general


In meinem Leben hab ich ja hier und da schonmal Schluss gemacht. Eigentlich war ich so gut wie immer diejenige, die Schluss gemacht hat. Beruflich, freundschaftlich, partnerschaftlich: Wenn man es einfach nicht mehr erträgt, das Gefühl von Einsamkeit oder Unverständnis zu erdulden, spätestens dann war es immer Zeit, das klärende Gespräch zu suchen.

Und auch hier ist es irgendwie vorbei. Es gab mal eine richtig gute Zeit auf Sistaweb. Doch die ist gefühlte 500 Jahre her.

Ich fühl mich nicht mehr gut und somit ist es nun nur noch an A-Heldin Stellung zu beziehen, um unser kleines Baby für immer sterben zu lassen. Ob es als Blogger-Singles an anderer Stelle weitergeht wird die Zeit zeigen.

Adieu, macht’s gut und danke für die tolle gemeinsame Zeit!

Heute Morgen um 6h30 nach Hause gekommen. Jetzt hellwach und restalkoholisiert. Ich habe mindestens drei weiße Haare auf dem Kopf. Und weil die Sonne scheint, kann ich nicht mehr schlafen. Trotz Kater. Meine Wohnnung sieht aus wie geleckt. Kein Qualmgeruch. Kein verklebter Boden. Die Vorglühmannschaft hat tatsächlich nur schöne Blumengestecke, gebrauchtes Geschirr und Sektgläser hinterlassen. Und jetzt werde ich meinem (noch vor dem Schlafen gehen!!!) abgeschminkten und wild pochenden Köpfchen mal statt alter Pizza und anderen Resten eine leckere Grapefruit und fünf Liter Leitungswasser zuführen.

Ich werd’ alt…

1. Dein Geburtstag?
Heute vor 26 Jahren, also 15. März 1983.

2. Link zum Cover der BRAVO aus der Woche deines Geburtstags?
Und bitteschön. Silvester Stallone und eine Robben-Sympathie-Aktion - welch besondere Mischung…

(Quelle: BRAVO-Archiv)

3. Der Song, der an deinem Geburtstag auf Platz eins der deutschen Charts war?

Uargh. Mochte ich ja noch nie diesen Major Tom Hit…

4. Welche prominente Person hat auch an einem 15. März Geburtstag?

1879: Marie Juchacz (deutsche Sozialreformerin und Frauenrechtlerin)
1923: Willy Semmelrogge (deutscher Schauspieler)
1932: Alan LaVern Bean (4. Mann auf dem Mond)
1967: Julia Biedermann (deutsche Schauspielerin, 3. Staffel “Ich bin ein Star…”)
1975: Eva Longoria Parker (US-Schauspielerin, “Desperate Housewifes”)

5. Eine Nachricht, die an einem 15. März aktuell war?

44 v. Chr.: Der große Gaius Julius Caesar wird mit 23 Dolchstichen ermordet.

1493: Nachdem ihre beiden Karavellen Niña und Pinta auf der Rückreise von ihrer ersten Entdeckungsfahrt durch einen Sturm getrennt worden sind, erreichen Christoph Kolumbus und Martín Alonso Pinzón am gleichen Tag den spanischen Heimathafen Palos de la Frontera.

1906: Die zum Automobilbau entschlossenen Geschäftspartner Henry Royce und Charles Rolls lassen ihre gegründete Firma Rolls-Royce Limited in Manchester eintragen.

1956: Das Musical My Fair Lady von Frederick Loewe und Alan J. Lerner nach dem Schauspiel Pygmalion von George Bernard Shaw wird mit Julie Andrews und Rex Harrison in den Hauptrollen im Mark Hellinger Theatre auf dem Broadway in New York uraufgeführt. Das Stück wird vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen und bringt es in der Folge auf 2.717 Aufführungen

1978: Janoschs illustriertes Kinderbuch Oh, wie schön ist Panama erscheint. 1979 erhält der Autor dafür den Deutschen Jugendbuchpreis.

1991: Der am 12. September 1990 von der DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion und den USA abgeschlossene Zwei-plus-Vier-Vertrag tritt in Kraft. Damit ist der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands frei.

