living


New year’s eve day 2011 is when we last talked about it. Dusting the shelves, rearranging the furniture and bringing in a few fresh flowers. I sneaked into the abode when she went to bed earlier, to see how it looked like, how it felt. And I gotta say maybe… maybe I can picture myself hanging around this spot again… time will tell.

Happy New Year 2012!

Ich dachte, ich seh nicht richtig. Steht da heute anstelle meiner liebgewonnenen Bäckersdamen ein Mann hinter’m Verkaufsthresen. Das Lächeln hat er sich gut abgekuckt, denk ich mir und bestelle den Brotwochenvorrat drauf los.

Verkäufer: Darf’s noch was Süßes für den Feierabend sein, junge Frau?
E-Heldin: Aber gern. Ich kann mich nur nicht entscheiden.
Verkäufer: Sind Sie eher die Schokoladige oder soll ich Ihnen ein Apfeltörtchen einpacken?
(…)

Toll macht der das, denk ich mir. Und in der Begeisterung rutscht mir raus:
Also für einen Kerl machen Sie das wirklich sehr sehr gut!

Verkäufer: *lacht* Ja ich weiß, andere lassen sich um diese Uhrzeit das Bier ans Sofa bringen. Aber mit der Emanzipation machen das ja auch gar nicht mehr soviele Frauen. Na, jedenfalls an den Kerl hier müssen Sie sich jetzt wohl gewöhnen!

in Neuss. NRW.

Nicht Bayern. Und auch nicht auf nem Berg.

Gestern zwei Stunden Arbeitsweg für 55 Kilometer.

Unglaublich.

************************ Update ************************

Gerde Earbags bestellt. Lustig, knuffig und warm für’s Öhrchen!

Gästebettwäsche in der gurgelnden Maschine, der Stollenteller halbleer. Füße auf dem Sofatisch, das eine Paar Richtung brummendem Xbox-Ritter, das andere einen Laptop auf den Knien. Trockener Tannenduft im wohlig-warmen Wohnzimmer… draußen Minus fünf Grad… viel zu kalt für die Insel, “Wrap up - Met Office warns of Siberian blast and freezing weather“.

Übermorgen fängt das neue Jahr an und ich kann’s noch gar nicht glauben, wie schnell das alte verging.

Geschwister und Eltern zu Besuch, jeden Tag ein neues, “erstes Mal” geboten.

So kann man den Urlaub genießen :)

… und hier schließlich der E-Heldins neues Lieblingsrezept.

Überbackener Rosenkohl

1kg Rosenkohl putzen und 10 Minuten garen. Mit Salz und Muskat würzen und in eine Backform geben, darüber 5g Butter und 100g Speck.

125g Käse
200g Creme fraíche
4 EL Weißwein
1 Ei
Pfeffer

… zusammenmischen und über den Rosenkohl gießen. 30g Semmelbrösel mit 20g Mandeln mischen und darüberstreuen. Schließlich nochmal ca. 20g Butter darüber und für 30 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Dazu schmecken Milch-Sahne-Kartoffel und Bratkartoffel. Diese können jedoch auch weggelassen werden; dann greift man beim Rosenkohl doppelt zu und gönnt sich ein Glaserl Wein dazu.

Game of Life gibt es in mindestens 5.000 verschiedenen Versionen. Mit und ohne Zahltage, mit vielen oder wenigen Kindern, bunt beflaggt am Drehrad und mit großen und kleinen Gehältern. Von den verschiedenen Statussymbolen, Berufen oder Sprachen der einzelnen Länder mal ganz zu schweigen.

Jedenfalls haben wir lang gesucht nach der UK 1992er Version und dabei ein bisschen mit der schicken Spiegelreflex rumgespielt. Nette Fotos gibt es; eine komplette Spieleanleitung im Web leider nicht.
Falls jemand genau die zur Hand haben sollte: A-Heldin und Rube würden sich freuen!

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Thank you, Björn and Vincent, for showing us the great nightlife!

Sagt sie eben zu mir, schön wär’s schon, sagt sie, schön wär’s schon, wenn wir drei mal miteinander Urlaub machen könnten, du, die Mama und ich. Aber halt ohne daß davor jemand sterben muß.

:)

Die E-Heldin wird das erläutern können, ich muß jetzt zum Zug ins nächste Städtchen zum Winterstiefel kaufen gehen.

Mir fehlen Deichmann und Karstadt hier :(

Heute Nacht habe ich extrem unruhig geschlafen. Meine Träume waren wild und wirr und unter anderem fand ich mich in dem kleinen Gästezimmer meiner Tante wider, die uns Land-Mädchen mit großstädtischen Second-Hand-Klamotten und Accessoires überhäufte.

