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Rückflug Berlin -> Köln/Bonn

Kurz vor der Landung wird’s hektisch im hinteren Bereich des Fliegers. Ich versuche, mich weiter auf meine Zeitschrift zu konzentrieren.

Nach der Landung bleibt die Maschine am Ende des Rollfelds stehen. Blaue Lichter lassen das Flugzeuginnere immer wieder aufblinken. Dicke Geschäftsmänner in ihren miefenden Anzügen schnallen sich ab, um ihre schweren Fliegerkoffer aus der Ablage zu holen und stehen laut telefonierend auf dem Gang.

Sanitätsdienst, Feuerwehr und ein Krankenwagen stehen neben der Boing - die Rettungskräfte kommen an Board. “Bitte nehmen Sie auf Ihren Sitzen Platz, um die Sanitäter zu einem medizinischen Notfall im hinteren Bereich der Maschine durchzulassen.”, krächzt die Stewardess hektisch in die Durchsageanlage.

Die telefonierenden Herren bemerken das gar nicht. Zu beschäftigt mit den Anschlussterminen, Abschlussverträgen und Meetings, die vielleicht schon bald der Grund für ihren Herzinfarkt nach dem Geschäftsessen in Berlin sind.

Überall kann man ja heutzutage beim Einkaufen punkten. Das ist an und für sich keine Neuheit. Denn schon früher hat man z.B. beim Brotkauf seine Bäcker-Kundenkarte abstempeln können und nach - sagen wir - 10 Broten fünf Krapfen Berliner umsonst bekommen. Heute gibt es praktisch keine Einkaufsgelegenheit mehr, wo ich nicht Punkte, Points oder Aufkleber sammeln könnte und irgendwann mit mehr oder weniger hübschen Giveaways und Rabatten für die Treue belohnt werde.

Letztens bekomme ich ein fremdes Portemonnaie in die Finger und blättere es auf der Suche nach dem Namen des Eigentümers durch. Neben den üblichen Plastikkarten wie ADAC, Krankenversicherung, Galeria Kaufhof, Saturn usw. reihte sich eine neutrale Weiße ein. Bei neugieriger genauerer Betrachtung entpuppte sie sich als Mitgliedsausweis des legänderen Coffeeshops Roots und Oase, der direkt an der deutsch-niederländischen Grenze sitzt. Ob man damit beim zehnten Drogeneinkauf ein Päckchen Papers gratis bekommt? Und ratet mal, welchen Job der Eigentümer hat!

Der Grund, warum ich mich heute wie eine Statistin in einem schwarz-weiß Film fühle, sind die Elvis-Presley-Songs, die schon seit Stunden aus einem der weit geöffneten Fenster meiner Straße posaunen. Es klingt nach warmem Sommer, riecht nach süßen Blumenwiesen und schmeckt nach einem Glas Prosecco beim Nachmittagstee.

Ein Fenster nach dem anderen gesellt sich hinzu und ich hab so eine romantisch nachbarschaftliche Einigkeit seit dem Hausflaggehissen für das letzte Schützenfest nicht mehr erlebt. Schön.

Ach, und ganz nebenbei: Happy Birthday, Bruderherz :-)

Well, you barely passed. Odds are in favour that you are actually a female and have never experienced a male rest facility in all it’s glory. That, or you’re a guy who doesn’t get out much. If we were you, we wouldn’t be showin’ your score off to any of our friends, since they can probably pee way better than you can.

Beim Urinaltest hab ich ganz schön versagt - obwohl ich die Hälfte der erreichbaren Punkte als Mädchen gar nicht schlecht fand! Außerdem hatte ich vorher hier erstmal ein paar Basics gelernt, um dann später die Variante für Damen zu bewundern.

Ob ich jemals in die Bedrängnis kommen werde, in aller Öffentlichkeit im Stehen zu Pinkeln? Vielleicht sogar auf ein Männergesicht? Und dies dann als langersehnten weiteren Schritt der Emanzipationswelle betrachte?

Bei meinem letzten Hautscreening musste der Arzt ein verändertes Muttermal entfernen, weswegen ich jetzt etwas unruhig auf das Laborergebnis in der nächsten Woche warte. Mein Doktor meinte, wenn es Krebs wäre, würde man nochmal größer und tiefer nachschneiden und dann abwarten. Aber wenn es ein schlimmerer Krebs wäre, würde alles etwas aufwändiger. Ich hab mich nicht getraut nachzuhaken.

