life's a bitch


Seit einer Stunde versuche ich auf der Homepage der Kommunikation, bei der ich seit ca. 1997 einen Account habe, eine Email zu versenden. Der Anbieter sieht im Internet sein Zuhause - und möchte, daß auch ich mich dort wohlfühle. Aber irgendwas läuft heute gewaltig schief bei seinem Versuch, den elektronischen Dialog noch einfacher, komfortabler und zuverlässiger zu machen.

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I dare say I feel royally pissed today.

Ein paar Tage waren wir offline, vielleicht habt ihr gemerkt. Der neue Server ist da, bei einem neuen Provider, und Server4You ist bald nichts mehr als eine schlechte Errinerung. Was die in zwei Wochen nicht lösen könnten hat irgendwelcher random Typ aus Server Support Forum, was eigentlich nichts mit S4Y zu tun hat, in 13 minuten gefixt.

Also, als Admin muss ich mich für den Ausfall entschüldigen. Jetzt: Los Sistas! On with the show!

(PS: Komments von gestern wurden beim Umzug überschrieben – nein, Kayfea, du warst leider nicht “First Post”. Sorry.)

Technorati Tags: ,

E-Heldin: “Ich hab bei Ihnen DSL bestellt, aber noch keine Bestätigung oder Nachricht bekommen.”
Arcor: “Ja, ihr Auftrag liegt hier vor.”
E-Heldin: “Sagen Sie, wie lange dauert es normalerweise, bis man bei Ihnen einen DSL-Anschluss bekommt?”
Arcor: “Im Schnitt 4 Wochen.”
E-Heldin: “Wann ist mein Auftrag bei Ihnen eingegangen?”
Arcor: “Am 22. Dezember.”
E-Heldin: “Und jetzt?”
Arcor: “Werde ich mich umgehend um Ihren Auftrag kümmern, kann Ihnen aber leider noch kein Datum zusichern. Kann ich denn sonst noch was für Sie tun?”

Irgendwie fühl’ ich mich verarscht.

Auf dem Rückweg vom Kölner Weihnachtsmarkt zu meinem Auto war ich in Gedanken bei der Berechnung der Glühweinanzahl, die meine Fahrtüchtigkeit noch nicht einschränken. Ob 2,5 wohl schon zuviel waren, nachdem ich doch kaum was gegessen hatte? Am Parkplatz angekommen, traute ich meinen Augen kaum, denn mein Wagen war weg! (more…)

Ich bin süchtig. Seit ich 15 bin rauche ich und in den letzten Jahren hat sich mein Konsum bei 15-20 Zigaretten täglich eingependelt. Alle Gesundheitsrisiken sind mir bekannt und ich weiß, dass die Qualmerei eine Zumutung für Nichtraucher und schlicht und einfach unhöflich ist.

Wieso ich plötzlich überlege, das Ganze sein zu lassen?
(more…)

Mutter, am Rande des Wahnsinns, zu fünfjährigem Sohnemann, mit einem für sein Alter erstaunlich ans Original erinnernden Mienenspiel:

Simon, jetzt nerv’ mich nicht wieder in die Richtung! Bloß, weil Du nicht Deinen Tintentod kriegsch, willsch Du Dich jetzt wieder umbringen!

Gestern noch lachend und mit tiefen Augenblicken den schönen Oktobertag genossen. Sich fallen lassen, gehalten werden, an der starken Schulter lehnen, Vertrautheit spüren, über Zukunft sprechen, sich näher kommen… Heute morgen dann die schmerzhafte Abfuhr. Das erste Mal die Schelte für’s Herz, verletzter Stolz und der mahnende Finger für die jugendliche Naivität.

Und wenn die Aussicht auf eine Niederlage den Kampf im Keim erstickt, ziehe ich mich zurück und lecke meine Wunden, von deren Größe ich nach solch kurzer Zeit völlig überrascht wurde.

Das geht jetzt schon seit einer halben Stunde so! Und nachdem ich Anfang des Jahres (im Kontext mit anderen, gewichtigen GMX-Problemen) zwar Emails im Webmail ansehen konnte, sie aber - nachdem ich sie vermeintlich heruntergeladen hatte - dann weder auf meinem Rechner noch im Webmail vorhanden waren, trau’ ich mich schon gleich gar nicht mehr, irgendwas über Imap oder Pop3 laufen zu lassen… v.a. dann, wenn wichtige dabei sind…

Nach meinen Kniebeschwerden war ich gestern beim Arzt. Ordentlich gedrückt, verdreht, gedehnt und verzogen hat er mein Beinchen.

