Thu 30 Aug 2007
Die Minuten ziehen an mir vorbei, ohne das ich etwas davon merke. Die Stunden vergehen so schnell, dass ich davon nichts spüre.
Erst der Sonnenaufgang, dann der Sonnenuntergang, und dann wieder von vorn das ewige Hell und Dunkel. Dazwischen Tag und Arbeiten, dann Nacht und Arbeiten und Schlafen. Manchmal auch Freunde, aber eher als Ausnahme am Wochenende.
Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad und glaube, dass die haltende Gegenmutter doch langsam abfallen müsste, weil ich doch so renne und keuche und müde bin. Und dann wieder ganz dringend der Abgabetermin und danach der Nächste und dann das große Projekt, weil’s jetzt doch was wird und “das Kümmern zu Ihren Grundaufgaben gehört, Frau E-Heldin”. Zumindest das sagt mein Chef und der Chef von meinem Chef. Und sie lächeln mitleidig, wenn sie sich in den Feierabend verabschieden und als einziges Licht noch das meiner Schreibtischleuchte in der Nacht erstrahlt. Und sie lächeln ermunternd, wenn man trotz allem in bester Laune morgens das Büro wieder betritt.
Mensch, Leute, wie zieht man die Notbremse ohne seine Verpflichtungen zu vernachlässigen und um wieder mehr Zeit für sich selbst zu haben?
4 Responses to “Schwindeliges Workaholic-Ding”
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August 30th, 2007 at 4:28 pm
Urlaub? Jobwechsel? Zeitmanagement?
August 30th, 2007 at 9:04 pm
Realisieren, das das die Welt ist, in die man hineingeboren wurde? Mid-twen-crisis?
August 31st, 2007 at 11:25 am
Wenn du die einzige bist, die da abends noch sitzt, dann läuft da definitiv etwas in eurer Arbeitsorganisation schief. Da ich mal vermute, daß du nicht die absolut einzige bist, die deinen Job erledigen kann, sollten deine Aufgaben auch an andere Mitarbeiter delegiert werden.
Ich würde da mal um einen Termin für ein Mitarbeitergespräch bitten, in dem du das Problem erörterst, und dann müßt ihr bei euch im Team dafür eine Lösung erarbeiten.
August 31st, 2007 at 4:18 pm
Urlaub steht an (10 Tage GB!!!), Jobwechsel möchte ich nicht, Zeitmanagement - der Kurs war eigentlich ganz gut und ich fühl mich strukturiert…
Midtwen-Crisis? Es gibt böse Zungen, die behaupten, dass das das Älterwerden ist… Denn ne richtige Krise ist das sicherlich nicht. Eher eine Umorientierung!
Das mit dem Gespräch find ich gut. Da kann ich dann direkt über mehr Geld sprechen