October 2006
Monthly Archive
Fri 13 Oct 2006
Nach meinen Kniebeschwerden war ich gestern beim Arzt. Ordentlich gedrückt, verdreht, gedehnt und verzogen hat er mein Beinchen.
Onkel Doktor: “Und das fängt dann also immer erst nach 5 km Laufen an, ja?”
Ich: “Ja, und dann tut’s mindestens drei Tage weh.”
Onkel Doktor: “Hm, hm, hm…. Sie sollten einfach nicht mehr Laufen gehen.”
Ich erkläre ihm, dass das aber wichtig ist und es um die Ehre meines Blogs geht. Er erklärt mir, dass mein Außenband ausgefranst ist und der Meniskus völlig überlastet. Und er geht noch weiter und sagt, dass er nur “wegen ein bisschen Lauferei” keine Arthroskopie machen würde. Ich bin von so einer unverschämten Aussage überwältigt und kläre ihn darüber auf, dass das für mich mehr ist als nur ein bisschen Lauferei, sondern das erste Mal im Leben eine Sportart, die mir Spaß macht. Dann dreht er mir den Rücken zu und meint, ich könne mir ja selbst Entlastungs-Bandagen am Knie machen und müsse mir eben vernünftige Laufschuhe kaufen. Dann gibt er mir die Hand und verlässt den Raum. Ende. Ich fühle mich völlig überfahren, nicht ernst genommen und ziemlich verarscht. Dann rufe ich heulend Mama an. Was für ein Arschloch!
Thu 12 Oct 2006

Nach erneutem Bitten meldet sich hier die gut gelaunte Palme aus ihrem neuen Umfeld und winkt ins “heimatliche” Bayernland. Sie hat sich schon sehr gut an ihre neue Heimat gewöhnt und genießt hier im Büro auch den Königsplatz. Als sie, die ausladende Schönheit, kam, wurden die alten Röhrenmonitore verschrottet und TFTs gekauft. Soviel ist sie uns wert, unsere geschichtsträchtige Palme, die die Heldinnen schon seit 1999 in diversen Privat- und Geschäftsräume begleitet.
Wed 11 Oct 2006
Posted by Simon (Gastblogger) under
psycho rants[5] Comments
*ähem*
…
Leute, was für ein unglaublich cooler Oktober ist das denn? In 2 Monaten und 13 Tagen ist Weihnachten, und wir haben noch 20 Grad, gehen im T-Shirt joggen und Schwitzen beim Treppensteigen! Es ist so warm, nicht einmal die Blätter wollen abfallen! Es regnet nicht, es nebelt nicht, es stürmt nur ganz selten! Unglaublich!
Wed 11 Oct 2006
Männer sollen zuhören können. Kochen wäre toll und sie müssen sich mit den besten Freundinnnen verstehen. Außerdem sollten sie sich gut kleiden, immer Verständnis haben und jede Minute des Lebens mit der Frau planen.
Ist es das, was bei Männern angekommen ist? Braucht die Frau von heute so einen Typ?
Ich sage nein! Ein Exemplar dieser Art ist zwar nett, aber mehr ist das, was Frau braucht. Wo sind die echten Kerle dieser Welt? Frech, eigenwillig, biertrinkend, selbstbewusst, … Ich möchte die Herren der Schöpfung nicht nebeneinander stellen können, blau-weiß-gestreiftes Hemd an Hemd, und keine Unterschiede erkennen. Sektchen hier, Bewunderung dort, ein bisschen Tüddelei, … nein!
Gebt euch so, wie ihr tatsächlich seid: Verrückt und doch verantwortungsbewusst, süß und doch kernig, selbstbewusst und doch sensibel, verspielt und doch karrierebewusst, … und bitte auf gar keinen Fall einfach nur nett!
Mon 9 Oct 2006
Posted by A-Heldin under
recipes[8] Comments
Auf Dauer immer nur dasselbe tun ödet furchtbar an, macht mürbe und läßt die Motivation sinken, dieses eben genannte selbige weiterhin zu tun. Lernen stellt da keine Ausnahme dar, weshalb ich letzte Woche zur Belohnung diese fruchtige Torte hier gebacken habe.
