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Schöne Fotoserie vom verschneiten England gibt’s beim Stern.

Da kann man ja zum Winterurlaub tatsächlich mal hin!

Typical friday content, I would say, requested by my sister E-Heldin :)

How the media report on Madonna’s divorce, she asked recently, if I couldn’t point out a certain source to her.

Well, of course, sissy, here it is… enjoy:

1. Madonna created marriage contract that ordered Guy to ‘devote time to sex and not to shout at his wife’

2. ‘You’re going down’: Madonna’s strange text messages to estranged husband revealed

3. Making love to Madonna ‘was like cuddling a piece of gristle’

Btw if you happen to be a colleague of mine reading this: I didn’t get the chance yet to tell her, and I mean E-Heldin, that you requested her to write articles in English so you guys could get a chance to participate in her life. I’ll do this over the weekend and report back and we’ll see what she’s gonna say :)

Stehen bei Euch eigentlich auch schon die Osterhasen und -eier im Supermarkt? Ich hab’s ja nicht glauben wollen, als ich heute das Sonderaktions-Regal voll damit sah.

Ob das tatsächlich neue oder die von letztem Jahr waren, konnte ich nicht wirklich herausfinden.

Von weitem sieht er aus wie ein Obdachloser, die Jacke mit farbigen Spritzern bekleckst. Doch nähert man sich dem Mann, der beinahe reglos auf dem Gehsteig kauert, kann man sehen, was ihn so konzentriert am Boden hält.

Seit mehr als drei Jahren macht er das nun schon, und in seinem Stadtviertel ist er mittlerweile eine Berühmtheit: der Kaugummi-Mann Ben Wilson.

Für jeden Fußgänger sind sie vor allem frisch ausgespuckt ein Dorn im Auge Ekelpaket am Schuh. Doch sobald Ben Wilson Hand an die am Boden angetrockneten Kaugummis legt, werden sie zu kleinen Kunstwerken mit viel Liebe zum Detail.

Seit der “Chewing Gum Man” mit seinem Projekt angefangen hat, sind hunderte dieser farbenprächtigen Bildchen entstanden. Oft erzählen sie die Geschichte von jemandem, der öfter an diesem Ort vorbeikommt - sei es vom ersten Kuß oder einer Schlägerei. Und dies macht die sonst so unpersönliche und triste Großstadtumgebung menschlich und persönlich.

Vor ein paar Monaten nun wurde der Kaugummi-Maler vor einer Gruppe entsetzter Touristen von der Polizei festgenommen und wegen Sachbeschädigung angeklagt.

Madeleine Bunting macht sich anhand der Geschichte von Ben Wilson Gedanken darüber, wie die britische Polizei - die mittlerweile viel mehr Machtbefugnisse hat aufgrund der terroristischen und anti-social behavior Ereignisse der letzten Jahre - im Namen der Staatssicherheit nur mehr als Gebietsmänner des öffentlichen Raums reagieren (mit beispielsweise absurden Episoden wie der Verurteilung eines betrunkenen Oxford-Studenten, der ein Polizeipferd als schwul bezeichnet hatte) und dadurch menschelnde Spontanität verloren geht.

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* Fotos auf Flickr von Ben Wilsons Kaugummi-Bildchen

* Guardian-Artikel: The policing of the artist - Officers are now imposing their own conformity on the culture of the street

* Ein Filmchen über Ben Wilson in der ZDF-Mediathek

… wieder mal an einem Samstag… Aber hey, wir sind mitten in der busy Weihnachtszeit ;)

* Und die sieht bei uns hier auf der Insel im Moment sehr naß und windig (Was in den nächsten Tagen noch schlimmer werden soll: “Gusts of up to 90mph, hurricane strength, are expected to blast the South-West tomorrow, while anyone unfortunate to be out at sea will experience stomach-churning swells of up to 50ft.”) aus. Bis zu 15°C haben wir im Moment tagsüber, meine Blumenzwiebeln im winterlich dekorierten Blumenkasten fangen schon das Treiben an und an Schnee ist gar nicht zu denken.

Da wäre ich doch gerne am Meer und sähe mir diese atemberaubenden Kunststücke im Original an: Die genial konstruierten Strandbiester von Theo Jansen!

Oder die Meerorgel in Kroatien.

Hach…

* Vor gut zwei Wochen wurde Emma Clarke, die seit acht Jahren Ansagen für die Londoner U-Bahn macht, gefeuert. Nach offiziellen Angaben hätte sie Kritik an ihrem Arbeitgeber geübt sowie auf ihrer Webseite alberne U-Bahn-Durchsagen veröffentlicht, die sich z.B. über amerikanische Touristen lustig machen.

