girl's stuff


Facebook ist doof.

Es gibt Leute, die beschäftigen sich seit Einrichtung ihres Profils mit nix anderem mehr in ihrer privaten Online-Zeit.

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Neues Büro im gleichen Gebäude zu haben wie Leute, die man schon seit Jahren nicht leiden kann, ist auch doof.

Da sind dann Emails mit “Willkommen zurück in der Familie” gepaart mit einem doofen Zwinkersmiley genau das, was mich selbst nach dem ersten Kaffee auf die Palme bringen kann.
Ich sag mal, Sender-Empfänger-Prinzip und weiß ja, dass keiner offensichtlich doof zu mir sein will, wie es bei mir leider ankommt.

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Habe das Gefühl, der Tag könnte doof werden. Obwohl mein Chef heute Mittag den Grill auspacken wird und ich leckeren selbstgemachten Kartoffelsalat in meiner Tasche dabei habe. Und, obwohl meine Waage mich heute Morgen angelacht hat. Und, obwohl die Sonne scheint. Und, obwohl ich keinerlei Hormon-Schwankungen habe.

Doof.

… Du hast mir heute meinen Arsch gerettet!

Ich sag nur ein Wort: true2u :D

Habt ihr diesen leckeren Personaltrainer bei Biggest Looser auf RTL2 gesehen…!?!

Die Hitliste deutscher Vornamen im Jahr 2008 führen an: Leonie und Leon, Hanna und Lukas sowie Luka und Mia. Was bin ich froh, dass ich so einen klassischen Namen trage und nicht Souvenier meiner Eltern in Gedenken an Bands, Modelabels und Ähnlichem sein muss. Schlimm ist dabei, dass sich in meinem Bekanntenkreis drei top-benamte `08er-Kinder befinden. Irgendwie ist mir das jetzt peinlich.

Es gibt so Namen, die würde ich niemals meinen Kindern geben. Meist, weil ich komische Leute kenne, deren seltsame Charakterzüge über den Namen wie Bakterien mit übertragen werden könnten.
(more…)

“Kaffee weißt ja, wo der ist. Und Wurscht und Käs hab ich im Kühlschrank. Bei der Milch musste mal riechen, ob die noch gut ist. Aber müsst eigentlich. Mei, gell, wenn im Büro nicht soviel los wäre…”

Und dann lächelt sie, drückt mich und bittet mich beim Abschied ein paar kleine Besorgungen zu machen. “Seit ich arbeite, krieg ich einfach nix fertig. Blöd, echt blöd. Aber danke dir!” Und mit diesen Worten fliegt meine hübsche Business-Schwester schon gestresst durch die Tür.

Kein Vergleich mehr zu der Studentin, die vor zwei Jahren aus der Jakobervorstadt gebloggt hat und vier Wochen vor Weihnachten die persönlichsten Geschenke überhaupt besorgt hatte. Der Preis für den guten Job ist zwar kaum mehr Selbstgekochtes und in diesem Header müsste auch eine große Vermisst-Anzeige hängen, aber, gell, ich find ja nicht, dass früher alles besser war!

Insbesondere deshalb nicht, weil ich mich auf der Reise nach Augsburg nicht zwei Stunden lang durch eine aufregende Untergrund-Bahn hätte schlagen müssen; von den Menschen mal ganz zu schweigen, die in London wirklich alle extrem modische Kleidung sowie ein Blackberry oder Iphone besitzen, mit dem auf dem Weg nach Hause noch eifrig herumgespielt wird. Und als ich gestern im Flieger das erste Mal wieder diesen hochgestochenen britischen Singsang gehört habe, war das Urlaubs-Feeling schon vor der Landung auf der Insel perfekt! Jetzt trink ich mal Kaffee Nummer zwei und nehme mein wichtigstes 2Do für diese Woche in Angriff: Couchen :-)

Tränen im Alkohol bis sieben Uhr morgens etränken bringt gar nix.
Am Kater-Tag danach Konversation mit einer dritten Person betreiben erleichtert das Gemüt da schon eher…

Wenn’s mal so einfach wäre…

Frau, zieh dir ein hübsches Kleidchen an, das sich elegant an deine weiblichen Hüften schmiegt und dein Dekolleté raffiniert umschmeichelt, schlüpf in die neuen hohen Pumps, die deine Beine besonders lang und schlank wirken lassen, und freu dich darauf, die Blicke auf dich zu ziehen!