Nachdem mein Kellerschrank nun eine komplette Kistenladung zu kleiner, großer, abgetragener oder nie getragener Shirts, Hosen und Pullis abgeworfen hat, erinnerte ich mich an das großartige Gefühl, das ich damals im kostenlosen Klamottenrausch hatte. Die strahlenden Augen der beiden Mädels meiner alleinerziehenden Nachbarin bestätigten mir heute, dass es noch viel schöner ist, genau dieses Gefühl zu verschenken.

Neulich am verregneten Flughafen zu Växjö (Flugsimulator-Bilder ;) ), vereinzelte Strahlen der orange-rötlichen Abendsonne hatten eben verschüchtert die gigantischen Unwetterwolken durchbrochen.

Die E-Heldin und ich schämen uns fremd für dutzende deutsche Touristen, die durch ihr lautes, aufgeregtes Geplapper über kostenloses Kaffeenachholen in schwedischen Restaurants dem einmaligen Naturschauspiel am wilden Wetterhimmel jegliche Einzigartigkeit und Magie abzusprechen scheinen…

… als das kleine Mädchen neben mir, bisher stumm mit leuchtenden Augen die nasse Landebahn und die sich auf ihr spiegelnden Himmelsgewalten bestaunend, ihren blonden Lockenkopf zu ihrer schwatzhaften Mutter dreht.

“Du, Mama, ist es hier eigentlich dunkel?”
“Ja klar”, entgegnet die Mutter genervt, “guck Dir doch nur mal die Wolken an!”

Die Kleine richtet ihren Blick wieder auf das glitzernde Rollfeld, hinter dem in frischem grün der Wald hervorleuchtet, und schweigt. Nach ein paar Sekunden dreht sie ihren Kopf wieder zur Mutter.

“Nein”, sagt sie energisch, “ich meine hier drin”, und deutet mit pappigen Händchen auf ihren Mund, den sie weit aufgerissen hat.

Die Mutter läßt sich endlich dazu herab, ihre Tochter beim Reden anzuschauen und guckt ein paar Sekunden verdutzt, bevor sie antwortet “achso” und schließlich “ja, schon”.

Das Mädchen scheint keinen Gefallen an der Antwort zu finden und rutscht auf ihrem Sitzplatz aufgeregt hin und her.

“Aber Mama!”
“Waaas denn!?”
“Aber Mama, Mama! Was ist, wenn ich den Mund aufmache? Sooo weit? Da muß es doch hell sein in mir drin!”

Die Mutter rollt ihre Augen und mustert nervös die anderen Passagieren um sie herum.

“Kann schon sein”, sagt sie in flüsterndem Ton, “kann schon sein, daß es da dann ein winziges, helles Licht gibt in Dir.”

Kaffeerunden gehören zum Tagesablauf der Schweden. In vielen Firmen wird vormittags und nachmittags regelmäßig fika, Kaffeepause, gemacht, wobei aber in der Regel kein Kuchen gegessen wird. Auch mit Freunden oder Bekannten trifft man sich nicht unbedingt abends in der Kneipe, sondern sehr oft Samstag- oder Sonntagnachmittag zur fika.

-> The Clap Committee

(more…)

Källeberg

Halbmast

Jag ska göra en resa av låväga slag
Men jag har ingen aning om avresedag
Och jag vet inte ens vilket år,
kanske flera kann tänka detsamma som jag:
Den där resan, vart är det den går..?

Både släkten och vännerna lämnar jag då
Och kanhända nån fäller en tår eller två
För sine gen bedrövelses skull.
Stackars alla som tror deras resa ska gå
Bara rakt ner i sand eller mull!

Alla kära små ting som jag äger och har
Ska den dan som jag reser bli lämnade kvar,
kanske sprids dom som höstlöv omkring.
Ja det slår mej ibland att man samlar och spar
Men kann inte ta med sej nånting…

Jag ska göra en resa av långväga slag
Men av gullvivesläkt är åtminstone jag
Som kann le fast min sommar är kort,
och kusin med en fjäril det är jag den dag
som jag lycklig och fri flyger bort…

Läuterung, Vertiefung, Reifung…

… auf Dauerhaftigkeit angelegt, sich entfaltend und verändernd…

Das mit dem Tascherl… das ist so wie mit der Liebe…

… früher…

Je länger beieinander, desto enger beieinander…

… und die Liebe… die kommt dann schon irgendwann auch noch dazu.

Ich hätt’s ja im ersten Moment nicht gedacht… aber jetzt vergeht kein Tag, an dem ich dieses üppige Stück nicht bei mir hätte.

Darf ich Euch mein wunderlichstes Geburtstagsgeschenk 2008 vorstellen? :) (more…)

Globalisierung ist, wenn in China ein Erdbeben passiert, und man fragt sich als erstes, wie´s dem Nachbarblogger geht. Gut geht´s ihm: Zum Glück ist China groß genug, damit auf der einen Seite die Erde beben kann und auf der anderen Seite sitzt ein Profiblogger in seinem Büro und bekommt nicht einmal etwas davon mit.

