March 2007


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Ein neues, bisher unbekanntes Rezept kann in graue Werktage feiertägliches Sonnenlicht werfen und zähmt die kratzbürstigen Männer. (Aus Amalias Feinschmecker-Brevier)

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* Aus den Stellenanzeigen von Google:

Google is interviewing candidates for engineering positions at our lunar hosting and research center, opening late in the spring of 2007. This unique opportunity is available only to highly-qualified individuals who are willing to relocate for an extended period of time, are in top physical condition and are capable of surviving with limited access to such modern conveniences as soy low-fat lattes, The Sopranos and a steady supply of oxygen. (…)

The Google Copernicus Hosting Environment and Experiment in Search Engineering (G.C.H.E.E.S.E.) is a fully integrated research, development and technology facility at which Google will be conducting experiments in entropized information filtering, high-density high-delivery hosting (HiDeHiDeHo) and de-oxygenated cubicle dwelling. (…)

Applicants must be at least 18 years of age by April 1, 2007 and have proof of earth residency.

* Was ‘ne pfiffige Sonnenbrille!

Chemists at the University of Washington in Seattle say they are developing ‘smart’ sunglasses that will allow the wearer to instantly change the color of their lenses to virtually any hue of the rainbow.

Das Video dazu.

* Spieler-Witwen. Endlich hat jemand ihre Situation erkannt und eine entsprechende Website ins Leben gerufen.

Mission Statement

Gamer Widow’s mission is to provide a portal for all gamer widow(er)s and their gamers. Our main goal is to have a place where gamer widow(er)s feel that they can come and share their frustrations with their fellow gamer widow(er)s, and discuss their feelings and develop a comraderie that only those in their positions understand.

* Humanizing China. Unter diesem Titel hat der China-Blog EastSouthWestNorth eine Serie von beeindruckenden Fotos in den Kategorien Überleben, Sehnsüchte und Beziehungen.

* Liesweiter ist ein deutscher Weblog mit interessanten Artikeln; für den Fall, daß man Morsezeichen versteht. Damit sollte es gehen.

breze

    Regensburgerin (wohnhaft in Köln): “Ja, bei ihrem Namen hab ich mir schon gedacht, dass Sie aus Bayern sind. Und wissen sie, was ich auch nach sieben Jahren immer noch vermisse?”
    E-Heldin: “Lassen Sie mich raten: Richtig gute Brezen?”
    Regensburgerin (lacht laut auf): “Ja, Butterbrezen zum Frühstück!!!”

Also dann, für alle, die das Beste aller Laugengebäck-Kreationen auch außerhalb der bayerischen Grenzen genießen wollen: Hier der Schmierkurs!

nicht schön,…

    -am Zeitumstellungsmorgen um 6h aufstehen zu müssen.
    - wenn die eigenen Ohren Zeugen von Beleidigungen werden. Und das von eigentlich geliebten Ex-Kollegen, die sich Lästern als neues Hobby zugelegt haben.
    - bei sonnigem Wetter zehn Stunden frierend im Zug zu sitzen, weil die Klimaanlage völlig übersteuert ist.

schön, …

    - einen Sonnenuntergang am mit schwedischen Birkenwäldern und Seen umrahmten Horizont zu beobachten.
    - stundenlang und abgeschnitten von allen Kommunikationsmitteln Zeit zu haben, fünf Bücher gleichzeitig zu lesen.
    - neue Kochbücher auszuprobieren.
    - alte Freunde wiederzusehen und neue Freundschaften zu schließen.

Aus Amalias Nachlaß:

Petra Amadeus, Mein Leibgericht. Ein Brevier für Feinschmecker. Mit vielen hundert Rezepten aus aller Welt und praktischen Ratschlägen von Ihrem EDEKA Kaufmann, Hamburg 1957.

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(more…)

Heutige Links führen Euch zu Bildern von alten Dokumenten, die ich vorgestern auf einem Sperrmüllhaufen gefunden habe. An sich hatte mich nur das kleine, gut erhaltene 070323_koffer.jpg Lederköfferchen interessiert, bei dem sogar noch der Schlüssel dabei war. Aber sein Inhalt kommt einem Schatz alter Behörden-Briefe, Zeugnisse und Rechnungen gleich, die eine ganze Lebensgeschichte erzählen. Die Geschichte der am 8. Mai 1894 in der königlichen Universitäts-Frauenklinik zu München illegal geborenen Amalia. (more…)

Sprachen - und wie sie jeweils im Ohr verschiedener Landsleute klingen. Was für ein hochinteressantes Thema! Heute früh habe ich gelernt, daß wenn jemand seine Kumpels mit Fake-Deutsch beeindrucken will, er sich an folgenden Dingen orientiert:

Fake German sound involves:
- Switching “W?s to “V?s
- Overemphasizing hard consonant combinations (like “SCH?)
- Lots of SHOUTING

Schreien, liebe Leute, SCHREIEN! War Euch das bewußt, daß das Deutsche im Ausland teilweise als Schreisprache wahrgenommen wird?

