Sitz’ ich also permanent vor dem Rechner, schon die ganze Fußball-WM lang (nicht), jetzt, wo es so richtig schön Sommer ist. Anstatt am Badesee zu liegen, versuche ich, wissenschaftlich korrekt eine qualitative Inhaltsanalyse von Blogpostings zu erstellen, die beweisen soll, daß Weblogs das traditionelle Tagebuch- und autobiographische Schreiben unterwandert und verändert haben. Schön und gut.

Nun laß ich mir das mit dem Sommer aber trotzdem nicht nehmen, wie indifferent wär’ ich denn, und sitz’ also heute den ganzen Tag schon im leinenverarbeiteten Neckholder-Kleid vor der Kiste. Palimpalim, da sollt’s jetzt klingeln, Kinderchen! NECKHOLDER, Neckholder! Ja, genau! Und weil ich letztes Jahr die Neckholder-Welle verschwitzt habe und mir passend zum Kleid keinen Neckholder-BH zugelegt habe, mußte der BH heute halt mal in der Schublade bleiben - wie blöd ein normaler unter sowas aussieht, muß ich ja nicht weiter ausführen.

So. Aber jetzt weiter, weiter zum eigtl. Anlaß dieses Postings. Ich sag nur: Schwangerschaft! Stillzeit! Zahnen! Hätte ich geahnt, daß das Leinenkleid so dermaßen an meinen unverhülllten Brustwarzen scheuert, hätte ich die Pflaster schon morgens auf die mittlerweile leidgeprüften, rot glühenden Stellen geklebt. So zwinkern sich Shrek und Jabba Bings erst jetzt vergnüglich von meinen Titten aus zu und finden, wohl zum ersten Mal mit Titten in ein und demselben Satz erwähnt, aus genau diesem Grund Eingang in die Annalen des World Wide Web.

Bescheuerte Angelegenheit, was?