Sat 18 Nov 2006
Jetzt sitzt er drüben im Arbeitszimmer, der Bruder des Vorstands des größten Kunden meines Spatzerls. Ganz das serviceorientierte Spatzerl meines Spatzerls, wollte ich unserem besonderen Gast vorhin richtig professionell Kaffee anbieten, mit Milch, mit Zucker? - Beides bitte. Und da habe ich erst gemerkt, daß wir gar kein Zuckerdöschen geschweige denn Milchkännchen haben.
Auf der anderen Seite ist er ein recht junger Physiker und kam, überraschenderweise ganz das Klischee bestätigend, daß diese sich nicht recht anzuziehen wüßten, mit einem beinahe neongrünen Strickpullover in die Wohnung spaziert.
Und da hab’ ich mir halt gedacht, daß es das schon tut, wenn ich die Milch gleich in den Kaffee kippe. Und ihm den großen Zuckerpott mit auf den Schreibtisch stelle. Oder?
9 Responses to “Arbeitstreffen mit Physiker”
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November 18th, 2006 at 2:12 pm
Willst du jetzt ein Ja hören? Ja.
November 18th, 2006 at 3:11 pm
Der Bruder des Vorstands des größten Kunden meines Spatzerls
Hmm… Klingt nach augschburgischer Vetternwirtschaft.
November 18th, 2006 at 3:37 pm
Ein JA wär’ was feines, woisch. Wir wissen halt beide nicht so recht, was der hier soll oder will. (Kriecht er deshalb den Kaffee in einem Kaffeetasserl mit Unterteller oder in einem unserer Waffle-House-Pötte?
)
Nachdem er technikverständiger als sein Bruder zu sein scheint, könnte man davon ausgehen, daß er sich vom Spatzerl zeigen läßt, was genau der immer für seinen Bruder arbeitet - um genau dies dann seinem Bruder besser erläutern zu können.
Augschburgrrr Vetternwirtschaft? Hihi, darauf kömmt wahrscheinlich nur der Jurist in Dir, Mistrrr Prrrima!?
Nee, also da muß ick Dir leider enttäuschen. Zumal der Herr aus der Schweiz angereist kam.
November 18th, 2006 at 4:27 pm
Gut, dass Weihnachten vor der Tür steht…
Mangel -> Bedarf -> Geschenk
November 18th, 2006 at 4:28 pm
Nooou! Die muß wenn dann zu dem Kaffeetasserl-Set passen, woisch!
November 18th, 2006 at 4:46 pm
Mei, dann geht man in diesen fortschrittlichen Zeiten einfach zu IKEA und kauft für 2,50 Euro das Smörebröd-Kaffee-Set in verschiedenen Farben und dazu noch ne Palette Gläser
Aber ein Zuckerdöschen hab ich auch nicht, fällt mir auf, nur einen Zuckerpott, wo ein halbes Kilo Zucker reinpasst. Das erschreckende daran: Ich trinke meinen Kaffee immer ohne Zucker, wozu hab ich das Teil?! Mysteriös…
November 18th, 2006 at 4:50 pm
Hahaha, der Provinzblogger weiß, was geht - und gut ankommt
Ansonsten nicht so schüchtern: Bei Sistaweb kann man schon mal ganz ohne Blackout ausplaudern, daß man seiner Süßen gern mal was Süßes bäckt…
November 18th, 2006 at 5:34 pm
Bei mir war es noch schlimmer.
Nachdem ich ca. 7 Monate (fraulos) alleine wohnte, merkte ich zum ersten Mal, dass ich überhaupt keinen Zucker im Hause hatte, da ich meinen Kaffee stets nur mit Milch tinke und NIEMALS backe. Mittlerweile habe ich wenigstens ein von Mutti gefülltes Marmeladenglas. Es könnten ja mal attraktive Teetrinkerinnen zu Besuch kommen.
November 18th, 2006 at 8:28 pm
[...] Evolution im Kühlschrank20:28 Uhr in Zeitverschwendung , Alltagsfragen | Schon komisch, woraufman bei Streifzügen durch das Internet so kommt. Vor allem die Burgsphäre (ein Lehnbegriff von Blogsburg) ist immer wieder für Inspiration zu haben. So brauchte mich A-Heldins Milchkännchen-Problem auf ein sehr interessantes Thema. [...]