Ihre raffinierte Machart war’s, die mich die Herausforderung annehmen ließ; ihre raffinierte Machart ist es, weshalb ich diese Torte einem jeden von Euch an’s Herz legen möchte, einem jeden, der Freunde, Familie und Nachbarn ein von Herzen kommendes Oooh! und Aaah! entlocken möchte. Und die Bitte um einen nachfolgenden Espresso
Das Originalrezept stammt von chefkoch.de, ich habe es jedoch ein bißchen abgewandelt.
Pfirsich-Charlotte mit Käse-Sahne-Creme
Biskuitboden:
4 getrennte Eier
125 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
125 g Mehl
1 Msp. Backpulver
Zum Bestreichen:
4 EL Konfitüre (Pfirsichkonfitüre)
Für die Käse-Sahne-Creme:
250 g Quark
2 Becher Pfirsich-Maracuja-Joghurt
125 g Zucker
Saft und Schale von einer Zitrone
1 Pck. gemahlene Gelatine
1 Becher Sahne
1 Dose abgetropfte Pfirsiche
1 Pck. klarer Tortenguss
2 EL Zucker
250 ml Pfirsichsaft, aus der Dose
Für den Biskuit die Eigelbe mit Zucker und Vanillinzucker dick-cremig aufschlagen. Mehl mit Backpulver mischen und darüber sieben. Eiweiß steif schlagen, darauf geben und alles vorsichtig unterheben. Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und bei 200°C etwa 10-12 min backen.
Sofort auf ein mit Zucker bestreutes Küchentuch stürzen und mit einem feuchten Tuch abdecken.Die Konfitüre nach Belieben mit 1 El Rum erhitzen. Das feuchte Tuch herunternehmen, das Backpapier abziehen und die Biskuitplatte mit der Konfitüre bestreichen. Von der längeren Seite her fest aufrollen. Auskühlen lassen.

Für die Käsesahne Quark mit Zucker, Zitronenschale und Zitronensaft verquirlen. Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen und auflösen. Etwa 2 El der Quarkmasse zur Gelatine rühren, dann die Quark-Gelatine-Mischung und den Joghurt unter die Quarkmasse rühren. Kalt stellen.
Die abgetropften Pfirsiche würfeln.Sobald die Quarkcreme zu gelieren beginnt, die Sahne steif schlagen und zusammen mit den Pfirsichstücken unter die Quarkcreme heben, wieder kalt stellen.
Die Biskuitrolle in ca. 24 Scheiben schneiden. Eine Glasschüssel mit 2 l Inhalt mit Klarsichtfolie auslegen. Nun die Biskuitscheiben dicht an dicht in die Glasschüssel drücken und ggf. kleine Löcher mit den Resten verschließen.

Immer wieder dicht aneinander rücken. Dann die Quarkcreme über die Biskuitscheiben geben und glatt streichen. Mindestens 3 Stunden, am besten über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Dann die Torte auf eine Tortenplatte stürzen.

Den Tortenguss nach Packungsanweisung mit dem Zucker und dem Saft zubereiten und die Kuppel damit gründlich einstreichen, bis sie überall mit dem Guss überzogen ist. Jetzt nur noch den Guss fest werden lassen und genießen.
Wie man vielleicht sieht, hatte ich, weil ich’s gar nicht abwarten konnte, die Torte zu probieren, keinen Tortenguß darüber gestrichen. Dies empfiehlt sich allerdings, da sie dann noch saftiger schmeckt.
Mon 9 Oct 2006
Posted by A-Heldin under
generalNo Comments
Da hat jemand eine ganze Menge wild zusammengewürfelt aus den Auftaktäußerungen des Herrn Bude zum 33. Deutschen Soziologiekongreß:
Deutschland steht deshalb so schlecht da mit der Geburtenrate, weil die ostdeutschen Frauen keine Zukunftssicherheit haben und deshalb keine Kinder kriegen, lese ich vorhin.
