April 2006


Manchmal braucht’s ein bißchen Abstand, beispielsweise als Sichtweise eines Ausländers manifestiert, um solche Dinge in all ihrer Wunderlichkeit zu realisieren: Rube hat eine Übersicht über die Ladenöffnungszeiten in verschiedenen Ländern Europas erstellt. Wundert man sich nach einem Blick drauf noch, warum Irland derzeit das Land Europas ist, das das beste Wirtschaftswachstum aufweist?

Noch ein Schmankerl: Fünf wahllose Dinge, die in Bayern verboten sind. Wie Tanzen an Ostern.

Weil sie so anders gewesen sei als er, damals… so viel Energie ausgestrahlt hätte… ganz im Gegensatz zu ihm… und er im nachhinein auch nicht wüßte, was sie sich eigentlich gegeben hätten, damals, als wir alle nur für the one and only Firma gelebt haben…

Als ich erwähne, daß sie bis heute felsenfest darauf bestehe, er hätte ihr das Photographieren beigebracht, kichert er verlegen und nimmt einen Schluck von seinem Hefeweizen. Ich schaue in fragend an, während er zu erzählen beginnt, daß sie sich halt öfters oben auf der Dachterrasse getroffen hätten… er ihre Kippen geschnorrt und sie so die Zeit totgeschlagen hätten… Er rauche eigentlich gar nicht… und das, was da oben auf der Dachterrasse passiert sei, wäre auf der Dachterrasse geblieben…

Meine Güte, denke ich mir, er hat ihre Kippen geschnorrt? Wie alt war sie denn damals? Wenn’s hochkommt sechzehn, siebzehn? Und er… er war damals 33, 34?

Das mit dem Photographieren, kichert er weiter, nö, also ich bin gar kein Photograph, sagt er… und ich verschlucke mich an meinem Bier und frage, was? Du bist gar kein Photograph? Aber Du hast doch ständig… ja, sagt er, das waren halt so Gelegenheitsjobs… Mal hier hin, mal dort hin, Bilder knipsen… Die Aufträge kamen so zwischendurch immer mal wieder von D******… aber ein Photograph, nö, bin ich keiner… Ich mein, Photograph… was ist das schon…

Beiläufig erwähnt er, das er von D****** schon erwartet hätte, daß sie sich noch mal melden würde bei ihm… nachdem die Firma aufgelöst worden war… Denn schließlich sei er es gewesen, der die damalige Inzwischenzeit zwischen ihr und ihrem damaligen Partner hautnah mitbekommen hätte… er ihr sozusagen… beigestanden hätte…

Die D******, sagt er später, weißt Du, so oberflächlich und abgedreht sie auch ist, so tief kann sie dennoch sein… wenn man mal ihr Vertrauen gewonnen hat… und man so richtig offen mit ihr reden kann… Ich muß grinsen, weil bisher noch jeder Ex-Arbeitskollege unsere alte Chefin als abgedreht und verspult beschrieben hat… Und weil ich mich erinnere, mit welcher Intensität und Tiefe sie mich seinerzeit mit einem Geldkassettendiebstahl in Verbindung bringen wollte… weil ich als CVD am Samstag der einzige war, der sich zum fraglichen Zeitpunkt in den Firmenräumen aufhielt… dachte sie… in ihrer Abgedrehtheit… Daß wir aber noch viel verspultere Leute im Team hatten, das muß sie in diesem Moment vergessen haben… Leute, die vermeintliche fleißige Samstagarbeitsbienchen waren und bis spät nachmittags im Büro saßen, nur um nach vermeintlich getaner Arbeit den Firmenwagen für’s Wochenende einzukassieren…

Immer ein Grinsegesicht aufgesetzt, fährt er fort, egal, wie es ihr ging… die, von der er damals Zigaretten geschnorrt hätte… Und: Wenn ich an Euch beide denke, sagt er, dann habe ich immer ein Paradies vor Augen… ein Märchen… einen Traum… Ihr seid so natürlich… so ursprünglich… so warm und offen… wie man es sich eben vorstellt, das Paradies…

Er nippt so nachdenklich an seinem Weizen, daß er gar nicht mitbekommt, wie sein Büro-Vermieter, Besitzer eines kleinen Plattenladens, mit Kollegen am Tisch gegenüber sitzt und geifernde Grimassen schneidet.

