles vorsichtig unterheben. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und bei 200°C etwa 10-12 min backen.
Sofort auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen und mit einem feuchten Tuch abdecken.Die Konfitüre nach Belieben mit 1 El Rum erhitzen. Das feuchte Tuch herunternehmen, das Backpapier abziehen und die Biskuitplatte mit der Konfitüre bestreichen. Von der längeren Seite her fest aufrollen. Auskühlen lassen.

Für die Käsesahne Quark mit Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft verquirlen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und auflösen. Etwa 2 El der Quarkmasse zur Gelatine rühren, dann die Quark-Gelatine-Mischung und den Joghurt unter die Quarkmasse rühren. Kalt stellen.

Die abgetropften Pfirsiche würfeln.Sobald die Quarkcreme zu gelieren beginnt, die Sahne steif schlagen und zusammen mit den Pfirsichstücken unter die Quarkcreme heben, wieder kalt stellen.

Die Biskuitrolle in ca. 24 Scheiben schneiden. Eine Glasschüssel mit 2 l Inhalt mit Klarsichtfolie auslegen. Nun die Biskuitscheiben dicht an dicht in die Glasschüssel drücken und ggf. kleine Löcher mit den Resten verschließen.

Immer wieder dicht aneinander rücken. Dann die Quarkcreme über die Biskuitscheiben geben und glatt streichen. Mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Dann die Torte auf eine Tortenplatte stürzen.

Den Tortenguss nach Packungsanweisung mit dem Zucker und dem Saft zubereiten und die Kuppel damit gründlich einstreichen, bis sie überall mit dem Guss überzogen ist. Jetzt nur noch den Guss fest werden lassen und genießen.

Wie man vielleicht sieht, hatte ich, weil ich’s gar nicht abwarten konnte, die Torte zu probieren, keinen Tortenguß darüber gestrichen. Dies empfiehlt sich allerdings, da sie dann noch saftiger schmeckt.

Guten Morgen E-Heldin-1

Dank an E-Heldin, die mich inspiriert hat.

Seit elf Jahren bin ich Vegetarier gewesen. In 1995, ich habe ziemlich spontan entschieden, daß ich Kuhe besser als Steaks finde.  Seit dem einen Donnerstag vor so vielen Jahren habe ich kein Fleisch, Fisch, Vogel, oder Gummi-Bärchen gegessen, und fühlte mich schon wohl dabei.

Aber jetzt sage ich “scheiss auf die Tiere.”  Wie Maddox es so geschickt formuliert hat, If God didn’t want us to eat animals, he wouldn’t have made them out of meat. An Dienstag, den 12en September 2006 (unserer monatlicher Date-Abend), werde ich, Rube, zum ersten mal seit der ersten Bill Clinton Präsidentschaft einem kleinen hilflosen Tierchen die Messer-und-Gabel-Behandlung geben. Und ich werde mich freuen, trotz Gammelfleisch-Skandalen und militanten PETA-Hippies.

Aber ohne Haken ist nichts.  Ich habe in Deutschland nie Fleisch gegessen.  Ich habe keine Ahnung wie dinge wie Wienerschnitzel oder Currywurst überhaupt schmecken, oder was man drauf tut. Passt Mayonnaise zu Leberkäse?  Isst man Schweinsbraten mit den Fingern? Keine Ahnung.  Deshalb brauche ich eure Hilfe

Wenn ihr irgendwelche Ideen habt, was ich als allererste Fleischgericht in Deutschland essen sollte, schreibt es in die Comments rein.  Oder wenn ihr ein paar Tipps habt, z.B. wie man ein Weisswurst überhaupt isst, schreibt doch los!  Ich bin kompletter Anfanger, also nichts ist zu Basic für mich.

Danke für eure Hilfe.


Nachdem ich schon eine Weile keine Rezepte mehr von mir gegeben habe, kam mir der Gedanke den Kuchen den die Verlobte am Wochenende gebacken hat mal hier anzupreisen. Natürlich nicht nur den Kuchen sondern auch die Verlobte.