Und: Die Anzahl der Bücher im Elternhaus, der tägliche Fernsehkonsum und die Höhe des Taschengeldes sind maßgeblich für den zu erwartenden Bildungsabschluss, ergo Je weniger Bücher, je höher der Fernsehkonsum und je höher das Taschengeld, desto geringer ist die Aussicht, dass die Kinder Abitur machen.
Mon 9 Oct 2006
Jetzt muss ich wohl doch endlich einsichtig werden. Nach meinem wochenendlichen Vorhaben, 10 km bei schönstem Wetter zu laufen, ließen mich auf nicht ganz halber Strecke meine Knochen im Stich. Der übliche hineinstechende Schmerz mitten im Knie, der von Schritt zu Schritt unerträglicher wird und einen schließlich zum Gehen zwingt. Trotzdem hab ich die geplante Runde jetzt auch einmal gesehen. Malerisch ist es an der Erft entlang zu laufen, um dann später auf den Eselspfad Richtung Rhein und Sporthafen eine ruhige Allee zu erreichen und sich als Belohnung das Grün teilt und den Blick auf Wasser und Schiffchen freigibt.
Jetzt hab ich nen Termin beim Orthopäden und hoffe, dass man das irgendwie ganz einfach “reparieren” und “beseitigen” kann. Bis dahin erteile ich mir selbst Sportverbot! So ein Mist!
Sun 8 Oct 2006
Posted by A-Heldin under
generalNo Comments
Strahlend blauer Himmel und durch’s Fenster sehe ich, wie Insekten, Blätter und aufgedröselte Spinnweben durch die Luft fliezen. Uiuiui. Wie stimmungsvoll.
Ich hôrte ein wazzer diezen
und sach die vische fliezen,
ich sach swaz in der welte was,
velt, walt, loup, rôr unde gras.
swaz kriuchet unde fliuget
und bein zer erde biuget,
daz sach ich, unde sage iu daz:
der keinez lebet âne haz.
Fri 6 Oct 2006
Posted by A-Heldin under
living[3] Comments
Eigentlich mag ich die überhaupt nicht, memes oder Stöckchen: sag mir einer, daß er auch immer an Hunde im Park und geduldige, stöckchenwerfende Herrchen denken muß!
Während diese Bloggerspielchen im Englischen als kulturelle Erscheinung oder Verhaltenselement definiert sind, das auf Nachahmung oder einem anderen nicht genetisch bedingten Vorgang beruht, leitet sich das deutsche Stöckchen laut Wikipedia von der staffellaufartigen Weitergabe der Fragen bzw. der freien Übersetzung des Wortes baton = Staffelholz ab.
Gestern kam wieder solch ein Staffelholz auf Sistaweb an - und was soll ich sagen, dieses jenes gefällt mir schon viel besser als zehn Lieblingslieder, Momentaufnahmen oder meine Pinnwand (Wer hat denn heute noch Pinnwände?)! Und abgesehen davon muß ich es wohl annehmen, weil der Erfinder selbigens offensichtlich auch durch unser Bloggertreffen dazu motiviert worden war.
Weil Bilder manchmal mehr als Worte sagen - hier kömmt mein Zahnbürschterl!


Beim Putzen bin ich, wie der Provinzblogger auch, in tierischer Gesellschaft.
Fri 6 Oct 2006
Posted by A-Heldin under
generalNo Comments
* And it’s just their voices! Wow!
Cosmos - Billie Jean - video powered by Metacafe
* Das ultimative Malbuch für Führungskräfte!
* Bierflaschen mit einem Helikopter öffnen? So geht’s! Natürlich nur in Japan.
* Eine collection of images I have taken under the microscope. Von Wespenköpfen über trockene Blätter bis hin zu Münzen.
* Alles über die Firma YouTube.
Thu 5 Oct 2006
Vorhin zum ersten Mal eine Stellenanzeige gesehen, die explizit nach einem Blogger verlangt. Wieviel Erfolg die haben werden beim Aufbau von World’s Largest Online Futbol Community? Haha..
Ansonsten anbei der ganze Text. Weil’s einiges zum Schmunzeln und Stirnrunzeln gibt:
Writer / Blogger / Editor – Interactive Journalist
$45,000 – $75,000
(Depending on performance)
We are a new ecommerce company, building the World’s Largest Online Futbol Community. The principle focus of our website is blogging and we need an individual to manage the entire division. This should be someone who is tech savvy, regularly posts futboll blogs, and is looking to turn their passion into a lucrative career.