- meine kollegen starren den miniberockten und tief dekoltierten studentinnen hinterher
- die osterglockenwiese im neusser park verblüht und welkt schon wieder
- die alufelgen meiner sommerreifen geben meinem kleinen fabia wieder den coolen look
- raucherpausen vor der tür werden dank sonnengefühl im gesicht noch ausgiebiger
- beim joggen und walken trifft man im wald plötzlich tausend gleichgesinnte
- offener kampf in den außenbereichen der cafés um einen freien tisch
- trennungen und neu-verliebtsein wohin das auge reicht

* 50 Fun Things to do with you iPod besides listen to music.

* Aus einem Artikel über das Wachstum der Blogosphäre:

(…) Technorati currently tracks 35.3 Million weblogs, and the blogosphere we track continues to double about every 6 months (…)

The blogosphere is over 60 times bigger than it was only 3 years ago.

New blog creation continues to grow. Technorati currently tracks over 75,000 new weblogs created every day, which means that on average, a new weblog is created every second of every day - and 19.4 million bloggers (55%) are still posting 3 months after their blogs are created. (…)

* Kann Mehl explodieren? Warum ist Schnee weiß? Wie putze ich meine Fenster richtig? Wo sollte ich in einer Achterbahn sitzen, um den besten Kick zu bekommen? Hier gibt’s eine lange Liste von how stuff works.

* Wie der Mensch Webseiten liest. In F-Mustern nämlich:

(…) In our new eyetracking study, we recorded how 232 users looked at thousands of Web pages. We found that users’ main reading behavior was fairly consistent across many different sites and tasks. This dominant reading pattern looks somewhat like an F and has the following three components:

* Users first read in a horizontal movement, usually across the upper part of the content area. This initial element forms the F’s top bar.
* Next, users move down the page a bit and then read across in a second horizontal movement that typically covers a shorter area than the previous movement. This additional element forms the F’s lower bar.
* Finally, users scan the content’s left side in a vertical movement. Sometimes this is a fairly slow and systematic scan that appears as a solid stripe on an eyetracking heatmap. Other times users move faster, creating a spottier heatmap. This last element forms the F’s stem. (…)

* Straßenverkehr in Indien. Ich käm nie im Leben drauf, mich da drin als Fahrradfahrer geschweige denn als Fußgänger zu tummeln!

So sieht’s aus in Kisten und Kästen auf unserem Balkon! Und heute sogar mal ein Süppchen draußen löffeln können! Der Sommer kann kommen!


Unsere Hängetomaten - ein Experiment auf einem Nord-West-Balkon.


Noch mehr Hängetomaten. Die Ernte, so verspricht das Samentütchen, wird üppig ausfallen.


Unser Balkon, von den Weihnachtstannenzweigen schon beinahe befreit.


Nochmal Hängetomaten. Zum Verschenken. (Hallo Teejay? Hallo Mama?)


Die Schönranke. Ein ziemlich zierliches Pflänzchen. Die Blütenpracht wird das Rumgetue bei der Aufzucht wohl wettmachen.


Die Schönmalve. Steht unglaublich kräftig da. Wird aber wohl im Süd-Wohnzimmer bleiben.


Basilikum, die buschige Art. Auch wenn davon noch nicht viel zu sehen ist.


Rote Pepperoni. Zum ersten Mal ausgesät.


Unsere Mittagssüppchenecke. Für ein gepflegtes Freiluftabendessen könnte das Tischchen noch ein bißchen größer werden.

Die E-Heldin hat ja anläßlich des vierteljahrhundertsten Geburtstages meines kleinen Bruders schon ein paar Jubilarzeilen verfaßt. Und auch ich möchte dem Popsel Turbonelle gratulieren. Mit der Re-Publikation eines Interviews aus dem Jahre 2001, das er seinerzeit dem lokalen Online-Portal gegeben hat:

*Wohin DJ-Asonic?*
————————————————————————
*DJ Toby aka DJ ASONIC, der Resident DJ im Mo`Town Club*

Samstags bringt er als DJ Toby im Mo`Town Club sein Venyl zum Kreisen, ausserhalb seiner Residence bringt er als DJ Asonic die Party-Stimmung zum Kochen: SiSA-Redakteurin Jenny Burmeister fragte nach.