Onkel Doktor: “Und das fängt dann also immer erst nach 5 km Laufen an, ja?”
Ich: “Ja, und dann tut’s mindestens drei Tage weh.”
Onkel Doktor: “Hm, hm, hm…. Sie sollten einfach nicht mehr Laufen gehen.”
Ich erkläre ihm, dass das aber wichtig ist und es um die Ehre meines Blogs geht. Er erklärt mir, dass mein Außenband ausgefranst ist und der Meniskus völlig überlastet. Und er geht noch weiter und sagt, dass er nur “wegen ein bisschen Lauferei” keine Arthroskopie machen würde. Ich bin von so einer unverschämten Aussage überwältigt und kläre ihn darüber auf, dass das für mich mehr ist als nur ein bisschen Lauferei, sondern das erste Mal im Leben eine Sportart, die mir Spaß macht. Dann dreht er mir den Rücken zu und meint, ich könne mir ja selbst Entlastungs-Bandagen am Knie machen und müsse mir eben vernünftige Laufschuhe kaufen. Dann gibt er mir die Hand und verlässt den Raum. Ende. Ich fühle mich völlig überfahren, nicht ernst genommen und ziemlich verarscht. Dann rufe ich heulend Mama an. Was für ein Arschloch!

Jetzt muss ich wohl doch endlich einsichtig werden. Nach meinem wochenendlichen Vorhaben, 10 km bei schönstem Wetter zu laufen, ließen mich auf nicht ganz halber Strecke meine Knochen im Stich. Der übliche hineinstechende Schmerz mitten im Knie, der von Schritt zu Schritt unerträglicher wird und einen schließlich zum Gehen zwingt. Trotzdem hab ich die geplante Runde jetzt auch einmal gesehen. Malerisch ist es an der Erft entlang zu laufen, um dann später auf den Eselspfad Richtung Rhein und Sporthafen eine ruhige Allee zu erreichen und sich als Belohnung das Grün teilt und den Blick auf Wasser und Schiffchen freigibt.

Jetzt hab ich nen Termin beim Orthopäden und hoffe, dass man das irgendwie ganz einfach “reparieren” und “beseitigen” kann. Bis dahin erteile ich mir selbst Sportverbot! So ein Mist!

Ein Abend, an dem ich nur hätte kotzen können. Meine Erwartungen viel zu hoch. Die Enttäuschung jetzt entsprechend auch. Und kein neutraler, vertrauensvoller Mensch in der Nähe, der jetzt noch nüchtern genug wäre, um sich mit mir zusammen zu betrinken und den ganzen Hirnfick los zu werden.

Warum bekomme ich Texte über längst Vergangenes von mir völlig fremden Menschen gedrückt?
Wieso sitzt man in der großen Gruppe zusammen und ist eh viel zu viel mit sich selbst beschäftigt?
Weshalb überträgt mein 56K Modem nicht die Email, die ich mir gewünscht habe?
Und was, verdammte Scheiße, macht bitte eine Traumfrau aus?

Too much.

Bei der Unterstützung auf dem Campus dauert es noch lange, bis Studiengebühren auch von den Studenten akzeptiert werden. (Hatte ich erwähnt, daß die Woche genauso blöd weitergeht, wie die letzte Nacht geendet hat?)

Austausch mit einer Dozentin, bei der ich am kommenden Freitag die schriftliche Prüfung ablege; ganz unten geht’s los mit meiner Anfrage:

Am 25.09.06 schrieb XY :

Wir sind davon ausgegangen, dass sich die Studierenden während des Semesters die Daten herunter laden. Definitiv prüfungsrelevant ist die Literatur.

