Sun 29 Apr 2007
Letztes Handanlegen seit einer Stunde: Fliesen und Steckdosen saubermachen, Fenster, Heizungen und den Balkon wischen. Bad und Treppenhaus putzen. Löcher in Bad und Küche zuspachteln. Und schließlich noch den Parkettboden mit dem Extraparkettpflegemittel des Parkettherstellers verwöhnen. Bevor die letzten Möbel für die Ebaykunden in der Garage verstaut und die letzten Kisten in meine Zwischenbleibe gefahren werden.
In 24 Stunden heißt’s adé, Jakober Kulturvorstadt, Du bunt gemischtes Viertel. Mir werden Deine Läden und Kneipen fehlen, von orientalischer Bekleidung, dem Türken mit dem riesigen Obst- und Gemüsesortiment bis hin zum klassischen Norma, die verruchte Walfischbar, das junge Barium56, das schon mal gern für eine Schlägerei gute La Piazza - alles in fünf Minuten zu Fuß erreichbar. Die verträumten, parkähnlichen Anlagen mit alten Kanälen und Bächen rund um die alte Stadtmauer. Die Kahnfahrt in der Nähe von Bertolt Brechts Geburtsstätte. Und das In-10-Minuten-zu-Fuß-in-der-Innenstadt-sein.
Vor allem aber so Erlebnisse wie eben (von denen es wöchentlich einige gab, nicht nur zur Kirchweihzeit; dieses Viertel - jeden Tag überraschend neu), als um kurz nach halb acht ein munterer Radler in voller Samstagabendausgehmontur einen der bekanntesten Songs von Tenacious D in den ruhigen Altstadtmorgen trällerte. So richtig inbrünstig:
Harch. Harchja. In welchem Club er die Lady wohl abgeschleppt hatte?
Hehe ![]()
5 Responses to “Fellas, listen closely”
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April 29th, 2007 at 11:52 am
Harch…
April 29th, 2007 at 6:25 pm
“And fuckin’ give her some smooches, too…”
April 29th, 2007 at 10:59 pm
That’s fuckin’ teamwork!
April 30th, 2007 at 7:17 am
April 30th, 2007 at 1:24 pm
.. bwhahaahhah….