Seit ein paar Tagen verfolge ich ein lustiges Hin und Her bei Jim, über den ich auch zu dem Fake-Übersetzer-Posting eins weiter unten gekommen bin.

Wie klingt Fake-Englisch in Euren Ohren? Wie habt Ihr als Kind diese oder andere Sprachen wahrgenommen und worauf würdet Ihr achten, wenn Ihr Pseudo-Englisch oder andere Pseudo-Sprachen (bis zum Pseudo-Klingon muß es ja nicht gleich gehen…) sprechen müßtet?

Ich bin echt gespannt. Und erinnere mich daran, daß wir als Drittkläßler großen Spaß daran hatten, die Abkürzungen der Wochentage auf unserer Meinung nach französische Art zu “singen”, wobei sich die Stimme konstant hob und senkte, so daß “MoooDiMiDo - FrrrSaSooo!” eben französisch klang :)

Oh, noch was. Ein Fake-Genie, und was für eines.

Ja mei, wenn’s so leicht wär’, gell… :D

Mal sehen, wieviel dieser Art Humor dann auch im britischen Alltag zum Vorschein kommt.

(Via Jimbo)

Update 16.51h:

Fröbelsternbasteln. Eine knifflige Angelegenheit, um sich das Warten auf die Leute kurzweiliger zu machen.

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Update 11.29h:

Ob wir ein Doppelbett zu verkaufen hätten. Jo, so eines mit 1,40×2,00m. “Französisch also, oder? So mit einer Matratze?”

Hmm. Das mußte ich jetzt echt mal nachschlagen, weil ich’s im Detail immer schon wissen wollte: Heißt französisch, daß es eine Matratze ist oder hängt das mit der Breite der Matratze(n) zusammen? Wikipedia sagt folgendes:

Französisches Bett
Ein breites Bett für zwei Personen wird Französisches Bett genannt. Die Breite variiert von 125 cm bis 180 cm. Die Bezeichnung hat den französischen Lebensstil, der angeblich der körperlichen Liebe größere Bedeutung als andere Länder zumisst, als Vorbild. Für das französische Bett wird manchmal auch die Bezeichnung Grandlit verwendet.

Grandlit find’ ich gut. Körperliche Liebe auch.

Und noch was finde ich in diesem Zusammenhang. Hat jemand von Euch schon mal was von einer “Liebesbrücke” gehört? Aussehen tut sie so. Hihihi, was für ein Begriff. Dann doch lieber französisches Bett, von schwedischem Hersteller - ohne Besucherritze.

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Update 10.44 h:

Um viertelnachzehn klingelte der erste Herr an der Tür. In einem ca. 35km von hier entfernten Städtchen wohnend, hatte er heute morgen um halbneun angerufen, weil er auf der Suche nach Teppichen sei.

Er war jetzt trotzdem da, zwei Stunden zu früh. Obwohl wir nur drei Ikea-Teppiche v.a. aus Sisal verkaufen, die nicht wirklich etwas mit vom Flaneur gesuchten Kaschmir, Seide oder Persien zu tun haben.

Wie eitel Herren mit einem geschätzten Alter von 71 sein können! Während er im Bad stand und den Trockner begutachtete, wies ich ihn darauf hin, daß wir auch unser Birken-Spiegel-Badschränkchen verkaufen. Flugs hatte er sich umgedreht und die Hände links und rechts am Kopf, mit wohl zehn wiederholenden Bewegungen seine lichten Silberfüchschen nach hinten streichend.

“So richtig alte Bücher, die Dame?” Nö. Hatte ich ihm aber am Telefon schon gesagt.