Wenn man viel Zeit hochkonzentriert in den eigenen vier Wänden verbringt, ist man dankbar für jede Ablenkung. Sei es das klingelnde Telefon, wenn die Callcenter-Dame das xte Mal ein Zeitungsabo verticken will, oder aber der vierköpfige Papageien-Schwarm, der an meinem Fenster vorbei gen Rosengarten flattert.

Kurz bevor mir also meine Augen über der anspruchsvollen Lektüre auf unbestimmte Zeit zu fallen, denke ich an Frischluftzufuhr, lehne mich genüsslich mit einer Tasse Kaffee aus dem Fenster und beobachte völlig ungeniert meine Nachbarschaft. Dabei entdeckt man seine Umgebung ganz neu! Habe heute zum Beispiel das allererste Mal nach fast vierjähriger Wohnzeit festgestellt, dass ich von meiner Wohnung aus einen Turmzipfel des Neusser Quirinus sehen kann!

Was Vererbung so alles bewirkt… ;)

Läuterung, Vertiefung, Reifung…

… auf Dauerhaftigkeit angelegt, sich entfaltend und verändernd…

Das mit dem Tascherl… das ist so wie mit der Liebe…

… früher…

Je länger beieinander, desto enger beieinander…

… und die Liebe… die kommt dann schon irgendwann auch noch dazu.

Ich hätt’s ja im ersten Moment nicht gedacht… aber jetzt vergeht kein Tag, an dem ich dieses üppige Stück nicht bei mir hätte.

Darf ich Euch mein wunderlichstes Geburtstagsgeschenk 2008 vorstellen? :) (more…)

Hofer Österreich und wie sich das Absetzen der Pille emotional auf Dich auswirken kann.

In der Arbeit.

Während der Telefonwarteschleife.

Als die Musik schließlich tiefer in Dich dringt, als Du es zulassen solltest. Als Du plötzlich sentimental verstimmt melancholisch zu knicken beginnst, die immer feuchter werdenden Augen wahllos am grauen April-Wolkenhimmel.

Verschmierte Büro-Fensterscheiben. Im vierten Stock.

Ich würde den Hörer jetzt eigentlich dramatisch auf die Gabel knallen und schluchzend in den Korridor stürmen.

So jedoch schlucke ich ein paar Mal schwer, beende mit einem hastigen Klick die Telefonie-Software und beuge mich tief durchatmend in Richtung meiner vermeintlich zu bindenden Schuhe.

Life, she can be such a bitch.

… heute, zwei Wochen, nachdem ich die vorhergehenden Absätze ursprünglich geschrieben hatte, lach’ ich mir eins und realisiere zu meinem Amusement, daß der Lieblingsmann an dem betreffenden Abend zum ersten Mal in über fünf Jahren richtig gut Zickenalarm zuhause hatte… :)

Ich war nie Fan von - meiner Meinung nach - völlig überzogenen Bridget-Lilly-Claire-Faß-mich-nicht-an-ich-hab-Besuch-von-Tante-Rosa-OH-MY-GOD-wie-süß-können-Pudel-eigentlich-wirklich-sein-Filmen.

Aber seit jenem verhängnisvollen Mittwoch in der Schleife beginne ich zu erahnen (und erneut verstärkt zu erfahren), welch gewagtes Achterbahn-Repertoire Hormone draufhaben.

Und daß ein Leben ohne Pille kein Zuckerwatteschlecken ist.

(to be continued)

Well, you barely passed. Odds are in favour that you are actually a female and have never experienced a male rest facility in all it’s glory. That, or you’re a guy who doesn’t get out much. If we were you, we wouldn’t be showin’ your score off to any of our friends, since they can probably pee way better than you can.

Beim Urinaltest hab ich ganz schön versagt - obwohl ich die Hälfte der erreichbaren Punkte als Mädchen gar nicht schlecht fand! Außerdem hatte ich vorher hier erstmal ein paar Basics gelernt, um dann später die Variante für Damen zu bewundern.

Ob ich jemals in die Bedrängnis kommen werde, in aller Öffentlichkeit im Stehen zu Pinkeln? Vielleicht sogar auf ein Männergesicht? Und dies dann als langersehnten weiteren Schritt der Emanzipationswelle betrachte?

Ich hab einen grandiosen Abend mit einem außergewöhnlich tollen Mann verbracht.

Schade, dass er:
1) viel zu klein und unattraktiv ist.
2) in beruflicher Verbindung zu mir steht.
3) zur Gruppe der Ü40er gehört.