Ihr könnt das jetzt als Hinweis sehen, auch mal wieder einen Termin zu vereinbaren, wo doch die meisten Krankenkassen diese Leistung sogar noch nach Einreichen der Quittung übernehmen!

Welche Krebsvorsorge-Untersuchungen sonst noch sinnvoll sind, steht hier.

(…)Ich ticke immer noch im Kumpelsstil, zwei Sixpack von der Tankstelle und wir erzählen uns einen Abend lang von Frauen, Affären und sexuellen Abenteuern. Ich denke einfach nicht dran, dass sie ja alle nicht mehr alleine unterwegs sind (und sein können oder wollen). Obwohl alle ihre Frauen wirklich tolle Frauen sind und ich sie wirklich gerne mag. (…) -> ganzer Text bei Bandini

Ich kenne auch fast keine Singles mehr. Bei vielen Männlichen denke ich auch im Traum nicht dran, etwas an dieser Situation ändern zu wollen. Die Singles im Freundeskreis sterben genauso schnell aus wie die Raucher. Die einen hinterlassen in ihrem Alltag grauen Qualm und dreckige Kippen, die anderen vielleicht süße Erinnerungen oder gar gebrochene Herzen.

Und irgendwann räumen sie die sauber gewischten Aschenbecher neben die Ex-Erinnerungskiste in die Abstellkammer, um dann zufrieden das Bild der eigenen Familie zu bewundern.

* You just put the foot down and go - beim British Caravan Grand Prix!

Time to crunch a caravan! Have you ever crawled along behind a caravan on the motorway or suffered endless holidays in non-descript fields? If so, an Easter event at Bovingdon race track could be just what you need!

Und so kann das dann aussehen - There’s fings going off everywhere, high powered stuff (Ja, genau so reden die hier bei uns ;) ):

Hier ein Überblick über weitere bizzarre britische Wettbewerbe.

* … and add a growly cheer - worauf es bei einer Umarmung zwischen Männern ankommt:

How To Give A Great Man To Man Hug

* Karton! Diese Kunststücke sind alle aus Karton!

* Ist das tägliche Glaserl Wein der Gesundheit nun zuträglich oder nicht? Und wie war das mit Kaffee und rotem Fleisch? Hier geht’s zu einer Übersicht von sieben Lebensmitteln und ihren guten sowie schlechten Seiten.

* Und nochmal eine Liste mit vielen Photos: verlassene Orte.

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… used to be more subtle, I think…

So no bloody way to not think of you guys, innit? :)

* Ein Schachbrett, bei dem drei Spieler benötigt werden!

The main characteristic of the game: if two players don’t like the third, he is doomed.
The funny part of the game: the two players must compete for the privilege to check-mate the third.

* Der Lebensmitteltechniker Simon Allison geht einer besonderen Beschäftigung nach: Er testet Tiernahrung.

His favourite is the organic luxury chicken dinner with vegetables for cats.

“It has the taste and aroma of chicken and some of what you call the red flavours - things like heart and liver; gutsy, savoury notes.

“Then you get a mealy, green pea, pulse aroma and occasionally a sweeter note from the carrot.” (…)

But for all his love of the job, he does not swallow the pet food - saying he would put on too much weight if he ate everything he tasted.

To prevent his breath from smelling like a dog’s, he keeps a glass of water on hand during tasting sessions to wash his mouth out, and chews gum when the session is over.

But a slight smell is a risk he is prepared to take.

Na dann…

* Für diejenigen, die auch ohne Zugehörigkeit zum Geheimdienst gerne ein paar James-Bond-mäßige Gadgets mit sich herumtragen: eine Liste von zehn Sachen, die bei keinem modernen Spion fehlen sollten.

* Ist Dein Kind ein Tagger?

