Mon 24 Sep 2007
Am Wochenende war es endlich soweit: Mein Rennrad Flossi und ich gingen erstmals bei einer RTF (Radtourenfahrt) an den Start.
Die 74km mit Start in Düsseldorf sollten ja eigentlich ein Klacks sein, dachte ich und stellte mich bei schönstem Sonnenschein in die Anmeldeschlange. Ahnungslos wie ich war, lauschte ich den anderen Radlern und wurde hellhörig, als da jemand vom Neandertal sprach. Etwas eingeschüchtert und vernünftiger meldete ich mich dann statt für die 74km nur für 43km an. Ein netter Sportartikelvertreiber pumpte Flossis Räder noch mal so richtig auf und los gings mit bester Laune auf die super augeschilderte Tour.
Doch schon an der ersten Hebung stimmte irgendwas nicht. Flossis Schaltung zickte rum und die niedrigen Gänge gingen einfach nicht rein. Als dann die Kette absprang, war die erste Zwangspause angesagt, bei der ich prompt meine Trinkflasche mit dem Iso-Getränk am steilen Berghang verlor. Aber schlechtes Material sollte meiner Motivation keinen Abbruch tun und so quälte ich mich mit den höchsten Gängen die Berge eher stehend als rundlaufend nach oben (Ich kann auch immer noch nur drücken, weil ich noch keine Schuh-Investition getätigt habe…).
Die Belohnung folgte bei der Abfahrt, wo ich mit brachialen 50km/h und dem Näschen ganz nah am Asphalt runter bretterte!!! Dass im Tal nach einer scharfen Rechtskurve der nächste langgezogene Berg folgen sollte, naja, das war halt nicht nett. Nett waren dagegen die Helfer an der Halbzeit-Verpflegungsstation, die eine restliche entspanntere Tour ankündigten und so lief Teil 2 auch wirklich viel viel besser.
Am Ende zeigte mein Tacho eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 24km/h, Flossis ging’s – abgesehen von der doofen Schaltung – ganz gut und die Krämpfe in meinen Waden haben mittlerweile auch nachgelassen
Ich freu mich auf den nächsten RTF!
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Coole Sache: Meine Anmeldung beim “Cup der WestLB” am Tag der deutschen Einheit ist doch noch durchgegangen! Leute, mein erstes Radrennen!! ![]()
7 Responses to “Es war einmal ein Berg”
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September 24th, 2007 at 2:25 pm
Flossi? Fotos! (Mann, wie hältst Du das aus in diesen krassen Satteln… Wär nix für meinen juicy ass… hahaha.)
September 24th, 2007 at 3:23 pm
Damit mein süßes Ärschlein nicht unnötig strapaziert wird, hab ich Tipps vom Profi bekommen:
ähem… *räusper*
Man reduziere den Hintern um den Schlüpfer, schmiere sich ordentlich mit Vaseline ein und bekleide sich dann mit einer ausgepolsterten Radlerhose. Das Prinzip heißt hierbei: Weniger ist manchmal mehr.
Und mit der Kombi tätselbst dein juicy ass nach zwei/dreimal Fahren nicht mehr ganz so weh… hihi
September 24th, 2007 at 3:45 pm
“reduziere den hintern um den schlüpfer”? Ja mei, wenn ich wüßt’, wie das geht, tät’ ich das täglich dreimal… den Hintern reduzieren…
Nee, jetzt aber in echt: wie geht das denn?
September 24th, 2007 at 3:47 pm
Sagglzement, jetzt fällt’s mir wie Schuppen von den Augen: Soll das heißen, Du radelst nekkid? Quasi sans slip?
September 24th, 2007 at 4:02 pm
hihi…
sie hat’s erfasst!
September 24th, 2007 at 4:30 pm
Glückwunsch erst mal. Und dann noch viel Wetterglück für die kommenden Taten. Bei 11 Grad und Regen machen solche Sachen ggf. dann nicht mehr ganz so viel Spaß.
October 2nd, 2007 at 11:01 am
[...] Sturkopf, trotz dicker Erkältung am morgigen Wettkampf teilzunehmen, wurde dank dieses Artikels und stundenlanger Gesundheitsvorträge meiner Kollegin [...]