… die Schicksalsfrauen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft… heute endlich nahmen sie das seit Monaten ungewisse Schicksal der Ich-und-mein-Laugengebäck:Quo-Vadis-Beziehung in die Hand…

Þær lög lögðu,
þær líf kuru
alda börnum,
örlög seggja.

Sie legten Lose,
das Leben bestimmten sie
Den Geschlechtern der Menschen,
das Schicksal verkündend.

Oh Mann… und nach monatelangem Rezept-Suchen und -Ausprobieren also… habe ich heute…

… den Heilgen Laugengebäck-Gral gefunden!!!

… und die Dinger schmecken hammerhart… sprich: weich wie die bayerischen Originale… und mit coarse sea salt drauf… bin ich vor zwei Stunden in den Laugensemmel-Himmel entschwoben…

YEAH! :)

Hätt’ ich Euch heut’ erwartet, hätt’ ich Brezen gemacht… Brezen gemacht… Brezen gemacht…

So aber bekommt Ihr hier das ultimative Rezept… und ich geh’ jetzt mal gucken, ob ich noch eine Dose Weißwürscht in meinem Vorratsregal finde…

20080128_laugensachen.jpg

Laugengebäck

500 g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
2 EL Öl
1 TL Zucker
2 TL Salz
1/8 Liter warme Milch
1/8 Liter warmes Wasser

Natronlauge
1/2 Liter Wasser
2 EL Natronpulver oder Baking Soda

grobes Salz, Sesam, Mohn oder Käse zum Bestreuen

Zubereitung
Hefeteig herstellen und mindestens 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig in 8-12 Portionen teilen und Bällchen, Stangen oder Brezen formen. Noch einmal zehn Minuten ruhen lassen; derweil Backblech mit Backpapier auslegen. (wegen Lauge!)

Dann das Wasser zusammen mit dem Natron zum Kochen bringen und jedes Gebäckteilchen für max. 30 Sekunden in das kochende Wasser geben. Gebäckstücke herausnehmen, auf das Blech legen, ggf. einschneiden und mit Salz etc. bestreuen.

Bei 200 Grad ca. 15 Minuten backen.