Tagging is not an art form or about expressing oneself. It is vandalism and the destruction of private and public property. (…) Tagging causes blight in our community resulting in a genuine threat to the quality of life, incalculable economic losses to businesses, and can lead to the general deterioration of the area in which you live or work. (…) Taggers come from every race and socio-economic background. Although most taggers are males there are female taggers. Some indicators that your child may be a tagger are: Mehr

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* Für die Gmail-Benutzer unter uns: 35 Tips und Tricks to take it to the next level. Sieben Online-Bildbearbeitungsprogramme. Besser schon mal im Kalender vormerken: am 18. April ist der Poop for Peace Day:

Poop is the one experience all human beings have in common. We may have varying ideas of God and politics, but the power of an impending poop is a higher calling to which every human must answer.

Side by side in a public bathroom, any two human beings are stripped of their differences and reduced to their most basic essence: a pair of feet sticking out below the stall, and a pair of butt trumpets performing a greasy symphony to lament humanity’s non-negotiable deference to the call of the vile.

“Klar bin ich dabei!” hab ich gesagt, als eine Freundin mir den Platz ihres kranken Männes anbot, um spontan über das kommende Wochenende nach Litauen zu fliegen. Aber wo liegt das eigentlich und was erwartet mich dort? Welcher Menschenschlag, welche Sprache, Meer oder Fluss, Schnee oder Sonne, …? Egal, der Flug ist umgebucht und den Rest erfährt man noch früh genug!

Bevor ich mir jetzt bei Wikipedia die Basics reingezogen hatte, assoziierte ich mit diesem fremden Land eine eisige Kälte, strengen Katholizismus und Bäuerinnen, die mit leerem Blick Selbstgebrannten für ihren quadratköpfigen Herrn Gemahl bereitstellen. Jetzt weiß ich, dass Litauen ein Land der Gegensätze geworden ist. Mit vielen verschiedenen Einflüssen aus Schweden, Polen, Deutschland und natürlich Russland, was sich wohl in der Architektur am offensichtlichsten widerspiegelt. Die Menschen seien offen, freundlich und westlich orientiert, erzählt mir meine Freundin und schwärmt dann von riesigen Shoppingmalls, “die sind größer und moderner als alles, was du aus Deutschland kennst!”. Und direkt daneben “stehen die Störche auf den langgezogenen Feldern rum.” Das wäre ein “ganz krasser Gegensatz” und “unglaublicher Aufschwung, den man hautnah miterlebt!”

Jetzt freue ich mich über Tipps für Mitbringsel für die litauische Bekanntschaft (Weißwürste aus der Dose? Schokolade? …) oder auch Infos, was ich dort unbedingt kaufen sollte (außer Wodka) ;)

… da bedeutet einem das wunderbare Farbenspiel des morgendlichen Sonnenaufgangs so viel mehr als sonst. Genau wie die Sterne, die letzte Nacht noch strahlender am Himmel über uns funkelten.

In Gedanken bei euch.

Nu denn, werte Leser, hier mal wieder die Freitagsfünf - zur Abwechslung. :)

Wie schnell man doch davon wegkommt, ein feature regelmäßig zu pflegen, wenn es ein Ausland zu entdecken gilt…

* Wie Du einen Computer-Geek innerhalb von zehn Sekunden vergraulen kannst. Garantiert ;)

* Wie Du beim Chatten zur Abwechslung mal die Wahrheit schreiben kannst.

This site, in conjunction with its sponsors, has been established to abolish the ever-present lie that is “LOL.” Over the past decade it has become increasingly obvious that countless web users are misrepresenting themselves by typing LOL (or “lolling” as it has come to be called) when they are NOT actually laughing out loud. This ruse has been at the expense of internet loyalists who add up the lols they receive in chat rooms and on message boards every day.

* Wie Du Dein lautes Lachen gleich mal üben kannst: Schau Dir mal diese lustigen, photogeshoppten Bilder hier an.

Angeblich ist es im Vereinigten Königreich grad der letzte Schrei, sich selbst zu fotografieren und dann einen Teil des Photos mit einem gefalteten Geldschein zu verdecken. So entstehen dann neue Geldschein-Gesichter, die einem - zumindest in der Galerie oben - manchmal nicht ganz unbekannt vorkommen.

* Details des Patentantrags von John Quincy St. Clair, der ein Trainingssystem erfunden haben will, mittels dessen man lernen kann, beispielsweise durch Wände zu gehen. Hier gibt’s noch Bilder dazu und hier dann schließlich die Erklärung, wie man sich von einem Ort zum anderen teleportieren kann.

