Tue 16 Dec 2008
“Kaffee weißt ja, wo der ist. Und Wurscht und Käs hab ich im Kühlschrank. Bei der Milch musste mal riechen, ob die noch gut ist. Aber müsst eigentlich. Mei, gell, wenn im Büro nicht soviel los wäre…”
Und dann lächelt sie, drückt mich und bittet mich beim Abschied ein paar kleine Besorgungen zu machen. “Seit ich arbeite, krieg ich einfach nix fertig. Blöd, echt blöd. Aber danke dir!” Und mit diesen Worten fliegt meine hübsche Business-Schwester schon gestresst durch die Tür.
Kein Vergleich mehr zu der Studentin, die vor zwei Jahren aus der Jakobervorstadt gebloggt hat und vier Wochen vor Weihnachten die persönlichsten Geschenke überhaupt besorgt hatte. Der Preis für den guten Job ist zwar kaum mehr Selbstgekochtes und in diesem Header müsste auch eine große Vermisst-Anzeige hängen, aber, gell, ich find ja nicht, dass früher alles besser war!
Insbesondere deshalb nicht, weil ich mich auf der Reise nach Augsburg nicht zwei Stunden lang durch eine aufregende Untergrund-Bahn hätte schlagen müssen; von den Menschen mal ganz zu schweigen, die in London wirklich alle extrem modische Kleidung sowie ein Blackberry oder Iphone besitzen, mit dem auf dem Weg nach Hause noch eifrig herumgespielt wird. Und als ich gestern im Flieger das erste Mal wieder diesen hochgestochenen britischen Singsang gehört habe, war das Urlaubs-Feeling schon vor der Landung auf der Insel perfekt! Jetzt trink ich mal Kaffee Nummer zwei und nehme mein wichtigstes 2Do für diese Woche in Angriff: Couchen ![]()
One Response to “Morgens in England”
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December 16th, 2008 at 4:06 pm
schön dass du gut angekommen bist und dass du keine langeweile haben wirst
gruesse an alle