Zutaten

  • 5 Eigelb
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 250 g Zucker
  • 125 ml lauwarmesWasser
  • 250 ml Öl
  • 375 g Mehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 5 Eiweiß
  • 2 EL Kakaopulver
  • 150 g Puderzucker
  • 3 EL Wasser

Zubereitung

  • Eigelb, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, Wasser und Öl unterrühren.
  • Mehl und Backpulver mischen, nach und nach unterrühren.
  • Eiweiß steif schlagen und unterziehen.
  • Den Teig in zwei Hälften teilen
  • Unter eine Hälfte des Teigs den Kakao rühren.
  • Zunächst 2 EL des hellen Teigs in die Mitte der Springform geben. Auf den hellen Teig 2 EL vom dunklen Teig.
  • Vorgang wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Das wars auch schon. Das ganze dann 40-60 Minuten backen bei 170-200 Grad. Obendrauf zum Abschluß ein Guss (Puderzucker und so viel Wasser verrühren, dass ein dünnflüssiger Guss entsteht)

Für den Verzehr ist dann jeder selbst zuständig.

Mein Vater meinte früher immer ich hätte nur ein paar Grillen im Kopf - Heut hab ich nur Grillen im Kopf. Ein wenig Planung fürs Wochenende. Grillen mit amerikanischen Freunden, in-der-Sonne-sitzen-und-weisswein-trinken, viel Schlafen.

Zum Grillen gleich noch ein passendes Rezept: Grill-Antipasti

  • 2 Paprikaschoten
  • 2 Zucchini
  • 200 Gramm Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knolle Knoblauch
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • Eine Prise Kräutermischung (je nach Geschmack)

So wirds gemacht:
Paprika in mundgerechte Stücke, Zucchini in Scheiben schneiden. Pilze achteln oder in Scheiben schneiden, mit den Zwiebeln ebenso verfahren. Knoblauchzehen (ca. 10-12 Stück) schälen und ganz lassen.
Für die Marinade das Olivenöl mit Paprika, Pfeffer, Kräutermischung, Salz und zerdrückter Knoblauchzehe gut durchrühren. Das Gemüse in eine Schüssel geben und damit marinieren. Das Gemüse auf ein bisschen AluFolie packen und auf den Grill legen. Abwarten bis es fertig ist … und essen! Wer möchte kanns auch noch auf Spieße spießen. Muss man aber nicht.


(Click images to enlarge)

Bei Wetter wie diesem komme ich gerne mal auf den Gedanken, das Frühstück ein bißchen opulenter zu gestalten. Wie zum Beispiel mit Rührei (mit Zwiebeln, Milch und Käse):

Dazu gab es wie immer:

Biscuits (6-8 Stück, je nach Ausstechform)

2 Tassen Mehl
1/4 Tasse Pflanzenfett
3/4 Tasse Milch
1 EL Salz
3 TL Backpulver

Zutaten in eine Schüssel geben und nicht allzu sorgfältig miteinander verkneten (Eine Gabel reicht vollkommen aus dafür, keine Knethaken verwenden; der Teig darf nicht geschmeidig werden, sondern muß ein bißchen trocken-rissig aussehen.). Schließlich aus dem Teig eine 2-3cm dicke Platte formen. Mit einem Glas (ca.6 cm Durchmesser) die Biscuits ausstechen. Diese auf ein mit Backpapier belegtes Backblech geben, mit Milch bestreichen und goldbraun ca. 15-20 Minuten bei 200°C backen.

Vor ein paar Wochen haben wir diese traditionell amerikanischen Frühstücksbrötchen zum ersten Mal mit Stinkerkäse gegessen… Esrom, dessen eigenwillig-deftiger Geschmack sich gut mit den Biscuits verträgt.

Dazu weniger zu empfehlen: Dillhappen.