(Nein, die Zusammensetzung seines Tabaks ist mir ein Rätsel. :))

* Der Wort-Karikaturist. (Verbal cartoonist hört sich besser an.) Tips zum Umgang mit Babies. Und Heeres-Aufstellungen. Na sowas! Macht man das heute noch? Mir war das bisher nur von Klassenfotos bekannt. (Ganz abgesehen davon: Sind die Bilder echt?)

iTeam

Lang hab ich drauf gewartet: die legendäre britische Serie IT-Crowd gibt’s jetzt auch in Deutschland! Ab heute Abend läuft immer freitags um 21h45 auf SAT1 “Das iTeam - Die Jungs mit der Maus” und die erste Folge kann man sich schonmal vorab ansehen. So sind wir dann mal gemeinsam darauf gespannt, ab wann die deutsche Produktion an den groben Übersetzungspatzern feilt, die Ausstattung einem echten IT-Büro mit alten Schätzchen angeglichen wird oder die Serie ganz eingestampft wird und somit die Fans des kultigen Originals nicht mehr beleidigt werden.

…ähem, ist irgendwem aufgefallen, dass das Chef-Büro dort installiert wurde, wo ich heiraten werde? tsssss….

Hier kann man sich die echten Moss & Co. übrigens ganz legal downloaden.

In diesem Sinne:

* Rückblick auf die Zukunft. Der Autor dieses Postings hat im Mai ein gebrauchtes Buch erworben, das 1989 unter dem Titel Future Stuff erschienen war. Es beschreibt 250 Gegenstände und Erfindungen, die laut deren Erfinder im Jahr 2000 benutzt werden würden.

[Die Entwickler der Produkte] made concrete predictions, with dates and estimated prices. The predictions were more or less wrong. (…)

Some of them exist more or less as described (”Flat TV”). Some exist more or less as described but nobody buys them (”Vending Machine French Fries”). Some are too expensive to be practical (”Privacy Windows”). Some were big hits in totally different fields than the ones they were marketed to (”Binocular Glasses”, “Self-Stirring Saucepan”). Many exist in greatly improved form thanks to mobile phones (”Watch Pager”) and the Internet (”Weather Cube”, “The Guerilla Information Network”) (…)

* Wu Ying war in ihren 60ern, als sie sich in Hip-Hop-Musik verliebte. Sie leitet mittlerweile eine Gruppe von 30 Hip-Hop-Frauen, die zwischen 48 und über 60 Jahre alt sind. Nachdem sie mehrfach ausgezeichnet worden sind, trainieren sie nun für ihren Auftritt bei den olympischen Spielen in Peking.

* Sistacity! Besucht doch mal unser kleines Dörfchen, das mit jedem Eurer Besuche größer wird und sich hoffentlich bald in eine ansehnliche Kleinstadt verwandeln wird :)

* Dessous für Männer. Alter Schwede… Bizarre psychologische Studien. (”Does Semen Have Antidepressant Properties?”). Offizielle Entschuldigung fällig? Hier ist ein Formular dafür.

*Sleeveface ist die Kunst, eine Schallplattenhülle so vor seinen Körper zu halten, daß die Illusion einer neuen Person oder eines neuen Körperteils entsteht. Aussehen kann das dann zum Beispiel so.

Nachdem meine Lieblingslocationvermarkter mir zugesichert haben, dass ich mit dieser wundervollen Skyline im Rücken heiraten darf, bekomme ich ja schon Lust auf die Ehe. Dabei fällt mir auf, dass mir dazu jetzt nur noch der männliche Part an so einer Verbindung fehlt, was sich ja ändern könnte…

Meine Kontaktanzeige könnte dementsprechend folgendermaßen lauten:
Junge, freche und durchaus erfolgreiche Mitzwanzigerin (NR) sucht großen, humorvollen Ihn, (der auch gern einen Hund mit in die Beziehung bringen darf,) um über den Dächern von Köln und kurz vor dem siebten Himmel zu heiraten!