SiSA: “Toby ist ja dein normaler Vorname. Hattest du schon mal einen DJ-Namen?”

DJ Toby: “Vor circa zwei Jahren war ich auf einem Special Event gebucht, das war “Chillennium 2000″ im Bismarckviertel, und die haben einen DJ-Namen benötigt. DJ Toby war nicht exclusiv genug, also haben wir uns einen anderen überlegt: DJ ASONIC.”

SiSA: “Und den Namen hast Du jetzt auch noch?”

DJ Toby: “Den hab ich auch noch, aber den trag ich “Mo’town”- intern z.B. nicht. Das hat den Grund, dass ich den Samstag von meinem Vorgänger DJ ToBe übernommen habe und mich dann selber auch DJ Toby genannt habe, allerdings anders geschrieben. DJ Toby für Partymusik und Querbeet. Für andere Events haben wir uns einen exclusiveren Namen überlegt, eben DJ ASONIC.”

SiSA: “Du bist ein guter House-DJ. Warum spezialisierst du dich nicht?”

DJ Toby: “Ich habe im Mo’town angefangen und da läuft Partymusik Querbeet und auch ein bißchen House undl Vocal House. Ich hatte bis jetzt nicht so viele Gelegenheiten in ´nem Club aufzulegen, wo nur Vocal House läuft.”

SiSA: “Du warst früher Resident DJ im Pleasure Dome. Welche Location würde dich in Auxburg oder in einer anderen Stadt reizen, z.B. München?”

DJ Toby: “Im Pleasure Dome wurde der Partysound am Samstag vorübergehend abgeschafft und vieles andere an Musik ausprobiert. Jetzt versuchen sie es wieder mit Partymusik, mal sehen, vielleicht bin ich dann wieder dabei. Ansonsten würde es mich reizen, im Ostwerk aufzulegen. Und in München im Ultraschall oder im KW, wenn sich eine Gelegenheit bieten würde.”

SiSA: “Du bist ein äußerst gutaussehender Typ. Bist du noch zu haben?”

DJ Toby (lacht): “Nein, ich hab ´ne Freundin.”

SiSA: “Wie gehst du dann mit Frauen um, die zu dir kommen, wenn du auflegst, sich ein Lied wünschen und vielleicht flirten wollen? Flirtest Du gern und was sagt deine Freundin dazu?”

DJ Toby. “Ne, ich seh die Mädels und Jungs als Partygäste, die da sind, um Musik zu hören und Spaß zu haben. Ich nehme ihre Wünsche entgegen und erfülle sie, wenn ich kann.”

SiSA: “Und wenn jetzt ´ne hübsche Frau kommt und mit dir Kaffee trinken gehen will, sagst du ihr, dass du ´ne Freundin hast und lehnst ab?”

DJ Toby: “Genau, so ist es.”

SiSA: “Sehr lobenswert.Wenn du auflegst, ist das Arbeit für dich oder Party?”

DJ Toby: “Es kommt immer drauf an, wo man auflegt. Im Mo’town ist es schon vorgekommen, dass das hin und wieder eine kleine Privatparty zwischen den DJ`s wird, sollte aber nicht zur Gewohnheit werden.”

SiSA: “Ist es denn schon mal vorgekommen, dass du so lustig gefeiert hast, dass du deine Platten nicht mehr auseinanderhalten konntest?”

DJ Toby. “Dazu kam es schon mal fast. Ich hab aber rechtzeitig jemandem Bescheid gesagt, dass er übernehmen soll. Natürlich gab´s auch vom Chef eins auf den Deckel. Man sollte möglichst immer noch nüchterner sein, als die Gäste, die schon länger da sind.”

SiSA: “Auf dem No Limits wird es ein DJ Duell zwischen DJ Alex Wohlrab und DJ Glatze Rainer geben. Mit wem würdest du dich gerne mal musikalisch duellieren oder bist du mehr der friedliebende “Plattenstreichler”?”

