Wed 5 Mar 2008
Diese Art von Stöckchen bei Nessy finde ich immer ganz interessant, weil ich darüber schon ein paar Bücher gelesen habe, auf die ich sonst gar nicht aufmerksam geworden wäre.
Die Anweisung…
1. Man greift sich das Buch, das in diesem Moment am nächsten liegt.
2. Schlägt die Seite 123 auf (wenn das Buch zu dünn ist, nimmt man das nächste, das mindestens 123 Seiten hat)
3. Man sucht den fünften Satz.
… und das Ergebnis, ein bißchen nach hinten erweitert:
“Eli was saying every word that you taught him! Do you suppose he really believes it all?”
Dad answered that only the Holy Spirit could tell. Eli was a lunatic, and a dangerous one, but a kind that you couldn’t put in an asylum, because he used the phrases of religion. He hadn’t wits enough to make up anything for himself, he had jist enough to see what could be done with the phrases Dad had given him; so now there was a new religion turned loose to plague the poor and ignorant, and the Almighty himself couldn’t stop it.
Aus Upton Sinclairs Oil!, dessen unter die Haut gehende Verfilmung mich so gefesselt hatte, daß ich das Buch dahinter zu lesen anfangen mußte.
Jetzt bin ich erst auf Seite 72 von über 500. Aber der Herr Sinclair, von dem ich noch gar nichts gelesen habe, bildet so eindrucksvoll und fast völkerkundlerisch dokumentierend mit viel Liebe zum Detail die Leute und ihr Gehabe, ihre Träume und Sehnsüchte aus den Anfängen der Ölförderung im südlichen Kalifornien ab, daß sich das stückweise Durchrangeln sicherlich lohnen wird.
(Wie zum Beispiel für die von ihm beschriebenen Schilder von und in Hotels: Dew Drop Inn oder Hurry Inn oder In God we Trust, All Others Cash oder We have an arrangement with our bank; the bank does not sell soup, and we do not cash checks oder Don’t complain about our coffee; some day you may be old and weak yourself… ach, ich könnt’ da ewig weitermachen… für so Sachen hab’ ich schon eine Schwäche…
)
— — — — —
Sorry für die lange Downzeit der Seite. Die Umstellung unserer Konten haben wir noch nicht ganz abgeschlossen, so daß nicht rechtzeitig genügend Geld für die für 2008 fällige Abbuchung auf dem dt. Konto war.
Das sind so die kleinen Dinge, die man bei einem Auslandsumzug nicht vergessen sollte
Und naturgemäß zeigt unser Counter jetzt an, daß wir im Schnitt null Besucher pro Tag auf der Seite haben. Da schluckt man natürlich schon mal, gell
Soweit ich jedoch weiß, hat die E-Heldin fleißig offline weitergeschrieben - und wird demnächst einiges zu erzählen haben!



