als mir meine schwester das buch zwei frauen in prag von juan jusé gab, meinte sie, es würde mir wohl gefallen.

gut, es ist sehr einschläfernd, was absolut positiv ist - in meinen noch aufgewühlten momenten beim zubettgehen. doch irgendwie verstehe ich den sinn eines buches nicht, von dem ich jetzt erwarte, dass der letzte satz “haha, alles erstunken und erlogen” ist. ich mag es nicht, wenn ein autor über die schwierigkeit des texte verfassens schreibt. wenn er schreibt, dass er keinen anfang oder kein ende findet. und wenn er gar nicht erst versucht, mir weiß zu machen, seine geschichte wäre wahr.

als ich dann aber die rezension von Maria-Bernadette Ehrenhuber las, dachte ich mir “na gut, ist halt hohe kunst im literatursektor” und bin stolz, nur noch ein kapitel bis zum ende vor mir zu haben.

ich sag nur: siehe oben
das thema: vier voneinander völlig unabhängige personen bilden sich ihre vernetzung untereinander ein
die sprache: klassisch
das ende: weiß ich wie gesagt noch nicht genau - aber ich vermute…
das schmankerl: eine küche in prag mitten in madrid - das ist phantasie, die mir gefällt.
zielgruppe: programmkino-kucker und bestseller-leser
meine bewertung: ma’ wat andres.