DJ Toby: “Ich hab schon mit Alex Wohlrab auf dem Marktfest in Stadtbergen aufgelegt, aber da haben wir uns eher ergänzt, als duelliert. Ping Pong-Auflegen tu ich eh die ganze Zeit mit DJ Enrico, das ergibt sich ganz spontan. Wenn ich jetzt von einem großen DJ ´ne Einladung zum DJ Battle kriegen würde, würd ich das natürlich schon machen. Warum nicht.”

SiSA: “Legst du eher Platten auf oder CD`s?”

DJ Toby: “Beides, aber zu 80% CD`s.”

SiSA: “Und wieviel ist das in Koffern, die du dann mit dir rumträgst?”

DJ Toby: “Drei.”

SiSA: “Ein kleines Schlagwortspielchen:-DJ Meeting-”

DJ Toby: “War ´ne super Party - viele Leute kennengelernt.”

SiSA: “-Stahllocke-”

DJ Toby: “Ich sag nur Chillennium 2000. Das kommt daher, dass meine Haarpracht möglichst den ganzen Abend halten sollte. Deshalb hat sie dann auch gehalten und die anderen meinten, das sähe aus wie Stahlbeton. Daher der Name.”

SiSA: “-Polizeikontrolle-”

DJ Toby: “Mit 0,1 Promille weggekommen. Trotz frisch getrunkenem Wodka Red Bull und “blöd angestellt haben”.”

SiSA: “-Absolut Wodka-”

DJ Toby: “Zusammen mit Red Bull sehr empfehlenswert, um am nächsten
Morgen keinen Kater zu haben.”

SiSA: “-Traumfrau-”

DJ Toby: “Hab ich schon.”

SiSA: “-Interviews-”

DJ Toby: “Mach ich nicht oft, aber gerne, wenn die Interviewerinnen nett
sind, so wie die von SiSA.”

SiSA: “Vielen Dank für das Gespräch!”

die zeit vergeht so schnell. das merkt man immer daran, wenn man entweder in kindheitserinnerungen schwelgt, selbst geburtstag hat oder seinen geschwistern gratuliert.

25 jahre alt ist unser bruder heut geworden!!! ein viertel-jahrhundert!!! und wenn ich - seine kleine schwester - dann so zurück schau, auf das, was ich mit ihm erlebt hab, komm ich aus dem kichern nicht mehr raus:
wir waren zusammen auf der tanzschule. während ich (15 J.) noch immer im silber-tanzkurs mit meinem aller-ersten freund ernsthafte standardtänze eintrainierte, stand dj toby (17 J.) längst schon zur samstagparty hinter den cdplayern des tanzsaals und mixte noch recht unprofessionell und nur bis mitternacht begrenzt house- und hiphop-scheiben. um zu dieser fete zu gelangen, schlich ich mich übrigens regelmäßig ohne einverständnis meiner eltern aus dem haus… ich konnte doch die geile party mit meinem bruder nicht verpassen, dem ich so gern die cd-koffer hinterher trug!
später dann erlebte ich seinen ersten abend im motown; mittlerweile schon umbenannt in dj a-sonic (und ja, eric, wir hatten uns irgendwas bei diesem namen “kein ton” gedacht) wurde er dort der donnerstags-resident! mittlerweile hat er sich im motown hochgeschlafen und und schmeißt den laden praktisch allein nach erfolgreicher ausbildung als cvd profiliert - jetzt darf und muss auch jeder seinen richtigen namen kennen. wir geschwister sind stolze besitzer von vip-karten und mein besuch in augsburg “verpflichtet” regelmäßig zu einem besuch im motown - denn woanders ist mein toller bruder nur selten anzutreffen.

tobonelle, herzlichen glückwunsch!

