Thu 29 May 2008
Wenn man viel Zeit hochkonzentriert in den eigenen vier Wänden verbringt, ist man dankbar für jede Ablenkung. Sei es das klingelnde Telefon, wenn die Callcenter-Dame das xte Mal ein Zeitungsabo verticken will, oder aber der vierköpfige Papageien-Schwarm, der an meinem Fenster vorbei gen Rosengarten flattert.
Kurz bevor mir also meine Augen über der anspruchsvollen Lektüre auf unbestimmte Zeit zu fallen, denke ich an Frischluftzufuhr, lehne mich genüsslich mit einer Tasse Kaffee aus dem Fenster und beobachte völlig ungeniert meine Nachbarschaft. Dabei entdeckt man seine Umgebung ganz neu! Habe heute zum Beispiel das allererste Mal nach fast vierjähriger Wohnzeit festgestellt, dass ich von meiner Wohnung aus einen Turmzipfel des Neusser Quirinus sehen kann!
Was Vererbung so alles bewirkt… ![]()
5 Responses to “Die Gene meiner Mutter”
Leave a Reply
You must be logged in to post a comment.
May 29th, 2008 at 5:53 pm
Ich komm’ über hochkonzentriert in den eigenen vier Wänden nicht weg… sind denn Deine Fenster schon geputzt?
(Ja wie jetzt, Du online? Ich dachte, Dein Rechner sei kaputt?)
May 30th, 2008 at 6:31 am
Hab ein bisschen in IT-Foren geblättert und kann jetzt zumindest zehn Minuten am Stück online gehen
May 30th, 2008 at 6:32 am
Achso, die Fenster wollt’ ich dir natürlich nicht vorweg nehmen
May 30th, 2008 at 7:42 am
Thihi… weiß ja gar nicht, woher ich die Motivation dafür hernehmen soll… so ganz ohne Lernverpflichtung…
Also sonntags in ein paar Wochen statt Rosengartenpicknick dann Fensterputzlounge?!
May 30th, 2008 at 8:36 am
jeah, jeah, jeah