“Blumen, Blumen jeder Art! Ich liebe Blumen, höhö, ahem.”
“Oh, wenn ich das gewußt hätte. Tut mir leid, aber die haben wir alle schon verkauft.”
“Und der hier?” Der Herr zeigt auf einen acht Jahre alten Drachenbaum.
“Oh, ja der. Nein, sorry. Den wollten schon einige mitnehmen, aber der liegt uns sehr am Herzen.”
“Na, den haben Sie aber auch richtig gut gehegt und gepflegt, so wie der dasteht.”

“Und Deko, Deko sammle ich auch.” Aha. Du auch? Machst Deine Wohnung auch gerne gemütlich für Dich - und Deinen Freund, höhö, ahem? Ich nämlich auch :)

Und dann war er schon zur Tür rausgeschwuchtelt.

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Und wie’s mit dem ersten Interessenten so war, der sich auf unsere Anzeige gemeldet hatte.

Er: Alo, isch ruf an wege di’ Wohnungsauflösung. Wo ‘ohns Du, Sie denn?
Ich: Am *** Tor. Gibt’s irgendetwas bestimmtes, wofür Sie sich interessieren?
Er: So Flohmarktartikel, nix große Möbel oda so. Wo ‘ohns Du?
Ich: Ja, ich glaub, da ist dann eher weniger dabei. Wir haben vor allem Teppiche, Lampen und Möbel. An Kleinzeug gibt’s ein paar Bücher und Computerzubehör.
Er: Wie alt sin’ Sie?
Ich: Wie? Dazu möchte ich mich jetzt nicht äußern.
Er: Ja, Frauen frag mannich nach Alter.
Ich: Nein, das war jetzt frech von Ihnen.
Er: Sie ‘abe schöne Stimme?
Ich: Dankeschön…
Er: … Ich möchte Sie zum Kaffee einlade’…
Ich: Danke, das ist nett. Aber das geht jetzt zu weit. Danke für Ihren Anruf und einen schönen Tag noch!
Er: Ich rufe dann wieda an, wegen Kaffee.

… wenn’s heute auch ein paar Kerzlein mehr auf dem Kuchen sind…

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Und eine genau so traumhafte Torte heute Abend, mit weniger griesgrämigen Gastgesichtern :)

P.S. Wie kannst Du Deinen Arbeitskollegen nur den saftigsten aller Zitronenkuchen vom Blech vorenthalten, der hier bei Sistaweb weiterhin die Suchanfrage Nummer eins ist? ;)

P.P.S. Wer hätte gedacht, daß Dein beruflicher Weg in eine Männerdomäne schon so früh vorgezeichnet war? :D

(more…)

mensch, mensch, mensch, hier tut sich grad gar nix. aber keine sorge, ihr lieben, wir leben schon noch, nur eben irgendwie grad ohne die zeit auch noch zu schreiben.

bis heute z.b. war ich auf der cebit. die macht zwar erst morgen auf, aber ich konnte schon seit gestern die großen stände von microsoft, sharp und co. erkunden. vor allem die tanz- und showeinlagen sind wie immer zum schreien. aber gut, die choreographen wollen ja auch irgendwie verdienen… jetzt aber auch noch von den technischen highlights wie dem 108″ real hd lcd von sharp zu berichten ist irgendwie too much cebit und bleibt deshalb in meinem hirn und hier völlig unkommentiert…

auf der rückfahrt von der cebit hab ich dann mein letztes jahr durchgedacht. ein tag vor meinem geburtstag werd ich immer sentimental - und das noch schlimmer als an silvester.
abgelenkt hat mich davon das kuchen backen für meine kollegen. das rezept des hammer-apfelkuchens folgt dann in kürze ;)

was als nächstes kommt? ein 6tägiger trip mit mama nach schweden. und wenn ich dann wieder zurück bin, verspreche ich besserung und stelle mindestens die fotos von den schneebergen und elchen online, wenn ich denn auf so etwas in der art treffen sollte!

Beim Ausmisten für den bevorstehenden Umzug habe ich in einem alten Ordner zahllose Bilder, Briefchen, Collagen und Basteleien gefunden, die wir Geschwister uns früher dann und wann unter das Kopfkissen oder in den Schulranzen gesteckt haben.

Hatte ich an irgendeiner Stelle mal erwähnt, wie witzig, clever und charmant wir alle miteinander umgehen? Hier ein zweikartiges Beispiel dafür, das ich seinerzeit zum 23. Geburtstag bekommen habe:

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Allmählich ist es an der Zeit, sich zu revanchieren! Mit einer ähnlich großzügigen Geste, wie ich finde :)

Eigentlich wollte ich schon gestern zum Weltfrauentag schreiben, wie toll es ist, in einer Männerdomäne zu arbeiten. Denn als Mädchen fühlt man sich hier noch als “was Besonderes”. Und schaue ich mich um, dann sehe ich auch in anderen Vermietfirmen auf Anhieb keine weibliche Technik-Beraterin sitzen.