(…)Ich ticke immer noch im Kumpelsstil, zwei Sixpack von der Tankstelle und wir erzählen uns einen Abend lang von Frauen, Affären und sexuellen Abenteuern. Ich denke einfach nicht dran, dass sie ja alle nicht mehr alleine unterwegs sind (und sein können oder wollen). Obwohl alle ihre Frauen wirklich tolle Frauen sind und ich sie wirklich gerne mag. (…) -> ganzer Text bei Bandini

Ich kenne auch fast keine Singles mehr. Bei vielen Männlichen denke ich auch im Traum nicht dran, etwas an dieser Situation ändern zu wollen. Die Singles im Freundeskreis sterben genauso schnell aus wie die Raucher. Die einen hinterlassen in ihrem Alltag grauen Qualm und dreckige Kippen, die anderen vielleicht süße Erinnerungen oder gar gebrochene Herzen.

Und irgendwann räumen sie die sauber gewischten Aschenbecher neben die Ex-Erinnerungskiste in die Abstellkammer, um dann zufrieden das Bild der eigenen Familie zu bewundern.

Hallo Frau E-Heldin,
das Neusser Münster wird gerade abgebaut um auf Ihrer Kreditkarte seinen neuen Platz zu finden. (…)”

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass es auch bei meiner sympathischen Bankberaterin heißt: Am Freitag fliegt die Kuh!!

flieg kuh!

Im schlimmsten lokalen Klatschblatt von allen gerade gelesen, daß es heute morgen in aller Frühe eine Mondfinsternis gegeben hat, anscheinend auch von uns aus sichtbar.

Um die Uhrzeit war ich zwar noch im Bett… aber was ich mir beim Anschauen der Bilder gedacht habe, war: Ist das nicht toll, daß man mit dem Internet innerhalb weniger Sekunden einen Eindruck davon bekommen kann, wie die Mondfinsternis weltweit auf den verschiedenen Kontinenten ausgesehen hat?

Hier gibt’s noch mehr Mondfinsternis-Fotos.

Und so sieht übrigens ein Dezember-Frühstücksmond gegen 7h bei uns aus:

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Back again. Tausend Eindrücke. Tolle Menschen. Schneesturm. Wodka. Tanzen. Reden. Mit Händen und Füßen. Lachen.
Kein Sightseeing aber traditional food. Kunst. Design. NuttenLackstiefel. Dekoläden!

Was sagt man, wenn man sich zuprostet? “į sveikatą!” (sprich: Is wie Kater! ;))

Neu erlernte Vorurteile:
Der Pole dekoriert alles mit Plastikblumen und vermüllt sich mit Werbung selbst.
Der Russe ist aus Prinzip schlecht und hat Litauen mit geschmacklosen Betonbauten verschandelt. Andererseits gibts wegen ihm sogar zwei Unabhängigkeitstage.
Und hier ein bisschen Litauisch für Anfänger.

Mehr Infos & Fotos folgen. Jetzt erstmal den Restalkohol rausschwitzen!

… die Schicksalsfrauen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… heute endlich nahmen sie das seit Monaten ungewisse Schicksal der Ich-und-mein-Laugengebäck:Quo-Vadis-Beziehung in die Hand…

Þær lög lögðu,
þær líf kuru
alda börnum,
örlög seggja.

Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Oh Mann… und nach monatelangem Rezept-Suchen und -Ausprobieren also… habe ich heute…

… den Heilgen Laugengebäck-Gral gefunden!!!

… und die Dinger schmecken hammerhart… sprich: weich wie die bayerischen Originale… und mit coarse sea salt drauf… bin ich vor zwei Stunden in den Laugensemmel-Himmel entschwoben…

YEAH! :)

Hätt’ ich Euch heut’ erwartet, hätt’ ich Brezen gemacht… Brezen gemacht… Brezen gemacht…

So aber bekommt Ihr hier das ultimative Rezept… und ich geh’ jetzt mal gucken, ob ich noch eine Dose Weißwürscht in meinem Vorratsregal finde…

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Laugengebäck

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Öl
1 TL Zucker
2 TL Salz
1/8 Liter warme Milch
1/8 Liter warmes Wasser

Natronlauge
1/2 Liter Wasser
2 EL Natronpulver oder Baking Soda

grobes Salz, Sesam, Mohn oder Käse zum Bestreuen

Zubereitung
Hefeteig herstellen und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in 8-12 Portionen teilen und Bällchen, Stangen oder Brezen formen. Noch einmal zehn Minuten ruhen lassen; derweil Backblech mit Backpapier auslegen. (wegen Lauge!)

Dann das Wasser zusammen mit dem Natron zum Kochen bringen und jedes Gebäckteilchen für max. 30 Sekunden in das kochende Wasser geben. Gebäckstücke herausnehmen, auf das Blech legen, ggf. einschneiden und mit Salz etc. bestreuen.

Bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.

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