Wed 29 Nov 2006
Auf dem Rückweg vom Kölner Weihnachtsmarkt zu meinem Auto war ich in Gedanken bei der Berechnung der Glühweinanzahl, die meine Fahrtüchtigkeit noch nicht einschränken. Ob 2,5 wohl schon zuviel waren, nachdem ich doch kaum was gegessen hatte? Am Parkplatz angekommen, traute ich meinen Augen kaum, denn mein Wagen war weg! Ich war das erste Mal in meinem Leben in Köln nicht wie gewohnt ins Parkhaus gefahren, sondern hatte mir einen hübschen Seitenstreifen ausgesucht. Ein Anruf bei der Polizei bestätigte meine Vermutung: Ich stand im absoluten Halteverbot und das Auto wurde abgeschleppt.
20 Minuten später dann der nächste Schock. Alleine das Abschleppen der Privatfirma kostete mich 92,00€. Der freundliche Abschleppservice-Mitarbeiter erklärte mir allerdings großzügig, Köln wäre eine der günstigsten Abschlepp-Städte (Kostenübersicht Köln) - im Gegensatz zu Hamburg, wo so richtig abgesahnt würde.
Viel geholfen hat die Belehrung und späte Reue nicht, denn Verhandeln kann man sich bei solchen Firmen leider schenken.
Jetzt geht meine Rauchersparnis nicht für Weihnachtsgeschenke sondern für’s Abschleppen drauf und zukünftig werde ich in Köln immer ins Parkhaus fahren!
Teurer erster Glühwein… *grmpf*
4 Responses to “Gelernt - für’s Leben…”
Leave a Reply
You must be logged in to post a comment.
November 29th, 2006 at 11:33 am
Oh nee, im Ernst? Das ist ja mal total bescheuert… aber eine Komik hat das ganze, hm? Wie viele Schachteln innerhalb wie vieler Tage sind das?
November 29th, 2006 at 11:42 am
23 Schachteln. Mal sehen wieviele Schachteln mich die Stadt Köln noch kosten wird
November 29th, 2006 at 12:43 pm
da fällt mir nur eines ein bei deinem derzeitigem glück
was is eine “e-heldin”? eine “e-heldin” ist eine masseinheit … damit misst man den abstand zwischen dem einen “knaller” zum nächsten
December 18th, 2006 at 9:47 am
[...] Was ich nie gedacht hätte, ist, wie schnell man diese Abneigung gegen andere Raucher entwickelt. Ganz schnell verschieße ich böse Blicke, wenn mein Tischnachbar bei der Weihnachtsfeier den Qualm kurz nach dem letzten Gang in meine Richtung bläst oder süchtige Eltern auf Kindernasenhöhe Raucherpausen einlegen. “Wie kann man nur!”, denke ich dann und muss mich schnell wieder selbst zügeln. Denn es ist erst etwas mehr als drei Wochen her, als ich noch über angeekelte Nichtraucher gelacht habe und selbst Rücksichtslosigkeit in Person war. “‘Tschuldigung”, sag ich heute kleinlaut und freu mich über die kölschen Abschleppkosten, die mit dem morgigen Tag (Rauch-Ersparnis 92,00€) abbezahlt sind! [...]