Die Minuten ziehen an mir vorbei, ohne das ich etwas davon merke. Die Stunden vergehen so schnell, dass ich davon nichts spüre.
Erst der Sonnenaufgang, dann der Sonnenuntergang, und dann wieder von vorn das ewige Hell und Dunkel. Dazwischen Tag und Arbeiten, dann Nacht und Arbeiten und Schlafen. Manchmal auch Freunde, aber eher als Ausnahme am Wochenende.
Ich fühle mich wie ein Hamster im Laufrad und glaube, dass die haltende Gegenmutter doch langsam abfallen müsste, weil ich doch so renne und keuche und müde bin. Und dann wieder ganz dringend der Abgabetermin und danach der Nächste und dann das große Projekt, weil’s jetzt doch was wird und “das Kümmern zu Ihren Grundaufgaben gehört, Frau E-Heldin”. Zumindest das sagt mein Chef und der Chef von meinem Chef. Und sie lächeln mitleidig, wenn sie sich in den Feierabend verabschieden und als einziges Licht noch das meiner Schreibtischleuchte in der Nacht erstrahlt. Und sie lächeln ermunternd, wenn man trotz allem in bester Laune morgens das Büro wieder betritt.

Mensch, Leute, wie zieht man die Notbremse ohne seine Verpflichtungen zu vernachlässigen und um wieder mehr Zeit für sich selbst zu haben?