Heute neu ausprobiert:

Man gönnt sich ja sonst nichts… ;)

Rosinenbrötchen (12 Stück)

500g Mehl
1 Würfel Hefe
100g Zucker
1/4l lauwarme Milch
1 Prise Salz
1 Ei
100g weiche Butter
150g Rosinen
2 EL Milch
Hagelzucker

Ofen auf max. 50°C vorheizen, dann ausmachen. Derweil die Hefe zerbröckeln und in eine Tasse geben. Etwa einen halben Teelöffel Zucker darüberstreuen und 3 EL warmes Wasser dazugeben; verrühren. Dieses “Dämpferl” in den warmen Ofen stellen und ca. 10 Minuten gehen lassen. Restliche Zutaten außer den Rosinen in eine Schüssel geben. Dämpferl, das von der Konsistenz her (nicht von der Farbe) jetzt wie Eischnee aussieht, aus dem Ofen nehmen und mit allem verkneten. Dann den Teig aus der Schüssel nehmen und so lange auf der Arbeitsfläche kneten, bis er schön geschmeidig wird. Jetzt die Rosinen reinkneten und den Teig ca. 30 Minuten im noch vom Dämpferl warmen Ofen gehen lassen. Wenn sich der Teig schön vergrößert hat, daraus 12 oder je nach Lust und Laune mehr oder weniger Kugeln formen. Diese mit Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Während der Ofen auf 200°C aufheizt, die Brötchen gehen lassen. Dann diese in den Ofen schieben und ungefähr 20 Minuten backen.

Im Originalrezept von chefkoch.de wurden die Brötchen vor dem Backen noch mit Eigelb bestrichen. Damit werden die Brötchen zwar schön goldbraun, trocknen jedoch schneller aus. Deshalb habe ich sie nur mit Milch bestrichen.

Und die Wohnung riecht immer noch super lecker nach dem luftig-duftigen Teig…

Wer keine Zeit für einen Hefeteig hat, kann die raisin scones ausprobieren, eine schnellere Rosinenbrötchenvariante. Mein Rezept.

gestern hab ich mal wieder ein super-leckeres rezept ausprobiert, das übrigens laut abnehm-gemeinde nur 6 punkte pro portion hat:

Couscous-Auflauf

Zutaten:

300 g Schweineschnitzel (roh), mager
250 g Schalotten
1 EL Pflanzenöl
5 TL Tomatenmark
100 ml Wein, trocken / leicht, rot
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 TL Süßstoff, flüssig
1 TL Gemüsebrühe, Instant (250 ml fertige Brühe)
800 g Tomaten
160 g Couscous, trocken
8 EL Käse, gerieben, Dreiviertelfettstufe, 30-32% Fett i.Tr.

Zubereitung:

Schweineschnitzel in Würfel und Schalotten in Spalten schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Fleisch darin von allen Seiten gut anbraten. Schalotten zufügen und unter Rühren ca. 5 Minuten braten. Tomatenmark einrühren und mit Rotwein ablöschen. Mit Salz, Pfeffer und Süßstoff abschmecken und ca. 5 Minuten schmoren.

Couscous nach Packungsanweisung mit Brühe zubereiten. Tomaten in Stücke schneiden und salzen. Fleisch, Couscous und Tomaten in eine Auflaufform (24 x 28 cm) füllen, mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas: Stufe 2) ca. 20 Minuten überbacken.

Gestern gab’s mal wieder was Leckeres in Damenrunde:

Fischrisotto mit Spargel

Zutaten:
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL Pflanzenöl
160 g Reis, trocken, (vorzugsweise Risotto-Reis)
2 TL Gemüsebrühe, Instant (400 ml fertige Brühe)
2 Stücke Porree/Lauch
200 ml Fischfond, jede Sorte
1 Stück Zitrone, (Saft)
600 g Spargel
1 Prisen Salz
1 Hand voll Petersilie, gehackt (4 EL)
4 EL Parmiggiano (Parmesan), gerieben
1 Prise Pfeffer
225 g Seelachs/Koehler (roh), oder anderes Fischfilet
20 mittelgroße Garnelen, ohne Schale, küchenfertig
2 Prisen Pfeffer, bunt

Anleitung

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. 2 Teelöffel Öl erhitzen, Zwiebel und Knoblauchwürfel darin glasig dünsten. Reis zufügen und unter Rühren glasig dünsten.

