Hier buddelt sie, hier wühlt sie, hier tut sie und dort auch. Überall und nirgendwo und dann doch wieder nebenan. Und hier noch und da noch und irgendwie ständig. Ruhelos oder rastlos oder unruhig oder unstet oder alles zusammen?

Und kommt dann ihresgleichen und gibt ihr die Hand, springt sie schnell wieder auf das Hamsterrad, weil sie das kennt und sich damit ihres unsichtbaren Leides so sicher sein kann. Weil es schon immer so war und immer so sein wird und weil sie weiß, dass niemals jemand kommt und ihr Leid erkennt.

Und kommt dann ihresgleichen und reicht ihr einen Tee, nippt sie daran und springt davon, zielsicher zurück, wo man sie kurz vorher noch mühselig und aufreibend eingefangen hat. Denn hier ist es so, wie sie es erwartet und ganz sicher wird sie da, wo nichts ist, auch nicht enttäuscht.

Und kommen dann ganz viele ihresgleichen, dann lullt sie sich ein in das Alleinsein und ist blind, ob der Fülle des Beistands, und ist taub, ob der großzügigen Ohren, und ist schwach, ob des starken Willens, den ihresgleichen für einen kleinen Schritt nach vorn bereithalten.

An welche Stelle genau muss man das Schild Richtung Glück ins Hamsterrad hängen, damit auch sie ihm folgen kann?