At 13:54 25.09.2006, you wrote:
> Vielen Dank, daß Sie auch am Wochenende Emails beantworten! Wie Sie sicherlich verstehen, bin ich jetzt allerdings ob Ihrer Antwort etwas vor den Kopf gestoßen: Sind besagte Downloads doch nicht prüfungsrelevant (sonst könnte man sie ja herunterladen)?
>
> Viele Grüße,
> A-Heldin
>
>
> Am 23.09.06 schrieb XX < XY>:
>
> Bitte wenden Sie sich an ABC
> Sie kommt in zwei Wochen aus dem Urlaub zurück.
>
>
> At 13:44 23.09.2006, you wrote:
>> Liebe XY,
>>
>> danke für Ihre rasche Antwort - bitte schicken Sie mir noch die URL der Seite, auf der ich die Präsentationen downloaden kann; auf den Download-Seiten finde ich leider nur Seminarpläne im PDF-Format.
>>
>> Viele Grüße,
>> A-Heldin
>>
>>
>> Am 22.09.06 schrieb XY < XY>:
>>
>> Liebe A-Heldin,
>> die Literaturordner stehen im Büro von Frau DEF (nur vormittags).
>> Das Kennwort fuer den Download ist, glaube ich: ***
>> Falls nicht, wenden Sie sich bitte an ABC@abc.abc
>> Mit freundlichen Grüßen
>> XY
>> At 16:02 22.09.2006, you wrote:
>> >Liebe XY,
>> >
>> >beim Stöbern auf den Psychologie-Seiten habe ich
>> >vorhin gelesen, daß die Veranstaltung
>> >”Ausgewählte Themen der Sozialpsychologie”
>> >relevant für die Magister-Abschlußprüfung in
>> >diesem Herbst ist. Nachdem ich im
>> >vorangegangenen Semester nicht an der Uni war
>> >und ergo das Seminar nicht besuchen konnte,
>> >würde ich mich freuen, wenn Sie mir die
>> >Zugangsdaten zu den Seminar-Präsentationen zusenden würden.
>> >
>> >Vielen Dank und ein schöner Gruß,
>> >A-Heldin
>> ********************************************************
>> Prof. Dr. XY

Ja, Prüfungen: Am nächsten Freitag werde ich vier Stunden lang Fragen zu Themen entweder der Sozialpsychologie, der Umweltpsychologie oder Streß & Burnout beantworten. Während mir alles außer Umweltpsychologie liegt (was als Themebereich nie in meinem Studium angeboten wurde, jetzt aber plötzlich in der Prüfung), liegt mir heute Abend hier in der Wohnung gar nichts.

Hatte irgend jemand zufällig schon richtig vermutet, ich sei aggressiv? Ohne das jetzt lang mit der mir gestern angeeigneten Aggressions-Frustrations-Theorie, die zu Diskriminierung etc. blabla Rasissmus führen kann, will ich hier nur mal festhalten: ich hasse meine Nachbarn.

Meine Nachbarn sind das dämlichste Kellnervölkchen, das ich kenne. Vorder- und Hinterbühne und so, deshalb der Begriff. Zwar so tun, als ob alles happy go lucky wär’, aber in Wahrheit sind sie die größten Spießer, die man sich vorstellen kann. Habe ich die Geschichte vom Nachbarschaftsgrillen erzählt, bei dem einzig wir neuen Mieter kommuniziert haben? Versucht, Interesse zu zeigen? Und der Rest hat sich entweder dem Wasserkopf zugewandt, der einen Teller nach dem anderen zerdepperte, in seiner eineinhalbjährigen Überheblichkeit, oder hat plump geantwortet - aber niemals nicht interagiert, nachgefragt, kommentiert. Sowas lahmarschiges hab ich schon länger nicht mehr erlebt, alter Schwede! Und ich war so weit, daß es mir peinlich war, mein zweites Bier aufzumachen!

Und dann kommunizieren die ja bevorzugt über Zettel im Haus. “Ein Hinweis, der uns allen dient”, “Die Fenster im Treppenhaus und in der Wohnung, wenn man weggeht, zumachen” oder “Die neuen Putzregeln sind jetzt auch offiziell, mit freundlichen Grüßen”. Wäääh!