Als Frau im Vertrieb kann man technische Details einfacher und vielleicht blumiger erklären als detailverliebte Herren. Zum Beispiel, dass man mit keiner Lampe die Sonne blenden kann, weswegen man bei hellen Lichtverhältnissen ganz besonders lichtstarke Projektoren braucht. An Google Maps Zoombereichen auf Satelliten-Bildern kann man besonders gut erklären, warum man nicht immer gleich die höchstauflösendste LED-Wand auf Konzerten braucht, weil’s ja auf den Publikumsabstand ankommt.

Sitzt einem die Agenturtussi gegenüber, freut die sich, dass sie mal von Frau zu Frau zugeben kann und ohne sich einen Zacken aus ihrem Krönchen zu brechen, dass sie keine Ahnung von Video-, Daten- und Lichtsignalen hat. Merken die Herren der Schöpfung, dass vor ihnen wirklich Kompetenz und nicht nur ein lächelndes Gesicht steht, kommt der Respekt von ganz allein. Und dann bekommt man auch schonmal mit, dass sie sich auf das technische Schwätzchen beim Kaffee freuen und die Sekretärin nach Schokoladenkeksen für die E-Heldin schicken. “Die isst meine Frau am Liebsten. Sie doch sicher auch!?”

* Was für ein wunderschöner Wecker! Für Euch Rechnerfreaks, die selbigen 24/7 laufen haben, eine echte Alternative, hm? :)

* Supernahe Google-Map-Zooms! Wie man mit einem einfachen Hack noch viel tiefer in die Bilder zoomen kann.

* Ihr habt Euch immer gefragt, wie man Daten, Prozesse, Zusammenhänge etc. richtig schön visualisieren kann? Hier gibt es einen Überblick, im Perdiodensystem der Visualisierungs-Techniken.

* 12 Tips, wie man mit Google noch effektiver suchen kann. Und 50 der vielleicht wichtigsten Leute des Internets. 25 Ratschläge, wie man besser einschlafen kann.

* Diesen Photoshop-Wettbewerb kennen vielleicht schon einige: Stars mit Glatzen. Manchmal ist es gar nicht so leicht, die Leute ohne Haare wiederzuerkennen, hm?

Als ich vor rund vier Monaten das erste Mal erwähnte, Zigaretten Zigaretten sein zu lassen, habe ich ehrlich gesagt nicht geglaubt, dass ich das Rauchen ernsthaft aufgeben würde. Eigentlich dachte ich gar nichts - außer vielleicht, dass ich die täglichen 4€ Kippengeld lieber für Lebensmittel ausgeben sollte…

Argumente wie “Rauchen wird bald eh verboten!”, “Rauchen kann tödlich sein!”, “Pille und Zigaretten sind in der Kombi verdammt schädlich!” haben mich nicht die Bohne interessiert. Ich fand Rauchen immer cool. Oder zumindest lässig. Aber auf jeden Fall nicht schlimm!

Heute ist mein erstes großes Nichtraucher-Jubiläum: 100 Tage Qualmfrei! Und weil ich selbst so glücklich darüber bin, möchte ich mich bedanken bei euch allen, die ihr mir mit all euren tollen Kommentaren die Stange gehalten habt und mich motiviert habt, auch in den Krisen hart zu bleiben.

(more…)

Sogar in die NY Times hat’s diese Meldung geschafft:

Man sollte meinen, dass auch Militärs in den Grundlagen internationaler Politik und Diplomatie geschult werden und sich daher der Brisanz eines Einmarsches in einen souveränen Staat durchaus bewusst sind - und doch ist genau das der Schweizer Armee in Liechtenstein im Rahmen einer nächtlichen Übung passiert. (mehr)

Und das sagen Mac-User dazu :)

* Da haben wir’s weiß auf rot:

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Wie sieht’s mit Eurer Webseite aus? Test any website and see in real-time if it’s censored in China.

* Schluß mit dem Kopfzerbrechen über die heutige Datingkultur. Hier findest Du Deine wahre Liebe, Deinen Seelenverwandten - aus einer Ansammlung der berühmtesten Namen der Geschichte.

