Die knapp zwei Stunden, die die Jungs heute Morgen da waren, verflogen wie im Nu. Hatte ich eben noch die Druckerkiste zugeklebt, waren sie schon wieder mit jeweils zwei 40-Liter-Kisten die Treppe runter und zurück.

Und ihr Verstautalent - verreckte Hund’, wia die des neigschlicht ham! Ich hätte nie gedacht, daß der kleine Transporter (wahrscheints mit 11 Kubikmetern) alles fassen würde, aber was will ich naives Umzugsdingens gegen zwei robuste Kerle, die wie Schlote rauchen und entsprechend rochen, als sie heute früh anklingelten, zwei ganze Männer also, die ihren Job schon seit 27 Jahren machen - und dann natürlich in weiteres Erstaunen zu setzen vermochten, als sie mir die Umzugsgutliste in allerliebster Zweitklässlerinnen-Handschrift verfaßt zum Gegenzeichnen reichten.

Nu isset also alles weg. Bis auf Gruscht. Ohn. End. Oder zumindest noch vier Kisten zum Aussortieren. Der Moment rückt unweigerlich näher, in dem ich alles einfach nehmen und wegschmeißen werde. Fuck sweet memories or something like that.

Nachdem der Schreibtisch ja auch wegging, steht der Monitor jetzt auf einem alten Nachtkasterl, ruht die Maus auf einer Einlagerkiste, liegt die Tastatur auf meinen Schneidersitzknien. Fotos? Sorry. Die Kamera hat vorhin ihren Geist aufgegeben. Aber ja, die Anfrage verstehe ich: Umbruchsituationen können bisweilen schon improvisiert lustig sein.

Und nochmal Hut ab vor diesen Herrschaften Möbelpackern, zwei Scharnierl ohne gleichen. Der Transporter war wirklich 1a ausgenutzt!

Hut ab auch vor Ruby! Nicht nur habe ich von ihm das Verkabeln und sonstiges computerbezogenens Troubleshooting gelernt, nein, der schlägt sich im Moment wacker durch die erste Zeit auf der Insel:

Man, I’m unprepared. There’s a checklist of things you should do before moving to England. (…)

But I’m not the only one. The office I’m working in is full of non-British people. It’s a rag-tag group of Germans, Italians, Brazilians, Spaniards, one (1) American, and who knows what else that all found themselves in the same boat when they first came over. (…)

But at some point a kindly soul in the department, now departed, made a list of the reality of the situation. It’s a short list of what one really needs to do when moving to England. Unfortunately, I only found out about it after I’d already been here a week. Here’s your to-do list once you’ve arrived in England: (mehr)