Tue 29 Jan 2008
Ich habe mir selbst versprochen, in diesem Jahr meine Karriere voran zu treiben. Man könnte es Vorsatz nennen, ich belasse es aber eher bei der Bezeichnung Lebens- oder auch Karriereplanung.
Step1: Ziel definieren
Anwendung des Maximalprinzips: Viel Geld für wenig Arbeit.
Step2: Weg definieren
Studium. Ohne Studium wird man niemals zu einem Topmanager über deren Gehälter sich die Öffentlichkeit echauffieren könnte.
Step3: Aktiv werden
Ich habe mir einen neuen Schreibtisch gekauft, in einen TFT investiert und mein Arbeitszimmer komplett renoviert. Man fühlt sich hier jetzt richtig wohl - genau die Athmosphäre, die man für Lernabende braucht. Und meinen Übernachtungsgästen kommt der neue Zimmerlook natürlich auch zu Gute.
Step4: Zeit- und Finanzplan aufstellen
Jetzt kommt noch der Informationsteil zum Thema welches Semester als Einstieg, konkreter Studiengang, Bewerbungsfristen, Zulassungsprüfungsvorbereitung, … Job oder Bafög oder Nebenjob oder eine Mischung aus allem? Außerdem wird man sich bei dieser Durchrechnerei schnell bewusst, wie gut und sorgenfrei man eigentlich lebt. Und vor allem, worauf man in Zukunft wohl alles verzichten wird…
Step5: Stolpersteine erkennen und umgehen
Noch hab ich keine Ahnung wie sie aussehen könnten. Aber ich bin mir ganz sicher, dass da noch so einiges auf mich zukommen wird! Kann mich jemand vorwarnen?
7 Responses to “Ein guter Vorsatz, III”
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January 30th, 2008 at 12:30 am
Also ich schätze mal, das Studentenleben kann hart sein, wenn man sich schon an die Annehmlichkeiten der Erwerbstätigkeit gewöhnt hat. Es hat allerdings auch durchaus seinen Charme.
Ich würde (ohne deine persönlichen Vorlieben zu kennen) eher zu einer berufsbegleitenden oder wenigstens sehr praxisbezogenen akademischen Ausbildung raten. Also BA, FH oder MBA (entschuldige den Aküfi
). Oder ein betriebsinternes Trainee-Programm, wenn es das bei euch gibt.
January 30th, 2008 at 9:50 am
Soweit ist mein Arbeitgeber noch nicht, als dass er wüsste, was Trainees wären…
Und leider ist mein Job auch zu sprunghaft, unregelmäßig und stressig für ein Abendstudium.
Und nachdem ich auch kein Abi habe, bleiben nicht mehr viele Möglichkeiten…
January 30th, 2008 at 11:02 am
So kann man sich der Anmache des Kollegen natürlich auch entziehen
January 30th, 2008 at 11:30 am
Apropos Anmache: Gestern kam ein Anruf, nachdem ich eine Woche lang nicht reagiert habe: “Ich hoffe, du hast das nicht in den falschen Hals bekommen. Also, ich meinte, wir sollten uns mal austauschen wegen unserer guten Kontakte in der Branche…” blablubb…
January 31st, 2008 at 7:34 am
Huhu!
Vielleicht ein Fernstudium neben der Arbeit? Sowas wie ILS oder so, ich kenn mich da zwar nicht aus, aber ich glaub da brauchste auch kein Abi und Du kannst Dir auch Deine Zeit frei einteilen,wann Du lernst und wann Du Prüfungen schreibst!
January 31st, 2008 at 5:25 pm
Hast du denn die Fachhochschulreife? Weil, sonst wird´s schwierig mir der akademischen Ausbildung. Da müsstest du erst noch mal zur FOS oder so.
Eventuell kann dein Arbeitgeber aber auch Fortbildungen finanzieren? Bei dir wäre das dann der Fachwirt, oder?
February 1st, 2008 at 9:18 am
Danke für eure Anregungen! Beratungsstunden hab ich mittlerweile genug hinter mir, so dass ich relativ genau weiß, wo mein Weg lang geht.
Nur soviel: Auf meinen Arbeitgeber kann ich in dieser Hinsicht nicht zählen. Und ein Fernstudium würde ich mit meinem derzeitigen Berufsbild schlicht nicht hinbekommen. Denn wo keine Zeit ist, gibt’s auch nichts einzuteilen. That’s life…