Lieber früher als später, Kinder!

Schnee, Berge, Hunde, …. in meinem nächsten Leben werde ich hauptberuflich Musher!

(…)

(Stefanie Heinzmann: Do your thing)

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4 Stunden vorher:
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Johannes hat’s auch gemerkt. Und Doug und Dea kucken noch Football… ;-P

via

Ich weiß schon, warum ich auf Neusser Zeitungen verzichte. Nicht nur, dass in Neuss ja eh der Hund begraben ist und in der Kleinstadtpolitik das Weltmännischste eine Diskussion über Straßenbahnschienen im Zentrum ist, nein, dies alles wird übertroffen mit einer 1:1 Berichterstattung der Lokalanzeiger. Unaufgemotzt, könnte man es nennen oder auch rundrum ehrlich. Eben genau die Sorte von Artikel, die genau das Vorstadtflair widerspiegeln, wie es unaufgeregter gar nicht sein könnte!

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Ich lebe in einer Stadt, in der sich für den lieben Bürgermeister und sein Gefolge nur Rentner interessieren. Und wo der Lokalanzeiger einzig als Werbeblättchen mit redaktionell dünnem Inhalt überlebt, weil die ansässige Stadtsparkasse regelmäßig ganzseitige Anzeigen aufgibt.

Leute, in 11 Wochen ist Weihnachten! Und weil ich kurz vor dem Fest nie weiß, was ich mir von den Liebsten wünschen soll, fang ich hier mit dem notieren an.

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Heute entdeckt: der traditionelle Jungbauernkalender ist wieder da!
Und in diesem Jahr war ich kurz davor mir die Herren der Schöpfung sofort zu bestellen und musste mich schwerst zügeln, sie eben doch nur auf meine Wunschliste zu setzen. Die Bäuerinnen kann man sich übrigens hier in voller Pracht ansehen.

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Außerdem ganz oben auf meiner Wunschliste: die Pink-Konzert-DVD (nicht neu, aber sicher toll!)

Über die erste CD (White turns blue) von Maria Mena hab ich mich ja riesig gefreut, aber als ich heute bei Saturn (verkaufsoffener Sonntag und so) in die Neuerscheinung gehört habe, war ich richtig enttäsucht.

Dann doch lieber nochmal mit Apparently Unaffected den angehenden Herbst erleben…

Jetzt ist’s rum um’s Eck. Die Hochzeit meiner Freunde C&G (also die E-Heldin ist nicht unter der Haube… aber danke der Nachfrage ;) ) war gestern und so können wir nun endlich unser Großprojekt der letzten Wochen “Hochzeits-Lipdub” mit aller Welt teilen. Scheee war’s!

Martin. Auf den ersten Blick: groß, rothaarig, bebrillt und rundrum Sympath.

Martin ist Berater und sagt, er mag es nicht, sich im Job so hochgestochen ausdrücken zu müssen. Außerdem mag er die Anzüge nicht, die er tragen muss und er mag die Fahrerei nicht, da er täglich 2 Stunden in seinem Kleinwagen von A nach B bewältigen muss. Martin mag keine oberflächlichen oder verstellten Menschen und sagt von sich selbst, dass er sich bei Kennenlern-Dates schon lieber oberflächlich und ein bisschen verstellt gibt.

Martin sagt, er ist extrem sarkastisch und haut die Sprüche nur so raus. Bisher habe ich ihn eher schüchtern und nervös kennen gelernt. Keine Spur von Sarkasmus oder gewöhnungsbedürftiger Offenheit. Aber ich hätte ihn schon recht gut und ungewöhnlich offen kennen gelernt, sagt er auch.

In meinem Kopf habe ich eine neue Schublade für Martin eingerichtet. Sie trägt den Titel “Füllwort-Martin”, weil der 2-Meter-Mann ständig “eigentlich”, “alles klar”, “auf jeden Fall” und “okay” sagt. Daran müsse er mal was ändern, sagt Martin.

Schublade auf. Martin rein. Schublade zu. Schönen Tach noch!