Emma Clarkes Angaben zufolge beruht die Kündigung auf einem Mißverständnis: sie sei schlichtweg falsch zitiert worden.

Then the Mail on Sunday misquoted Emma, who didn’t say at all that she doesn’t like the Tube. What she actually said was that she doesn’t like the sound of her own voice on the Tube, it makes her feel uncomfortable.

Während sie bis heute nicht einmal von Transport of London persönlich kontaktiert worden ist, erfährt sie weltweite Unterstützung. Und hat, wie es aussieht, aus den unzähligen Jobangeboten den als Stimme eines Navigationssystems angenommen.

* Du bist Dir nicht ganz sicher, wie man ein bestimmtes englisches Wort ausspricht? Dann einfach bei Howjsay eintippen und die Aussprache anhören!

* Eine tolle Liste von Tutorial-Seiten, die in den Kommentaren noch weitergeführt wird.

* Und schließlich noch Bilder. Von selbstgebauten Schlössern und Burgen. Vom Eisernen Vorhang und seiner Entwicklung bis heute. Und alte Werbeanzeigen.Outrageously politically incorrect adverts from the time equality forgot.

Und zwar Identität; im Gegensatz zu England.

Musiklegende Morrissey sorgt derzeit mit Äußerungen zur hohen Einwandererzahl in Großbritannien für Furore. In seinem jüngsten Interview mit dem britischen Musikmagazin NME sagt er unter anderem, daß das Land seine Identität verloren habe und er u.a. deshalb nicht mehr nach England zurückziehen würde.

Morrissey, 48, who has spent most of the last decade living in LA and Rome, told NME magazine countries like Germany still had their own identity and complained of not hearing “British accents” on the streets.

Asked whether he would move back to Britain, Morrissey, the son of Irish immigrants, said: “Britain’s a terribly negative place. And it hammers people down and it pulls you back and it prevents you.

“Also, with the issue of immigration, it’s very difficult because, although I don’t have anything against people from other countries, the higher the influx into England the more the British identity disappears.

“So the price is enormous. If you travel to Germany, it’s still absolutely Germany. If you travel to Sweden, it still has a Swedish identity. But travel to England and you have no idea where you are.”

Das Interview scheint jedoch nicht in der Originalversion erschienen zu sein, sondern von der Redaktion noch einmal überarbeitet; behauptet im Nachhinein der ursprüngliche Autor Tim Jonze, der seinen Namen damit nicht mehr verbunden wissen will.

Das ganze also eine Anti-Morrissey-Kampagne von NME, die seit jeher eine Haß-Liebe mit Morrissey verbindet?

Der Aufmacher auf der NME-Titel-Seite läßt ebenso wie Hintergrundinformationen zum Interview sowie ein Schreiben von Morrisseys Anwälten auf einer Fanseite diese Spekulation zu:

Bigmouth strikes again
“MORRISSEY”
“The gates of England are flooded. The country’s been thrown away”
OH DEAR. NOT AGAIN.

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* Kommentare dazu auf der Fanseite Morrissey-solo

Autsch! vermeldet ein Artikel in der heutigen Ausgabe der Times Online. Der langjährige Nordmann-Tannen-Lieferant Dänemark hat aufgrund neuer EU-Regeln die Subvention des Tannen-Anbaus gestrichen, so daß es sich für viele dänische Tannen-Farmer nicht mehr gelohnt hat, Weihnachtsbäume anzupflanzen.

Während letztes Jahr 1,2 Millionen der begehrten Nichtnadler nach Großbritannien geliefert worden sind, werden heuer nur 300.000 den Weg auf die Insel finden.

Der Verband britischer Weihnachtsbaum-Züchter befürchtet jetzt, daß die Preise für das begehrte Pflänzchen enorm in die Höhe schießen werden. Und ermahnt seine Mitglieder, nicht mehr als 20 Prozent zusätzlich zu verlangen.

Britische Tannenzüchter haben auf die Knappheit zwar schon reagiert, indem sie Millionen von Nordmann-Tannen angepflanzt haben. Doch die werden offensichtlich erst im nächsten Jahr zum Verkauf stehen.

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* Wie der Weihnachtsbaum nach England kam
* A ROYAL CHRISTMAS: QUEEN VICTORIA’S CHRISTMAS
* The British Christmas Tree Growers Association

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