Nachdem ich ein paar Daten wie mein Geschlecht und meine Interessen eingetippt hatte, hat sich irgendwie Vincent van Gogh als der Partner für mich herauskristallisiert… haha.

* Wow! Schaut Euch dieses Home-Office an!

* Ein paar Zeilen und Bilder zur ersten Photographie der Welt.

In the window of his upper-story workroom at his Saint-Loup-de-Varennes country house, Le Gras, he [Joseph Nicéphore Niépce, Anm. d. A.] set up a camera obscura, placed within it a polished pewter plate coated with bitumen of Judea (an asphalt derivative of petroleum), and uncapped the lens. After at least a day-long exposure of eight hours, the plate was removed and the latent image of the view from the window was rendered visible by washing it with a mixture of oil of lavender and white petroleum which dissolved away the parts of the bitumen which had not been hardened by light. The result was the permanent direct positive picture you see here — a one-of-a-kind photograph on pewter. It renders a view of the outbuildings, courtyard, trees and landscape as seen from that upstairs window.

* Verrückte Akten. Aus New Orleans. Patientenbeschreibungen ab 1882.

Rosina Schmitt, alias Maas, female, white, married, 45 years old, native of Germany, recommended her commitment to the S-I-A. at Jackson on March 31/83, finding her suffering from Chronic Mania.

This woman, is tall, with a wild look, somewhat masculine & decisive in her walk, movements & speech. At present she has on ragged clothes. She has been arrested several times for insanity or vagrancy. She is unable to take care of herself or to account for her condition. She was sent to the City Insane Asylum last May, and remained there five months.

bei dem selbiger kein so gutes ende nimmt, glaub ich, obwohl er jurist ist. und ich bin irgendwie mit reinverwickelt. und seine familie auch. und irgendwas mit weltrettungs-szenario. und autobahn.

oder nimmt er schon ein gutes ende, aber seine umgebung nicht? so wie in akte x: wenn plötzlich alle personen verschwinden und die häuser, stallungen und stadel gespenstisch leer stehen?

wie grausam, wie tragisch. und ich steh selbst nach einer tasse kaffee immer noch unter schock.

lieber buchstaben in bewegung haltender, geht’s dir gut, ja?

(mann, wie seltsam. wie seltsam das ist, wenn sich dichtung, wahrheit, realität und virtualität vermischen. obwohl bloggen, wie es, schätze ich jetzt mal, die meisten meiner leser und mitblogger tun, überhaupt nichts mit virtualität im sinne von abkapselung, vereinsam etc. blabla zu tun hat.

und die sache mit dem träumen: ich bin fest davon überzeugt, daß jeder traum mit einem ereignis des tages- oder nachtgeschehens korreliert. nur hier will mir absolut keine verbindung zwischen dem blogger und inhalt des traumes kommen.

wie neulich auch der traum von einem mitschüler aus der ersten klasse. der heute in münchen mehrere it-firmen leitet. keine ahnung, wie plötzlich der name präsent wurde, so daß er gleich in einem traum verarbeitet sein mußte.

sowas nimmt wunder. und kann mich mitunter einen ganzen tag beschäftigen.)

Gestern war ich mal wieder in einem Düsseldorfer Filmkunstkino - diesmal im Bambi. Und bei Filmkunstkino muss ich immer an den “beeindruckenden”Kinobesuch mit Johannes denken oder auch an meinen Lieblings-Nebenjob als Filmvorführerin im Augsburger Kinodreieck, bei dem ich Filme als mehr als nur zur puren Unterhaltung erlebt habe.

Jedenfalls war der mehrfach ausgezeichnete Film Babel Ziel des abendlichen Vertreibs und ich muss schon sagen, neben all den tollen Kritiken und Lobgesängen für die vielen Darsteller will ich jetzt mal schreiben, dass Brad Pitt mit Kate Blanchet - zumindest für mich - noch nie so real in einem Film gewirkt hat und ich bei mehr als einer Szene die Tränchen in den Augenwinkeln kleben hatte.

Schade nur, dass die Kinobesucher ignorieren, dass es in einem Filmkunst- oder auch Programmkino üblich ist, während des Abspanns mit dem Hintern auf dem Sitz zu bleiben und sich nicht Jackenanziehenderweise in die Projektion zu stellen!!!

Denn der Abspann ist das, was im Theater der Aplaus ist. Und Babel hat den Aplaus gestern redlich verdient. Amen!

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