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Mein schwuler Lieblingskunde organisiert jetzt ne Castingshow in Berlin:
“Micha sucht E-Heldins Supermann”

Das erste Bewerbungsvideo ist schon eingegangen:

Hallo liebe Dea, hallo lieber Doug,

schön, dass ihr jetzt auch online seid! :-)

Freu mich auf viele Ehe-Alltags- und Football-Stories aus dem schönen Neuss!

Im Gegensatz zu Johannes gibt’s hier den wahren und grandiosen Sommerhit 2008!

Grad den Einbürgerungstesttest bei Stern gemacht und festgestellt, dass ich Allgemeinwissen nicht unbedingt zu Allgemeinwissen zähle. Würd gern dem Durchschnittsjugendlichen am Hauptbahnhof all diese Fragen stellen und darauf warten, dass er Edmund Stoiber vom Pensions- in den Präsidentensessel erhebt. Fängt ja beides mit P an und kann so unterschiedlich gar nicht sein…

Sind vier Fehler von 33 möglichen Fehlern jetzt eigentlich nur knapp gut, ok gut oder gut gut?

Wenn du willst sein modernisch, du musst haben gute Internet!

Mein 30jähriger Kunde georgischer Abstammlung ließ meine Ohren heute ganz schön schlackern, als er mir seine politische Meinung zu Ost-Europa aufdrängte:

Litauer werden nie kommen mit auf die Treppe. Die sind wie Weißrussen und Russen. Komisch. Machos. Und dumm. Warum Litauen in EU? Warum nicht Ukraine? Wird aber kommen. Nächstes Land ist Ukraine in der EU!

Und seine Vorliebe zu Deutschland hat er mich auch wissen lassen:

Ich bin gekommen als Sportler, dann verletzt. Jetzt hier mit Frau und Sohn. Ich will Sicherheit und Ruhe. Nicht wie in Georgien, wo immer die Familie und Freunde bestimmen dein Leben. Tee trinken, Kaffee trinken, helfen. Ich vermisse das, aber ich will es nicht mehr. In Deutschland ist alles geplant und kannst du bestimmen dich selbst und alle sind gleich. Und ist sicher. Hier muss man nicht kucken wie ein Wolf ständig, wenn Frau und Kind gehen über die Straße. Nicht wie Krieg zuhause. Ich will nicht mehr zurück. Deutschland ist schön.

Ich mag Fußball. Vor allem deswegen, weil es zu einem Deutschen einfach dazu gehört. Genau wie die Weißwurst-Senf-Brezn-Bier-Kombi zu den Einwohnern von Bayern.

Jeder mag Fußball, jeder kuckt Fußball und wenn’s alle zwei Jahre international wird, dann nimmt man auch die Frau mit zum Fußball kucken. Aktuell wird sogar im Radio diskutiert, wie politisch unkorrekt der Begriff “Public Viewing” eigentlich ist. Und bei uns in der Firma ist es wieder Zeit für’s Ergebnisse-Tippen… (Gibt’s Außenseiter, auf die man achten muss??)

Und weil Fußball-EM nicht einfach nur eine sportliche Zusammenkunft sondern ein Ereignis ist, muss auch auf Sistaweb Anteil genommen werden. Zum Beispiel mit

- Simon for Live-Blogging: Wie zur WM wünsche ich mir so ein toll kommentiertes Spiel. Vielleicht gewinnen wir das ja dann genauso, wie das vor zwei Jahren!

- A-Heldin & Rube for international comments: Ja, wenn die beiden auf ihrer Insel überhaupt einen öffentlichen Fernseher zu sehen bekommen, wo die Fußball-EM übertragen wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass den Engländern das Zuschauen so viel Spaß macht… hähähähä ;)

- E-Heldin im EM-Alltag: Jetzt muss ich erstmal diese grandiosen Fußmatten bestellen, mir eine überdimensionale Deutschland- und Schweden-Flagge besorgen und schon kann ich mir schwarz/rot/gold auf’s Gesicht malen und auf der Neusser Fanmeile mitgröhlen.

Innerhalb von zwei Stunden hat sich der Himmel vollständig verdunkelt. Es ist 11 Uhr Vormittags und draußen ist eine Dunkelheit, durchbrochen von gelbem Licht, wie mitten in einer Vollmondnacht.

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