Wed 31 Oct 2007
Eigentlich wollte ich nur fragen, ob sie mit zum Gravenhurst-Konzert kommt, nächsten Monat. Als Antwort kam folgende Email:
Halllo Simon,
schön, dass du schreibst!
Ich bin leider nicht mehr in Köln. Gerade bin ich in Augsburg, aber morgen fliege ich für ein halbes Jahr nach Israel, Jerusalem.
Ich wünsch euch ein gutes Konzert!
Alles Gute und viel Spaß da!
Das passiert mir in letzter Zeit öfter. Als ich diesen Sommer in Berlin war, schrieb ich einer alten Freundin über StudiVZ, ob sie nicht Zeit auf ein Bier hat. Antwort: “Tut mir leid, ich sitze gerade in Haifa an einer Strandbar.” Meine Schwester weist mich per SMS auf “Wir sind Helden”-Konzerte in Amsterdam hin. Und heute Morgen habe ich mit einem Freund via Skype über die Schwierigkeiten gechattet, die es mit sich bringt, eine Fernbeziehung von Arusha nach Dodoma zu führen. Wohlgemerkt: Mein Freund ist Deutscher. Seine Freundin auch.
Irgendwann kommt es noch so weit, dass ich vergesse, wo ich selbst gerade bin. My home is where my laptop is.
7 Responses to “Talkin ´bout my generation”
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November 1st, 2007 at 6:31 pm
Total mobil eben.
November 2nd, 2007 at 9:47 am
jeah! das sind die vor- und nachteile von umts-karten und w-lan-netzen an flughäfen. blöd nur, wenn die kunden und kollegen einem diese ständige erreichbarkeit auch abverlangen…
November 2nd, 2007 at 12:36 pm
Meine volle Zustimmung, Simon. Sitze im Moment auch grad wieder auf dem Festland, und das erste, was ich mache, um mich mit der Heimat “zu connecten”, ist das Absurfen von Weblogs und Emailchecken… schon wirklich verwunderlich, wie man über Virtualität Sicherheiten, die das eigene Leben konstituieren, erlangen kann.
My blog is my castle sozusagen…
November 7th, 2007 at 7:32 pm
[...] Provinz | Da les’ ich kürzlich von Mobilität unserer Generation und den Problemen sich mit seinen Freunden zu treffen und wem begegne ich heute rein zufällig [...]
November 9th, 2007 at 2:55 am
…. please write in English once in a while, Anna… you know that we love you too…..
November 14th, 2007 at 10:58 am
Aw, that’s so sweet of you, Eric… I have to admit I barely dare to write about my homemaking adventures that bootlick my everyday life right now Do you?
May 12th, 2008 at 9:59 pm
[...] Globalisierung ist, wenn in China ein Erdbeben passiert, und man fragt sich als erstes, wie´s dem Nachbarblogger geht. Gut geht´s ihm: Zum Glück ist China groß genug, damit auf der einen Seite die Erde beben kann und auf der anderen Seite ein Profiblogger in seinem Büro sitzt und nicht einmal etwas davon mitbekommt. [...]