Da kann es Dir passieren, Mädel, daß auch das ansonsten unheimlich gelangweilt im Bad rumhängende Handtuch mal die Chance bekommt, das aufregende Leben eines Putztuches zu erfahren.

nach meinem urlaub mit axxxxx in barcelona hatte ich ihr ein richtig schönes “analoges” fotoalbum geschenkt. begeistert von den vielen freundinnen-fotos machte sie mir ein geständnis, auf das ich unbewusst längst schon gewartet hatte:
“schade eigentlich, dass wir gar keinen richtigen mädelsurlaub hatten. ich fand’s nämlich nicht ok, dass ixxx so lange bei uns in barca geblieben ist. er hätte mich doch fragen müssen ob er verlängern darf, oder?”
“hatte er das etwa nicht?”
“nein, und das ist doch unverschämt, oder?”

vorsichtig angesprochen auf seine selbstverständlichkeit reagierte er überraschend verständnislos und beleidigt:
“ich hab doch gefragt, ob ich vorbeikommen kann.”
“hast du sie auch gefragt, ob du verlängern darfst?”
“ich dachte, dass wäre schon ok. wir hatten doch spaß! (…)”

und hey, wieso werd ich nicht angesprochen und mir ein klaps verpasst, wenn hier etwas nicht stimmt?

beim stern hab ich heut gelesen, dass wasserpfeiferauchen wieder richtig im trend liegt. schon witzig, wenn ich bedenke, dass ich seit wochen versuche einen termin mit einem freund zum blubbern in der mönchengladbacher shiva-lounge zu finden.

pfeife

meine erste wasserpfeife hab ich mit 14 in der augsburger pyramide geraucht und ich weiß noch, dass man munkelte, die “haus-tabak-mischung” hätte marihuana in sich. jedenfalls war es pflicht nach dessen konsum den eingebildeten rausch lautstark zu verkünden. (Pyramide Augsburg: Gemütliches arabisches Restaurant, bei dem noch mit Fingern gegessen wird. Leider etwas teuer, aber die Shisha und der Beduinentee (süßer, zimtiger Tee) danach sind in jedem Fall einen Besuch wert. Stühle gibt es nur für Weicheier, der Rest sitzt auf original (oder zumindest gut imitierten) arabischen Sitzkissen. Glücklich der, der zu Beginn die meisten für sich berappen konnte :-). via filmriss)

und von wegen “etwas teuer”. in der pyramide habe ich mich mal zum schlemmen einladen lassen und der junge mann bekam eine rechnung von über 200 mark präsentiert. unverschämt, oder?

wer die shisha zuhause genießen möchte, muss natürlich wissen, wie’s geht. dershisha-basar hat dafür die infos.

das ist meine welt
alltäglich und gewohnt
was mich denn hier hält
und ob es sich hier lohnt

gedanken kreisen wild
still in meinem köpfchen
und erinnern mich mild
ziehen an den zöpfchen

geh ich wieder zurück
was hintert mich daran
find ich dort das glück
und nicht nur einen mann

wo gehörst du hin
wohin lässt du dich treiben
was ist denn der sinn
worüber genau schreiben

seifenblasen platzen irgendwann. die dünne fein riechende hülle, die nichts als luft umschließt, ist nicht dafür da, dauerhafter bestandteil zu sein. weil das schon immer so war, erwartet man es auch nicht anders und beobachtet gespannt, wie lange es noch dauert, bis die leuchtend und bunt schimmernden bläschen spätestens bei bodenkontakt mit einem leisen plopp verschwinden und einen leicht feuchten fleck hinterlassen. es bleibt nichts, als ein laugenwassertropfen und die erinnerung an den beschwingten tanz der wunderschönen seifenblase.

blase

es gibt übrigens neuerdings auch bunt eingefärbte seifenblasen. was aber nichts daran ändert, dass nichts bleibt.


Alte Nachbarn


Alte Nachbarn


Dorfjugend-Poesie

sehr gute autofahrt * pizza & richtiges bier zum empfang * ausgeschlafen * ausflug zum ursprung meines daseins * haltestellenschild & zweige geklaut * gefüllte zuccini mit mama * viel an meine lieben in nrw gedacht (dickes busserl an euch!) * kaiserwetter * gleich geht’s los nach kloster andechs

uns geht’s gut!

UPDATE 07.11.06:

Das Kristallhaus gibt’s so nicht mehr. Seit ein paar Tagen ist draus ein griechisches Restaurant mit dem Namen Plaka geworden.

—–

Zu unserem monatlichen Date waren wir gestern Abend im die brasilianische Spezialität “Churrasco” anbietenden Kristallhaus. Kannten wir das Erdgeschoß noch als Laden, der früher Musikinstrumente verkaufte, so haben sich die Innenräume seit der Übernahme des vierhundert Jahre alten Hauses durch die Familie Drexel komplett gewandelt.