Etwa ein Drittel der Brühe zufügen und unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen. Lauch in Ringe schneiden, zufügen und zweites Drittel der Brühe angießen und einkochen lassen. Fischfond, 2/3 des Zitronensaftes und restliche Brühe angießen und unter gelegentlichem Rühren einkochen lassen.

Spargel in Stücke schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten garen. Mit Petersilie und Parmesan unter das Risotto rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Fischfilet in Stücke schneiden. Garnelen und Fischfilet mit restlichem Zitronensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer würzen. In restlichem erhitzten Öl kurz anbraten, vorsichtig unter das Risotto heben und mit buntem Pfeffer bestreut servieren.

The bee sting I promised, gentle Tea Party and Ice Cream Social attendees… enjoy the video this fine cracker has made for all of you.

Großmutters Bienenstich

500g Mehl
100g Zucker
1 Würfel Hefe, ca. 42 g
250ml lauwarme Milch
1 Ei
50g weiche Butter
1 Msp. Salz
Für die Füllung:
2 Päckchen Vanillepudding
750ml Milch
100g Zucker
1 Eigelb
200g Schlagsahne
Für den Belag:
100g Schlagsahne
50g Butter
2 EL Honig
100g Zucker
300g gehobelte Mandeln

Vom Rezept auf chefkoch.de abgewandelt habe ich nur die Mandeln und davon 100 Gramm mehr genommen, weil unser Kuchenblech so groß ist. Beim Halbieren der Kuchenstücke macht es Sinn, die gleich in die Größe zu schneiden, wie man sie später servieren will. Weil sich die Teile umso schwerer halbieren lassen, je größer sie sind. Ansonsten hier die Anleitung zu einem der lockersten, saftigsten Bienenstiche, die ich je gegessen habe:

Hefe in das Mehl bröckeln, 1 TL Zucker und etwas Milch hinzugeben und alles verrühren. Den Vorteig zugedeckt an einem warmen Platz 5 Minuten gehen lassen. Pudding mit Milch und Zucker zubereiten, etwas abkühlen lassen, Eigelb unterrühren. Unter Rühren ganz erkalten lassen.
Vorteig mit dem übrigen Zucker, Milch, Ei, Butter sowie Salz verkneten. Teig 30 Minuten gehen lassen. Für den Belag Sahne mit Butter, Honig und Zucker kurz aufkochen lassen. Die Mandeln untermengen. Ofen auf 200°C vorheizen. Backpapier auf das Blech legen. Teig darauf ausrollen, Mandelmasse darauf streichen, 10 Minuten gehen lassen. Kuchen 20 Minuten backen, dann abkühlen lassen.
Kuchen vierteln, quer halbieren, die obere Hälfte nochmals vierteln. Sahne schlagen, unter den Pudding ziehen. Creme auf die unteren Viertel streichen, die oberen Stücke darauf setzen, ganz durchschneiden.

Ganz hinten links sieht man ihn, den seinerzeit Lieblingskuchen meines kleinen Bruders: Zitronenkuchen vom Blech. Zur Feier seines Tages in Ziffernform und mit Streusel garniert.

Weil der Kuchen immer wieder durch sein Lockerheit und Frische überrascht und zudem noch schnell zu backen ist, hier das Rezept:

Zitronenkuchen vom Blech

200g Butter oder Margarine
200g Zucker
3-4 Eier, je nach Größe
Schale von 1 Zitrone (oder Citroback)
250g Speisestärke
250g Mehl
1 Packung Backpulver
1 Tasse Milch

Zitronenguß
Saft von 1 Zitrone
250g Puderzucker

Rührteig herstellen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen. Bei 175°C ca. 20 Minuten backen. Noch warm wird der Kuchen mit dem Zitronenguß bestrichen.

Wer’s besonders zitronig mag, kann in den warmen Kuchen mit einem Holzstab Löcher pieksen und Zitronensaft hineinträufeln.

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