Köln 02 Köln 01 Köln 03 Köln 04

Na, wenn mir bei so einem grandiosen Ausblick nicht die Türen eingerannt werden, weiß ich auch nicht! ;)

* Heuer sind wir ein bißchen früher dran: Das hier ist unser Weihnachtsbaum. Wollt Ihr uns ein Geschenk hinterlassen? Ein Früchtebrot vielleicht oder einen iPod? Vielleicht sogar ein Auto? Mit dieser Weihnachtsbaum-Spielerei gar kein Problem!

Klickt auf “leave a gift”, durchsucht die Geschenkmöglichkeiten, gebt einen Namen ein - und schwupps erscheint das Päckchen unter dem Baum.

* Die Heldinnen haben eine Nachricht für Euch! Ausgeliefert von der Britischen Royal Navy :)

Ihr habt auch eine Nachricht zu versenden? Hier klicken und zwischen fünf Szenarios wählen, die dann jeweils als Email oder an ein Handy verschickt werden können.

* Müssen Webseiten eigentlichen in jedem Browser genau gleich aussehen?

* 101 x nützliche Computersoftware. Kostenlos zum Download. 25 Sachen, die jeder Mann drauf haben sollte. Wettbewerb zwischen 16 richtig abgefahrenen Werbeclips.

* Nur in Japan! Kinderkundenfreundlichkeit der Bahn hoch zwei - mit dem Erdbeer- und dem Spielzeugzug.

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Wir haben das ganz vergessen zu posten: Der Simon organisiert heuer netterweise wieder das Blogwichteln! Bis zum Montag, den 10. Dezember, könnt Ihr Euch noch anmelden.

Und weil’s letztes Jahr so schön war, solltet Ihr Euch schnell auf die Socken machen und ihm Eure Adresse zumailen.

Bisher sind mit Simon elf Leute angemeldet; vielleicht bekommen wir noch die 16 zusammen, die wir letztes Jahr waren?

Mehr zu den Regeln erfahrt Ihr hier.

— — —

* Was ist Wichteln?
* Der Spiegel über gemeines Nerd-Wichteln.

… wieder mal an einem Samstag… Aber hey, wir sind mitten in der busy Weihnachtszeit ;)

* Und die sieht bei uns hier auf der Insel im Moment sehr naß und windig (Was in den nächsten Tagen noch schlimmer werden soll: “Gusts of up to 90mph, hurricane strength, are expected to blast the South-West tomorrow, while anyone unfortunate to be out at sea will experience stomach-churning swells of up to 50ft.”) aus. Bis zu 15°C haben wir im Moment tagsüber, meine Blumenzwiebeln im winterlich dekorierten Blumenkasten fangen schon das Treiben an und an Schnee ist gar nicht zu denken.

Da wäre ich doch gerne am Meer und sähe mir diese atemberaubenden Kunststücke im Original an: Die genial konstruierten Strandbiester von Theo Jansen!

Oder die Meerorgel in Kroatien.

Hach…

* Vor gut zwei Wochen wurde Emma Clarke, die seit acht Jahren Ansagen für die Londoner U-Bahn macht, gefeuert. Nach offiziellen Angaben hätte sie Kritik an ihrem Arbeitgeber geübt sowie auf ihrer Webseite alberne U-Bahn-Durchsagen veröffentlicht, die sich z.B. über amerikanische Touristen lustig machen.

Emma Clarkes Angaben zufolge beruht die Kündigung auf einem Mißverständnis: sie sei schlichtweg falsch zitiert worden.

Then the Mail on Sunday misquoted Emma, who didn’t say at all that she doesn’t like the Tube. What she actually said was that she doesn’t like the sound of her own voice on the Tube, it makes her feel uncomfortable.

Während sie bis heute nicht einmal von Transport of London persönlich kontaktiert worden ist, erfährt sie weltweite Unterstützung. Und hat, wie es aussieht, aus den unzähligen Jobangeboten den als Stimme eines Navigationssystems angenommen.

* Du bist Dir nicht ganz sicher, wie man ein bestimmtes englisches Wort ausspricht? Dann einfach bei Howjsay eintippen und die Aussprache anhören!

* Eine tolle Liste von Tutorial-Seiten, die in den Kommentaren noch weitergeführt wird.

