Sat 8 Nov 2008
Vorhin am Bahnhof, ich bin super durstig nach viereinhalb Stunden Stiefelsuchen und will mir eine Fanta ziehen. Stehen vor mir zwei Turteltäubchen am Automaten und weiß sich nicht zu entscheiden. Cola Zero? Diet Coke? Ein Wasser oder ein Säftchen?
Sie diskutieren ewig um dann endlich in ihren Taschen nach Kleingeld zu kramen. Sie kramen ewig um dann endlich festzustellen, daß sie ihnen sowohl eine Entscheidung als auch das nötige Kleingeld zum Erfrischungsgetränkekauf fehlt. Und da, endlich bemerken sie mich, drehen sich unangenehm berührt um. Kichern mich unsicher an und sagen, oh, we’re so sorry, dear, we need a couple more minutes.
Harch, na sowas, wer hätt’s gedacht
Ich schmeiß die Münzen ein, wähl’ D1, die Fanta poltert durch den Schacht und das Wechselgeld klappert zur Münzausgabe.
Mmh, lecker Orangengetränk von den coca cola bottlers in Ireland. Ganz dicke mit Kindheitserinnerungen verwoben, der Geschmack. Hat was von Freiheit, Abenteuer und Coolness. Und Baumkletternarben.
Ich mach mich auf den Weg zu meinem Gleis, mein Zug kommt in sieben Minuten. An dem immer noch verhandelnden Pärchen vorbei. Bei denen ich folgendes aufschnappe: Oy, luv, see, I’m no’ so thirsty, luv, so i’s foin wi’ me, le’s boy some wa’er.
2 Responses to “Gut, daß der Durscht nicht so groß war”
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November 9th, 2008 at 7:07 pm
Sind wa denn fündig geworden mit den Stiefeln, junge Frau?
November 9th, 2008 at 8:22 pm
Yep, yep, yep!
(Obwohl’s ein fauler Kompromiß ist, zugegebenermaßen… aber hey, wer zahlt denn 150 Pfund für Stiefel, in denen er jeden Tag 40 Minuten zu Fuß läuft… plus Büro…
)