Duties:
* Recruit and oversee 10 – 20 staff bloggers worldwide and dozens of freelance bloggers
* Edit blogs for content and quality
* Initiate contests and specific marketing promotions on our website aimed at attracting bloggers and traffic
* Potentially create similar teams for video, podcasts, and photos as we expand
Qualifications:
· MUST be fanatically passionate about futball
· Journalism experience
· Able to build and managing an army of bloggers
· Fluent in multiple languages
· Flexible to travel and work long hours
· Never worked for the New York Times
· Accept Zinedine Zidane as a Golden God
· COMMUNITY FIRST
Please email your Resume, sample blog, and detailed plan of action for this division: how to maximize international exposure, gain fifty million registered bloggers, and what to do after this goal is achieved: employmentopportunities@oleole.com . Be creative and have fun!
Thu 5 Oct 2006
Posted by E-Heldin under
lokalitäten[2] Comments
Das Caruso in Düsseldorf hat geschlossen. Die telefonische Bandansage bedankt sich für eine wunderschöne Zeit. Kein Hinweis auf eine neue Location, einen Umzug, eine Insolvenz. Der Hof davor eine einzige Baustelle.
Wer weiß, wo die tolle italienische Gourmet-Family hingezogen ist oder ob es ein Nachfolge-Lokal geben wird?
Wed 4 Oct 2006
denn gerade eben habe ich den ersten lottoschein meines lebens ausgefüllt.
gar nicht so einfach, sich zahlen auszudenken:
mein geburtstag ist dabei und natürlich die 31 für die vielen 31-jährigen männer, die ich so kennenlerne.
und jetzt heißt’s warten und heute abend die ziehung kucken 
Tue 3 Oct 2006
Posted by A-Heldin under
general1 Comment
Yup, liebe Leute, ich bin jetzt mitten in meinen Abschlußprüfungen. Und es macht Spaß
Trotzdem: Friday Five machen mir auch Spaß, drum, auch wenn erst heute, die Auswahl von letztem Freitag:
* Karten aus vergangenen Zeiten. Eine imposante Auswahl.
* Fahrräder, photographiert in New York. Deren besonderes Charakteristikum: Sie stehen schon länger da, wurden längere Zeit nicht benutzt. Warum? Vielleicht weil ihre Besitzer die Zahlenschloßkombinationen vergessen haben? Wer weiß…
* Eine Geschichte der Suchmaschinen. Von 1945 bis Google. Genau so interessant: Singt man “Happy Birthday” öffentlich, kann man nach Amerikanischem Recht wegen Urheberrechtsverletzung verklagt werden. Weiter zum Thema singen: Ein paar der eingängisten Songs weltweit.
* Eine Karte, die auf Gerüchen basiert. Gerüche aus New York Citys U-Bahn-System:
Introducing Gawker’s New York City Subway Smell Map. Created from reports sent in by Gawker readers, the map displays particular smells — horrific and sublime — encountered throughout New York’s subway stations. Mouse over any station to see the station name, subway lines, and types of smells to be found there. Click on any station for a popup with actual reader smell reports.
* Zum Schluß ein Gedanke, der mich heute überkam: Wie ist das eigentlich, wenn Leute mit Brustimplantaten sterben? Findet man dann in 150 Jahren diese Silikon-Säckchen - und die Archäologen werden vergeblich rätseln, wofür die gut waren? (Assoziiert beim Überfliegen dieses Eintrags.
