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Man nehme als Christbaum einen original englischen Nadelbaum, stelle diesen ins mit flauschigem Teppich ausgelegte Wohnzimmer und versuche dann den Boden mit dem Staubsauger permanent sauber zu halten.

Bei den Briten hält der Baum nämlich, was sein Name verspricht! You’ll loose weight!

Weil in England Nordmanntannen einen Haufen Geld kosten, gibt’s dieses Jahr inseltypisches Gewächs. Und weil man ganz in amerikanischer Tradition die Vorweihnachtszeit auch gern mit dem Superstar des Wohnzimmers, sprich dem Bäumchen, verbringen will, haben wir gestern Abend schon ganz besinnlich geschmückt.

Und uns im Rotwein-Probier-Rausch was besonderes für die Spitze einfallen lassen:

Nach erneutem Bitten meldet sich hier die gut gelaunte Palme aus ihrem neuen Umfeld und winkt ins “heimatliche” Bayernland. Sie hat sich schon sehr gut an ihre neue Heimat gewöhnt und genießt hier im Büro auch den Königsplatz. Als sie, die ausladende Schönheit, kam, wurden die alten Röhrenmonitore verschrottet und TFTs gekauft. Soviel ist sie uns wert, unsere geschichtsträchtige Palme, die die Heldinnen schon seit 1999 in diversen Privat- und Geschäftsräume begleitet.

… damit’s im Tag der E-Heldin heut’ ein bisserl bunter zugeht, als am vergangenen Samstag, an dem sie morgens um sieben noch in Klamotten auf dem Bett aufgewacht war, der Fernseher immer noch an, das Nutellaglas halbleer gelöffelt und der Aschenbecher nebendran - Gott sei’s gedankt - im unruhigen Schlaf nicht überrollt… wie sie mir gestern zu gestehen in der Laune war.

(Besser als Katzen- oder Zahnarzt-Content, oder? :-D )

Upon special request. Ja, das ist der Grill, der sich da hinten versteckt.

Upon special request.


Die famose Klotomoate. Vom üppigen Blühpflänzchen hin zu den kleinen grünen Knollen innerhalb zweier Wochen.


Die Pepperoni. Man darf gespannt sein, was aus der noch wird. Nord-West-Sonne und so.


Der Balkon nach links und nach rechts. Ja, es wird schon dschungeliger.


Coole Schönranke. Die rankt, daß wir gar nicht mehr wissen, wohin wir sie ranken lassen sollen.

Nach dem Grillen mit den Nachbarn gestern weiß ich aber, daß sie es bei keinem von ihnen gut hätte. Weil Pflanzen mindestens genau so viel Aufmerksamkeit brauchen wie eineinhalbjährige Wasserköpfe. Die Deine Teller vom Tisch runterschmeißen, sich über die Scherben freuen und dann flugs unter Mamas Rock kriechen. Und deren Mama danach sich kein bißchen zuständig für das zerbrochene Geschirr zeigt.

Wie man aus so einer Situation wieder rauskommt? Indem man irgendwas von Polterabend murmelt… oder Haftpflicht… oder vom Wasserkopf vorher großzügig verteilte Holzpuzzleteile auffällig im Dekolleté verschwinden läßt…

Für’s Muatterl. Ein lila Schmuckkörbchen (Schaut schon gesünder aus als die anderen beiden, gell!) und Tomatenblüten von der Klotomate (Die so heißt, weil das Posting sonst sooo langweilig wäre. Und weil sie auf dem Fensterbrett unserer Doiledde steht. Draußen natürlich, Du Depp! Und nein, sie bekommt deshalb natürlich nicht mehr oder weniger Dünger als die anderen Tomätlich. Eine Phantasie hast Du manchmal… echt!)

Und noch mehr:


Die Klotomate.


Eine schüchterne Lantane.


Schmuckkörbchen, Tomate, zweimal Duftwicken und dann Kapuzinerkresse.


Schönranke und Kapuzinerkresse und Feuerbohne.


