December 2008


Die Hitliste deutscher Vornamen im Jahr 2008 führen an: Leonie und Leon, Hanna und Lukas sowie Luka und Mia. Was bin ich froh, dass ich so einen klassischen Namen trage und nicht Souvenier meiner Eltern in Gedenken an Bands, Modelabels und Ähnlichem sein muss. Schlimm ist dabei, dass sich in meinem Bekanntenkreis drei top-benamte `08er-Kinder befinden. Irgendwie ist mir das jetzt peinlich.

Es gibt so Namen, die würde ich niemals meinen Kindern geben. Meist, weil ich komische Leute kenne, deren seltsame Charakterzüge über den Namen wie Bakterien mit übertragen werden könnten.
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Gästebettwäsche in der gurgelnden Maschine, der Stollenteller halbleer. Füße auf dem Sofatisch, das eine Paar Richtung brummendem Xbox-Ritter, das andere einen Laptop auf den Knien. Trockener Tannenduft im wohlig-warmen Wohnzimmer… draußen Minus fünf Grad… viel zu kalt für die Insel, “Wrap up - Met Office warns of Siberian blast and freezing weather“.

Übermorgen fängt das neue Jahr an und ich kann’s noch gar nicht glauben, wie schnell das alte verging.

Geschwister und Eltern zu Besuch, jeden Tag ein neues, “erstes Mal” geboten.

So kann man den Urlaub genießen :)

… und hier schließlich der E-Heldins neues Lieblingsrezept.

Überbackener Rosenkohl

1kg Rosenkohl putzen und 10 Minuten garen. Mit Salz und Muskat würzen und in eine Backform geben, darüber 5g Butter und 100g Speck.

125g Käse
200g Creme fraíche
4 EL Weißwein
1 Ei
Pfeffer

… zusammenmischen und über den Rosenkohl gießen. 30g Semmelbrösel mit 20g Mandeln mischen und darüberstreuen. Schließlich nochmal ca. 20g Butter darüber und für 30 Minuten bei 180°C in den Ofen.

Dazu schmecken Milch-Sahne-Kartoffel und Bratkartoffel. Diese können jedoch auch weggelassen werden; dann greift man beim Rosenkohl doppelt zu und gönnt sich ein Glaserl Wein dazu.

Zurück in Deutschland frier ich mir ganz schön den Hintern ab, wo’s hier sogar unter null Grad hat. Ob’s da so eine gute Idee ist, am Sylvesterabend mit dem Radel Location-Hopping zu veranstalten?

(…)

Man nehme als Christbaum einen original englischen Nadelbaum, stelle diesen ins mit flauschigem Teppich ausgelegte Wohnzimmer und versuche dann den Boden mit dem Staubsauger permanent sauber zu halten.

Bei den Briten hält der Baum nämlich, was sein Name verspricht! You’ll loose weight!

Game of Life gibt es in mindestens 5.000 verschiedenen Versionen. Mit und ohne Zahltage, mit vielen oder wenigen Kindern, bunt beflaggt am Drehrad und mit großen und kleinen Gehältern. Von den verschiedenen Statussymbolen, Berufen oder Sprachen der einzelnen Länder mal ganz zu schweigen.

Jedenfalls haben wir lang gesucht nach der UK 1992er Version und dabei ein bisschen mit der schicken Spiegelreflex rumgespielt. Nette Fotos gibt es; eine komplette Spieleanleitung im Web leider nicht.
Falls jemand genau die zur Hand haben sollte: A-Heldin und Rube würden sich freuen!

Das schöne am Urlaub bei der großen Schwester ist ja mitunter, dass man ein paar leckere Rezepte austauschen kann, die bisher noch nicht gepostet wurden. Wobei der Appetit darauf längst schon angeregt wurde.

Also hier jetzt das überraschend einfache Rezept für 4 Portionen Hähnchen-Curry mit Broccoli und Cashew-Nüssen. (more…)

Weil in England Nordmanntannen einen Haufen Geld kosten, gibt’s dieses Jahr inseltypisches Gewächs. Und weil man ganz in amerikanischer Tradition die Vorweihnachtszeit auch gern mit dem Superstar des Wohnzimmers, sprich dem Bäumchen, verbringen will, haben wir gestern Abend schon ganz besinnlich geschmückt.

Und uns im Rotwein-Probier-Rausch was besonderes für die Spitze einfallen lassen:

“Kaffee weißt ja, wo der ist. Und Wurscht und Käs hab ich im Kühlschrank. Bei der Milch musste mal riechen, ob die noch gut ist. Aber müsst eigentlich. Mei, gell, wenn im Büro nicht soviel los wäre…”

Und dann lächelt sie, drückt mich und bittet mich beim Abschied ein paar kleine Besorgungen zu machen. “Seit ich arbeite, krieg ich einfach nix fertig. Blöd, echt blöd. Aber danke dir!” Und mit diesen Worten fliegt meine hübsche Business-Schwester schon gestresst durch die Tür.

Kein Vergleich mehr zu der Studentin, die vor zwei Jahren aus der Jakobervorstadt gebloggt hat und vier Wochen vor Weihnachten die persönlichsten Geschenke überhaupt besorgt hatte. Der Preis für den guten Job ist zwar kaum mehr Selbstgekochtes und in diesem Header müsste auch eine große Vermisst-Anzeige hängen, aber, gell, ich find ja nicht, dass früher alles besser war!

Insbesondere deshalb nicht, weil ich mich auf der Reise nach Augsburg nicht zwei Stunden lang durch eine aufregende Untergrund-Bahn hätte schlagen müssen; von den Menschen mal ganz zu schweigen, die in London wirklich alle extrem modische Kleidung sowie ein Blackberry oder Iphone besitzen, mit dem auf dem Weg nach Hause noch eifrig herumgespielt wird. Und als ich gestern im Flieger das erste Mal wieder diesen hochgestochenen britischen Singsang gehört habe, war das Urlaubs-Feeling schon vor der Landung auf der Insel perfekt! Jetzt trink ich mal Kaffee Nummer zwei und nehme mein wichtigstes 2Do für diese Woche in Angriff: Couchen :-)

Der Koffer steht gepackt an der Tür, die Schnittchen für die Fahrt sind geschmiert und gleich geht’s los auf große Reise zu meinem Schwesterchen auf die Insel!

Bin noch unschlüssig, ob ich das Mini-Taschenbuch “Smalltalk auf Englisch” mitnehmen soll ;)
Obwohl ich denke, dass der Engländer an sich eher dem rheinischen Gemüt nahe kommt und gutgelaunt sowie hilfsbereit einer deutschen Touristin durch das Wirrwarr des Londoner Verkehrsnetz helfen wird. Bis dahin steigt die Vorfreude!

Henning hat uns schon vor Monaten ein Stöckchen zugeworfen, doch als doppelbesetzter Blog geht man immer davon aus, der andere würde das schon beantworten, gell A-Heldin?! ;)
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Da will ich also heute nen Kunden besuchen. Ganz klassisch mit Weihnachtskleinigkeiten im Kofferraum. Die Adresse ist schnell ins Navi getippt und ich lasse mich gedankenverloren von meiner sympathischen Engländerin, mit der ich mich mittlerweile angefreundet habe, quer durch die Kölner City lotsen.

15 Minuten später: “Your destination is on the left.”

Ich muss laut loslachen. Denn links von mir ist nicht der erwartete Agenturbürokomplex sondern das berühmt-berüchtigte Pascha!

(Stefanie Heinzmann: Do your thing)

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Thank you, Björn and Vincent, for showing us the great nightlife!

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