Kinotag in Neuss:
Der Kinosaal mit rund 300 Plätzen ist gut gefüllt. Hier und da rascheln Popcorn-Tüten in der Dunkelheit. Während die Werbung läuft, flüstern vereinzelte Gäste noch angeregt ihre Tagesgeschichten in interessierte Ohren. Es fällt auf, dass sich im Raum zu 95% weibliches Publikum befindet. Die Sprechfrequenz und auch -geschwindigkeit ist entsprechend hoch. Das Licht erlischt und die ersten Produktionstrailer flackern über die Leinwand. Der Film geht los.

Nach ein paar Minuten: “Das kommt in dem Buch doch gar nicht vor”, beschwert sich jemand von rechts. “Ist doch scheiß egal, wir sind doch hier nicht in einer Vorlesung”, zischt es von links. Ja, das sind wir nicht, denn gelesen haben wir das Buch schon alle. PS: Ich liebe dich! Der Bestsellerroman von Cecelia Ahern, der schon beim Lesen lautes Lachen und schweres Schluchzen hervorruft ist jetzt auch im Kino zu sehen.

Es gibt keinen schöneren Anlass mit seinen Mädels ins Kino zu gehen als den Frauenfilm des Jahres 2008! Die Schauspieler sind allesamt brilliant (die männlichen insbesondere ziemlich lecker! Jeffrey Dean Morgan *sabber*), die Geschichte ist purer Herzschmerz und die Dialoge ein Angriff auf alle Lachmuskeln! Der Film ist schön (irische Landschaft), intelligent (”Allein sein ist nicht schlimm. Nicht, wenn man zusammen allein ist.”), sympathisch (”Ich dachte, ich hätte gerade meine Schwester geküsst. Freunde?”, “Ja, verzweifelt verkorkste Freunde!”), lebendig (Soundtrack) und für jedes Mädchen, das sich auch als Heulsuse outen möchte, empfehlenswert!

Und wer jetzt noch mehr wissen will, geht bitte hier entlang.

“Ein Mann ist wie die Kirsche auf dem Kuchen.
Aber ich bin der Kuchen, und der ist auch ohne Kirschen gut.”
(Halle Berry)

ich möchte nie wieder 18 sein
so niedlich, dumm und klein
so ne kichernde backfischbraut
die nervös auf den nägeln kaut
geklaute meinung verpeilter stil
antiseptisch und steril
ich hab lieber orangenhaut
als gar kein profil

lalala, mit diesem nordischen humor hat mir ina müller meine fahrt nach und von bayern versüßt. hihi, ich grins jetzt noch, wenn ich an den grundhund denk…

Es schlängelt sich das Parfum verführerisch durch mein Näschen, mit ihm das Schwelgen in erotischen Erinnerungen. Ich drehe mich um und sehe nicht den, den ich mit dem Duft verbinde. Nein, es ist unser aknegeplagter Azubi aus dem 1. Lehrjahr!!!

Da komm ich aus der Mittagspause und dann sowas:

zettel01.jpg zettel02.jpg

“Die kriegt die Tittenschoner nicht! Wofür denn? Ich hab nix g’sehn!”
Meine Schwester reagiert grade krutzitürken noch einmal fast schon bilderbuchhaft auf (leider zensiert).
*schmatz*
“Jetzt hab ich’s g’merkt, dass ich schmatz!”
“In solchen Momenten versucht man dann schnell zu überdenken, welche Einträge man bisher so gemacht hat!”
“Woher hat die die Adresse, hä? Von mir nicht! Und von ihm auch nicht! Ganz sicher nicht!”
“Jetzt hör’ ma auf. Jetzt ist der Kloß weg!”

Nussetti

Ich musste schon kichern, als ich das Re-Design auf meinem Lieblings-Schokonuss-Aufstrich-Glas entdeckt hab. Ist das Marketing jetzt in weibliche Hand gewechselt, die weiß, dass man in schweren Zeiten gern auf’s Brot unter der süßen Sucht verzichtet? ;)

“erzähl mir was schönes!”
“hm, was denn?”
“irgendwas, damit ich besser einschlafen kann und dabei deine stimme höre.”
“na gut. hm… mein erstes auto war ein ford fiesta. hellblau. an dem haben wir mit kollegen gebastelt. dann hat der kein verbleibt mehr gebraucht. und an der (?)-düse haben wir rumgeschraubt. das war schon schön (…)”

wieso hab ich eigentlich blumenwiesen- und urlaubsgeschichten erwartet?

“Erm…Schätzchen, du weiss daß ich nie deine Computer-skills kritisieren würde; und du weisst daß ich viel Respekt für deine Arbeitsgewöhneiten habe. Aber wär es nicht langsam Zeit daß du, vielleicht, deine Email-Inbox aufräumst?”

Sscrop

UPDATE:

Youvegotmail

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