Vorhin also dann geht mein Aggressionspegel wieder mal richtig schön hoch, als ich lernenderweise plötzlich ein dumpfes Getue von der Decke höre… und es hört halt überhaupt nicht auf… und ich habe das Pärchen über uns im Kopf, acht Jahre verheiratet, aber erst so um die 30, höchstens 35… Sowas verdruckstes wie die - ewig hab ich das nicht mehr gesehen… Da stehst z.B. am Balkon und glotzt den blauen Heiterhimmel an… und dann kriegst Du zufällig mit, wie die von oben ihren Kopf über ihre Brüstung strecken und - ach Du Schreck!! - sehen, wie Du sie ansiehst! Aber nein, nicht, daß die freundlich gegrüßt hätten oder so… Die haben mit starrem, erschrockenen Gesicht ihren Kopf wieder weggezogen und überhaupt nicht auf Dein Grinsen und “Hallo” reagiert…

Ja, also warum ich jetzt hier blogge statt zu lernen: Die zwei müssen das miserabelste Sexleben haben, das man sich vorstellen kann. Ja, es geht hier ständig um Superlative im Kontext von “vorstellen”, aber hey, warum nicht diesen Gedanken als Begründung dafür hernehmen, daß sonntags um halbzehn das dumpfe Getue nicht von einem gescheiten Pärchengetue herkommt, sondern von - und jetzt setzt Eure Kaffeetasse erst ab - sondern von Dieter Thomas Heck mit seiner Sendung mit der goldenen Stimmgabel!

Hatte ich erwähnt, daß die so um die 30 sind? Kinderlos? Sie ‘ne fette Kuh und er pseudo-schüchterner Doktorand? (Aber das sind die schlimmsten: tun so, als ob - und daheim lassen sie die Sau raus… gell?)

Also, die sitzen da oben und schauen sich die Verleihung der Goldenen Stimmgabel an!!!! In einer Lautstärke, daß man glauben könnte, sie hätten einen ganzen Bezirk von Altenheimen eingeladen!

Vorurteile und vorurteilsvolles Handeln… Stereotypen… Stigmata… Liebe Leute, das ist alles ganz einfach… wenn man nur mal gescheit hinschaut in seinen Alltag… Und so schlimm, sagen dann einige, sind die doch gar nicht! Schließlich helfen sie dabei, die komplexe Umwelt auf das zu reduzieren, was man versteht, was man verarbeiten kann…

Stereotyp “Spießer”, konstruiert aus den paar Begegnungen, die wir bisher mit den beiden hatten, heute Abend bestätigt durch das viel zu laut laufende Fernsehprogramm… HARCHSCHNARCH…

… und auf der anderen Seite waren da dann ja noch so Sachen wie Übertragung und Projektion… Stichwort Sozialisation in autoritärem Elternhaus… absolute Unterwerfung um der Unterwerfung willen, um dem Gerechtwerden von sozialen Normen zu entsprechen… blablabla…

Na, das ist doch mal ein Eintrag, was? Ihr versteht schon, daß ich damit nicht hausieren gehen würde beim nächsten Arbeitgeber?

Damit übrigens auch nicht, mit einer Übersicht über The Use of Vulgar Terminology four-letter words, swear words, cuss words and the Alternative Euphemisms.

Der Juli ist schon eine Weile rum, von daher mag der Titel irreführend scheinen, aber es geht auch nicht um den Monat sondern um die Künstlerin (wenn man denn willens ist, ihr den Titel “Künstlerin” zuzusprechen).

Ich habe heute mal die Gelegenheit den ganzen Vormittag dem Radioprogramm zu lauschen. Und da ist mir gerade aufgefallen, daß dauernd Juli läuft. Und dann habe ich nachgedacht und festgestellt, daß mir das schöner öfter passiert ist. Wochen- oder Monatelang hat man das Gefühl irgendeine musikalische Plage endlich überstanden zu haben und plötzlich laufen sie wieder im Radio.

Neben Juli mit “Anders” und der “perfekten Welle” sind mir in letzter Zeit aber auch die Spice Girls mit “Wannabe” und die Backstreet Boys mit “I Want It That Way” aufgefallen. Gibt es da irgendein System hinter? Kriegen die Radiosender vielleicht sogar Geld dafür?

Und wieso wird eigentlich nie Aaron Neville im Radio gespielt. Zumindest nicht wenn ich zuhöre?

das erste mal bio-äpfel gekauft.

und prompt grinst mich ‘ne made schief aus dem inneren an.

Meine Gäste sollen doch bitte keine Stöckelschuhe tragen und wenn sie nach 22h durch’s Treppenhaus laufen, mögen sie sich doch bitte für einen schleichenden Stil entscheiden und in Schweigen versunken den Heimweg antreten. Dabei habe ich sie durch das Haus zu begleiten, damit die Haustür auch immer auf- und wieder zugeschlossen wird.