Um es kurz zu machen: Die Atmosphäre ist sehr angenehm, die Räumlichkeiten laden mit leiser Hintergrundmusik beschallt, in sanftes Licht getaucht und sehr geschmackvoll eingerichtet zum länger verweilen ein.

Weil ich’s grad echt eilig hab, erst mal eine Kurzversion:

Daß die uns gestern Abend nicht auch noch Penisfilet von Buckelwal oder Krötenklöten an Kräutermarinade gebracht haben, war ein Wunder. Denn das Kristallhaus, spezialisiert auf die brasilianische Art des Erlebnisessens, den Gästen den ganzen Abend lang die verschiedensten und einmaligsten Fleischsorten der Welt auf einem Spieß an den Tisch zu bringen, ist in dieser Ausrichtung einzigartig im Großraum Augsburg.

Ansonsten ist das Restaurant dann doch auch dringendst für Vegetarier zu empfehlen (Was wir im ersten Moment nicht gecheckt haben und erstmal - nachdem uns bewußt geworden war, daß es hier ausschließlich Fleisch gibt - herzhaft über die Wahl des Restaurants lachen mußten… weil das Spatzerl doch kein Fleisch ißt), weil das international bestückte Buffet, von dem man sich ständig so viel und oft wie man will, Beilagen holt, so umfangreich gemüsisch, fischisch und damit vegetarisch ist… yummy!!

heute am letzten arbeitstag vor ostern wurde unser fluch- und schimpfwortschwein bei einem frühstück mit sektchen geschlachtet.

in nur sechs wochen haben rund 20 mitarbeiter 400 flüche und schimpfworte von sich gegeben und konnten auch geahndet werden. die dunkelziffer bei der nutzung liegt natürlich weit höher ;)
jetzt haben wir jedenfalls wieder geld für das nächste sektfrühstück…

vor einigen wochen erreichte mich eine sms, die mich am rechtssystem unseres landes zweifeln ließ: “wir haben den prozess verloren. ich versteh die welt nicht mehr. bringt es was, in revision zu gehen?”

laut gerichtsurteil waren wir zeugen (der bruder des opfers, ein hotelgast und ich) unglaubwürdig - im gegensatz zur ehefrau des angeklagten, die der - meiner meinung nach - völlig inkompetenten und zu jungen richterin glaubhaft machen konnte, bei ihnen herrsche familien-idyll und das junge glück mit einem kind (das zweite ganz offensichtlich unterwegs) hätte jeden abend um 22h im bett gelegen.

wie kann ein richter so urteilen, wenn es insgesamt 3 zeugen-aussage für das opfer gibt (und wir haben alle drei nichts davon, für ihn auszusagen!) und nur die ehefrau des angeklagten, die selbstverständlich die version ihres mannes verteidigt und bestätigt?

gerade habe ich mich mal informiert, wie man heute abend am besten richtung bayern fahren könnte. doch das ergebnis war gar nicht gut: welche autobahn ist eigentlich vom osterstau nicht betroffen?

Hier wurde es mit der Netzeitung vorgemacht, an dieser Stelle ein ähnliches Posting bezogen auf den SpOn. In dem ich in diesem Artikel heute folgendes las:

—- —- —- —- —-

Ja wie denn nun, lieber Spiegel? Martina oder Maria?

Ob es bei Spiegel auch so einen netten Redakteur wie bei der Netzeitung gibt, der einen Watchblog für seine Zeitung fordert? Der nette Netzeitungsredakteur schrieb nämlich:

Jaja. Wir korrigieren es ja schon. Wortschnittchen hat übrigens Recht. Ich warte ja schon lange auf ein Netzeitungs-Watchblog. Ein gutes SpOn-Watchblog fehlt auch noch… Viele Grüße aus der Redaktion.


UPDATE am 13. April:

Sie haben’s ausgebessert. Aber einen netten Kommentar gab’s nicht.

;)

happy birthday, herbie!

und beim nächsten konzert darfst du dich - nicht nur wegen des alters - ruhig ein bisschen kürzer fassen ;)

« Previous PageNext Page »

eXTReMe Tracker