Tue 3 Oct 2006
Ja, meine Güte… die Zeilen, die ich jetzt schreiben möchte, passen thematisch eigentlich ganz gut zu E-Heldin letztem Eintrag… Und während ich die letzten acht Stunden Revue passieren lasse, sechs davon zum ersten Mal nach ca. 14 Jahren auf dem Oktoberfest verbracht, mit alten, lieben Freunden und deren neuen Arbeitskollegen und Freunden, versuche ich mich gerade zu entscheiden, ob ich “Der Schakal” oder “Staatsfeind Nr. 1″ angucke, dem Lieblingsmann ab und zu über die verschwitzte Stirn wischend, während er auf dem Sofa schnurchelt…
Also gut… worüber ich eigtl. ein paar Worte verlieren wollte, ist die Situation, in der man seinen ganzen Freundeskreis umkrempeln und unter Umständen verlieren muß. Ein knapperer Eintrage heute Abend hätte auch lauten können “Warum bezieht sich der Ex eigentlich immer noch auf mich, wenn er sich in meiner Gesellschaft befindet - warum kann er sich nicht selbst, sondern nur in Beziehung zu mir vorstellen?”. So nämlich heute geschehen, auf dem Oktoberfest zu München, auf dem ich eine alte Freundin mit einem alten Freund und ihrem neuen Freund wiedergetroffen habe, nach vier oder fünf Jahren.
Während an sich seit ein paar Woche klar war, wer alles zur Wiedervereinigung kommen würde, war der Ex heute überraschend auch da. So überraschend, daß sich ein Freund sogar dafür entschuldigt hat - was mich eben zu einem Haufen Gedanken gebracht hat. Nämlich u.a.: Warum entschuldigt er sich denn dafür?
Würde ich meinem Maß-Pegel entsprechend weiterschreiben, könnte ich unter 32.000 Zeichen gar nicht aufhören. Aber ich versuche mein Bestes und möchte Euch eigtl. auch die Frage stellen: Wie war oder ist das eigtl bei Euch? Wenn Ihr einen neuen Freund oder eine neue Freundin hattet; inwieweit hat Euer Freundeskreis sich aufgelöst, inwieweit hat er supportend oder negierend reagiert? Hat er sich aufgelöst? Inwieweit wart Ihr und Euer / Eure Ex viel weiter, als Euer alter, gemeinsamer Freundeskreis, die immer noch Probleme haben oder hatten, “normal” mit Euch zu reden, wenn Ihr zufällig wo zusammengetroffen seid?
Achja. Ich frag’ mich halt, ob es nur mir so geht: daß der alte Freundeskreis dem aktuellen Stand gewaltig hinterherhinkt; er sich sehr fraglich verhält; und Ihr am liebsten umziehen und keinen K0ntakt mehr zu ihm haben wollt. Denn bei mir ist es u.a. so, daß der alte Freundeskreis rein beruflich mit dem Ex zu tun hat. Und weil der’s günstig und gutmütig macht, ist er ein gern gesehener Projektpartner. Und sonst nichts. Außer die Freundin hat keinen Bock zum Weggehen.
Aber ja. Vielleicht würde ich nach einem Liter Wasser ganz andere Dinge hier zu Blog bringen…
Tue 3 Oct 2006
Ein Abend, an dem ich nur hätte kotzen können. Meine Erwartungen viel zu hoch. Die Enttäuschung jetzt entsprechend auch. Und kein neutraler, vertrauensvoller Mensch in der Nähe, der jetzt noch nüchtern genug wäre, um sich mit mir zusammen zu betrinken und den ganzen Hirnfick los zu werden.
Warum bekomme ich Texte über längst Vergangenes von mir völlig fremden Menschen gedrückt?
Wieso sitzt man in der großen Gruppe zusammen und ist eh viel zu viel mit sich selbst beschäftigt?
Weshalb überträgt mein 56K Modem nicht die Email, die ich mir gewünscht habe?
Und was, verdammte Scheiße, macht bitte eine Traumfrau aus?
Too much.
Sun 1 Oct 2006
doch, doch, ich bin eine frau. aber dennoch mein’ ich die überschrift ernst. das kommt daher, wenn man sich am verkaufsoffenen sonntag durch riesen einkaufsmalls schieben lässt, blaue flecken von dicken rucksäcken, kinderwägen usw. kassiert und schließlich und endlich doch alles zurückgelegte aus dem allerersten laden (drei stunden früher!) kauft.
jetzt wünsch’ ich mir ein hamam. aber erstmal kino und danach noch ein oder zwei bierchen sind genau das richtige für den letzten abend eines spontanen heimatwochenendes.
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