Den Müll möchte ich doch bitte - kurz vor entgültiger Entsorgung - niemals vor meiner Wohnung platzieren. Das sieht nicht hübsch aus. Auch nicht dort, wo’s maximal meine fette, alte, nackte Nachbarin stören könnte. Wenn’s nach ihr ginge, dürfte ich auch nicht in meiner Wohnung rauchen. Auch meine Gäste nicht. Sie bildet sich nämlich ein, dass sie “meinen” Rauch bis in ihre Wohnung riechen kann. Und es ist ausdrücklich “mein” Rauch, der da stört. Nicht etwa der meines im Treppenhaus rauchenden Nachbars.

Es gibt Momente, da sehne ich mich nach einer schicken Wohnung mit unkomplizierten Nachbarn, denen es einfach nur egal ist, wann ich mit wem nach Hause komme!

liebe firma,

täglich opfere ich viele stunden meiner lebenszeit für dich und deinen umsatz. täglich fahre ich über hundert kilometer mit deinem auto zu dem arbeitsplatz, den du mir zur verfügung stellst. täglich arbeite ich mit menschen zusammen, von denen du glaubst, dass sie professionell sind und einen guten dienst tun. ich setze mich für dich ein, weil ich glaube, dass es toll ist, was du leisten kannst.

aber bitte, liebe firma, nehm mich ernst und sei fair zu mir.
sonst könnte es sein, dass ich dich und deine mitarbeiter irgendwann so richtig ficke!

danke!
deine mitarbeiterin

Nicht hierhin klicken. Du wirst es den ganzen Tag bereuen.

Honestly, Lads and Ladies, ich habe jetzt drei richtig beschissene Tage hinter mir. Die Sorte Tage, an denen die Scheiße in großen Brocken vom Himmel fällt, metaphorisch gesprochen meine ich jetzt, und du kannst nur noch drunterstehen und mit dem Schicksal hadern, und immer wenn du denkst, jetzt ist es vorbei, kassierst du den nächsten Treffer. Die Sorte Tage, an deren Ende du das Bedürfnis hast, ein großes Loch zu graben, hineinzukriechen, und einfach nie wieder herauszukommen. Weil ausnahmslos alles schief gelaufen ist. Diese Sorte Tage. Und drei davon hintereinander.

Nachdem der dritte Tag vorbei war, kam der vierte. Statt weiterer Katastrophen brachte mir Fortuna diesesmal lieber ein Päckchen ins Haus, ein vorgezogenes Geburtstagspaket von Zuhause. Ich muss sagen, es gibt Momente, in denen man sich darüber ärgert, wenn Mama einem mit 23 fast 24 immer noch Socken zum Geburtstag schenkt, aber dieser hier gehört nicht dazu. Dieses Geburtagspaket kam im absolut perfekten Augenblick - Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen, und die besondere Maßnahme bestand in diesem Fall darin, den ebenfalls mitgeschickten Schokokuchen schon zwei Tage vor dem eigentlichen Fest aufzuessen.

Und als ich dann so da saß und den Kuchen verspeiste und die Geburtstagskarten mit den guten Ratschlägen las (”Leben ist irgendwie alles, mal so mal so” und “Socken benutzen!”), da ging es dann schon wieder, irgendwie.
Am meisten freut mich, dass meine Eltern nicht nur ein paar neue Bücher ins Paket gepackt haben, sondern auch ein altes: Bei irgendwelchen Renovierungsarbeiten haben sie “Ab heute nicht mehr Boffin” entdeckt, ein eigentlich recht schrottiger, aber trotzdem wunderbarer Teenager-Roman, mit dem ich mich als Vierzehnjäriger sehr identifiziert habe.

Geburtstagszeugs
(Rechts die Socken, links die Bücher, vorne der Rest vom Kuchen, im Hintergrund ein paar Geschenke, die ich mich noch nicht auszupacken getraut habe)

Ich verspreche hoch und heilig, jetzt mal mit dem Befindlichkeitsgeblogge aufzuhören und statt dessen demnächst mal wieder ein paar Einträge zu verfassen, die eines wahren Gastbloggers würdig sind. Bis dahin, gute Nacht.

ich wär so gern kreativ in meinem job.
und ich hätte so gern kreative kunden.

kunden, die sich meine kreativen ideen auch leisten könnten…

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