* Und schließlich noch Bilder. Von selbstgebauten Schlössern und Burgen. Vom Eisernen Vorhang und seiner Entwicklung bis heute. Und alte Werbeanzeigen.Outrageously politically incorrect adverts from the time equality forgot.

Die Zahl der Aids-Toten stagniert in Deutschland bedauerlicherweise, lese ich vorhin.

Ja sagt mal. Stagniert! Wie kann man in diesem Zusammenhang denn so ein Wort verwenden, das gemeinhin besagt, daß einer bestimmten Variable kein Wachstum widerfährt?

Und ich dachte noch, ich könnte das hier gar nicht erzählen, daß ich auch auf diese Art meine Adventsvorbereitungen angefangen habe… :)

Nach einem Spaziergang vor ein paar Wochen entlang des Basingstoke-Kanals hatte ich schon befürchtet, daß es heuer nichts wird mit Adventskranz und -strauß. Die Auen links und rechts der im 18. Jahrhundert geschaffenen Wasserstraße (damals dachte man, daß ein Kanal eine billigere und effizientere Alternative zum Straßenbau und damit Transport von Waren war) sahen zwar saftig und grün aus. Doch an immergrünen Bäumen oder Sträuchern hatte ich nichts finden können.

Als ich dann gestern schon ein bißchen verzweifelt erneut am Kanal entlangwanderte - weder die lokalen Super- noch Baumärkte verkaufen hier nämlich Adventskränze, weil diese Tradition in England gar nicht so verbreitet ist (außer in den Kirchen) - erspähten meine Äuglein nach einer Stunde Suche im trüben Morgenlicht dann doch etwas Rotgrünes, das sich bei genauerem Hinblick als Stechpalmen-Busch erwies!

Die Nadelbäume (Und zum ersten Mal kann ich nicht sagen, was ich da abgeschnitten habe. Ein richtiger Tannenbaum war’s nämlich nicht, dafür waren die Stämme viel zu schalig. Vielleicht eine Mischung aus Eibe und einem gemeinen Nadler? Die weichen Nadeln lasse mich das fast glauben.), die ich schließlich noch viel weiter ab vom Schuß gefunden habe, ließen in mir vor lauter die Tochter meiner Mutter erwachen, und zwar die, die im Advent nicht genug an Grünzeug für Balkon und Kränze zusammensammeln kann. ;)

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Zum ersten Mal hängt bei uns nun also schon vor dem ersten Advent was Weihnachtliches rum. Was ja gaaarnich geeeht.

An sich.

Aber in den Geschäften wird seit den Wochen rund um das Oktoberende schon so viel kitschiges Weihnachtszeug parallel zum damals verkauften Halloween-Schnickschnack angeboten, daß ich schon ein bißchen einfachen Augenweidenausgleich brauchen kann :)

(Wenn ich’s dann endlich mal schaffe, den Truthahnkollegen zu verbannen…
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Sachen dieser Art setzt man sich hier bei jeder gut organisierten Weihnachtsparty auf den Kopf.)

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Heute gelernt:

* Der Adventskranz wurde 1839 vom evangelischen Theologen Johann Wichern erfunden.

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Der Begründer der Inneren Mission hatte 1833 in Hamburg-Horn das “Rauhe Haus” gegründet, in dem Kinder aus ärmlichen Verhältnissen Aufnahme fanden. Weil die Kinder in der Adventszeit beständig fragten, wann endlich Weihnachten sei, gestaltete er einen Adventskranz aus einem Wagenrad, auf dem vier große, weiße Kerzen und 24 kleine, rote standen. (Bild aus Wikipedia)

Von Norddeutschland aus verbreitete sich diese Tradition, die auch von der evanglischen Kirche übernommen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg hing 1925 zum ersten Mal ein Kranz in einer katholischen Kirche in Köln, seit 1930 auch in München. (mehr)

* Nach der katholischen Liturgie wird ein Adventskranz mit vier Kerzen geschmückt, drei davon lila und eine davon rosa (Manchmal gibt es noch eine fünfte, weiße, die am Heiligen Abend angezündet wird.). Die Farben der Kerzen entsprechen meistens den im Kirchenjahr verwendeten; abhängig von der jeweiligen Kirche haben die einzelnen Kerzen noch verschiedene Namen und Bedeutungen.

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