Der Balkon abends gegen sieben.


Im Hochformat auch ganz nett anzusehen. So kommt auch die Klotomate zur Geltung.

Ein Mama-Exklusiv-Posting. Wie immer gilt: Zum Vergrößern die Bilder anklicken.

Jedem seine Art von Katzen-Content, nö…!?

Bei dem Wetter hat sie’s trotzdem durchgezogen und ist versteckt unter den Blättern heimlich vor sich hin gereift: diese Erdbeere hier! Das nenn’ ich wahres Heldentum ;)

Erstaunlich auch der Majoran, der trotz seiner vermeintlichen Zartheit Wind, Kälte und Regen richtig gut ausgehalten hat:

Und schließlich die Schmuckkörbchen. Viel kleiner und mit weniger Blütenblättern als normal. Aber hey, auch sie haben sich tapfer durch die letzten drei Wochen Regen geschlagen - und vor ein paar Tagen das Blühen angefangen (Zum Vergrößern Bilder anklicken).

Drei Monate nach ihrer Anzucht haben die 25 cm großen Schönmalven üppige Blütenköpfe bekommen - die einfach nicht aufgehen wollen! Ich kann’s kaum erwarten, sie endlich blühen zu sehen!

(Draufklicken zum Vergrößern, Muatterl! ;) )

Neugierige Leute fragten danach… hier also der noch nicht wirklich ausgereifte Balkon-Dschungel:


Feuerbohnen und Kapuzinerkresse - vor einer Woche erst aufgegangen, aber schon 20 cm hoch!


Die berühmten Hängetomaten. Entwickeln sich prächtig. Vor allem…


… kommen da auch schon die ersten Blüten!


Unsere Solitärtomate. Und frisch keimende Wicken.


Schon etwas ältere Wicken.


Und Erdbeeren! Von meiner Mama vor einer Woche geschenkt, hören sie nicht auf zu blühen!


Die Schönranke. Wurde höchste Zeit, daß ich sie gestäbelt habe.


Schmuckkörbchen, Basilikum und eine einzelne Schönmalve. Im Hintergrund Pepperoni.


Das hier ist eine der Schönmalven aus dem Wohnzimmer. Und vor ein paar Tagen entdecke ich doch deren kräftigen Blütenansatz!


Im Treppenhaus immer noch prächtig blühend: meine namenlosen Kakteen. Vor ein oder zwei Jahren hat eine davon zum ersten Mal geblüht und das nur für eine Nacht. Wie sie das jetzt schon seit Wochen durchhält, weiß ich nicht. (Zum Vergrößern klicken!)


Zwei Ableger des oben photographierten Blühwunders, das erst ein paar Jahre alt ist. Blüht heuer auch zum ersten Mal - und will ebenfalls nicht aufhören. (Zum Vergrößern klicken!)

So sieht’s aus in Kisten und Kästen auf unserem Balkon! Und heute sogar mal ein Süppchen draußen löffeln können! Der Sommer kann kommen!


Unsere Hängetomaten - ein Experiment auf einem Nord-West-Balkon.


Noch mehr Hängetomaten. Die Ernte, so verspricht das Samentütchen, wird üppig ausfallen.


Unser Balkon, von den Weihnachtstannenzweigen schon beinahe befreit.


Nochmal Hängetomaten. Zum Verschenken. (Hallo Teejay? Hallo Mama?)


Die Schönranke. Ein ziemlich zierliches Pflänzchen. Die Blütenpracht wird das Rumgetue bei der Aufzucht wohl wettmachen.


Die Schönmalve. Steht unglaublich kräftig da. Wird aber wohl im Süd-Wohnzimmer bleiben.


Basilikum, die buschige Art. Auch wenn davon noch nicht viel zu sehen ist.


Rote Pepperoni. Zum ersten Mal ausgesät.


Unsere Mittagssüppchenecke. Für ein gepflegtes Freiluftabendessen könnte das Tischchen noch ein bißchen größer werden.

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