March 2006


… nicht vergessen, heute Nacht. Und zwar: eine Stunde vor!

Warum und seit wann wird eigentlich an der Uhr gedreht? Und warum sollte die Sommerzeit eigentlich wieder abgeschafft werden? Dazu gibt’s hier mehr:

Die Idee ist bestechend einfach: Wenn die Uhren im Sommer eine Stunde vorgestellt werden, wird weniger elektrisches Licht benötigt. Bei der weltweit ersten Einführung der Sommerzeit sollte die so gesparte Energie in die Rüstung gesteckt werden. –>

The German police are preparing for the 2006 Football World Cup.


(click to play)

Ain’t ‘em sweet, Mr SWG?

P.S. Even the Government has its own football site.

Weil die Lasagne und der Nusszopf so gut geworden sind… und man sich deshalb den Bauch voll wie lange nicht mehr geschlagen hat (Oh, und die Kindheitserinnerungen dabei! In der Speis jedes Wochenende auf der Suche nach dem heiligen Gral, der riesigen türkisen Tupper-Schüssel, die ab Samstag immer voll mit einem Hefezopf oder Rohrnudeln war!)… Freitag Abend also, schreiben wir einfach Klartext, zwischen 23h und 2.52h fast vier Stunden auf dem Sofa pennen… nee nee… man ist auch nicht mehr so jung, wie man’s mal war… autsch, wie peinlich…
Rube hat übrigens Photos… nee, von dem Nusszopf, nicht von mir… wär’ im Moment kein schöner Anblick…

* Durchsichtige Schmetterlinge. Mal was anderes.

*
Was auch der E-Heldin gefallen könnte: ein Flugzeugträger aus Lego.

It is about 5m long, 1,40m wide and the height is about 1,20m. It contains over 200,000 Bricks and weighs over 160 Kilos and a five digit amount of costs. Building time was over one year and it will finish end of March 06. It has electrical lights on deck, hangar and aircrafts. Moveable Elevators and radar dishes and finally a motorized catapult!

* Wie geht’s Euch heute? Egal ob gut oder schlecht - Ihr seid nicht allein. Ein interaktiver Smiley zeigt an, wie die internetweite Gesamtstimmung ist.

* Die 30 meist gesprochenen Sprachen der Welt. Und verschiedene Englisch-Dialekte.

English is actually an unusual language. Already a blend of early Frisian and Saxon, it absorbed Danish and Norman French, and later added many Latin and Greek technical terms. In the US, Canada, Hawaii, Australia, New Zealand, South Africa, and elsewhere, it absorbed terms for indigenous plants, animals, foodstuffs, clothing, housing, and other items from native and immigrant languages. Plus, the various dialects, from Cockney to Jamaican, and innumerable sources of slang, from Polari to hip hop, continue to add novel terms and expressions to the mix.

*
Anleitungen zum Geschenkeeinpacken. Traditionell und unkonventionell.

er ist 31.
das sagt ja schon einiges. aber ein paar kleinigkeiten könnten meine hormonelle überschwenglichkeit vielleicht noch besser erläutern:
als wir nachts in barcelona nur noch zu zweit unterwegs waren, haben wir dosenbier getrunken, mit den lichtschaltern und sicherungskästen der großen markthalle stroboskop gespielt, versuchten lichter auszutreten, haben ein wettpinkeln an der uni veranstaltet (harrharr, ich hab gewonnen!!!), mit barpersonal um den bierverkauf gefeilscht, mit jungen leuten auf dem placa de catalanya getrommelt und auf dem heimweg “heaven is a wonderful place” im kanon gesungen (DAS abspüllied meiner schwester und mir! woher kennst du das, fragt er mich mit großen augen. woher kennst DU das, kuck ich ihn unglaubwürdig an.)

als ich 7 oder 8 jahre alt war, wurde ich von einer klassenkameradin zum geburtstag eingeladen. mit mama durfte ich dann zu toys’r'us fahren und ein geschenk für sie aussuchen. ich fand lego total cool und hab ihr das neueste auto ausgesucht, es zuhause hübsch verpackt und es ihr stolz überreicht. als die tussi es ausgepackt hatte und eben keine dieser doofen angesagten puppen drin war, hat sie mein tolles auto in die ecke geworfen und ist zu den anderen mädchen gegangen. ich hingegen hab den restlichen tag mit dem tollen lego-auto gespielt.
zu meinem 23ten geburtstag hat er mir zwei lego-autos geschenkt!

es war so schön! das erste mal in meinem leben hab ich meinen geburtstag nicht im kalten und verregneten deutschland gefeiert sondern kurzerhand nach barcelona verlegt. bei 14-19° erkundete ich die ersten tage des urlaubs mit meiner freundin die vielen kleinen gässchen mit den unglaublich schönen jugendstilhäusern, trank günstigen und leckeren kaffee (die tasse nur 1,2€) und aß unheimlich viel (geschätzte zunahme 2-3kg). strahlender sonnenschein, blauer himmel, weites meer, grüne parks, viele junge leute, … was will man mehr!?
ich sag euch, was dann noch so einen tag vor meinem geburtstag passieren kann: axxxxx und ich hatten einen unheimlich anstrengenden kulturtag hinter uns. wir waren sicher schon 5-6h zu fuß unterwegs und ich wollte einfach nur was essen und ab ins bett. also sind wir von unserer super-juniorsuite gestartet, um einen anderen bäcker auszuprobieren. wir laufen also grad so die ronda de sant antoni entlang und irgendwie hängt axxxxx ganz schön an meinem arm - denk ich mir. plötzlich sagt sie, kuck mal, hinter dir!, und dreht mich dabei um. sprachlosigkeit, freude, überraschung. mitten in barcelona steht mein leuchtturm vor mir. er grinst, küsst mich und nimmt mich in den arm. wow, wow, wow! ich kann dich doch nicht allein deinen geburtstag feiern lassen!
die restlichen vier tage verbringen wir zu dritt. es gibt leckere gambas (super-billig auf dem markt!), tourismus-maßkrüge (unheimlich teuer, aber für’s foto natürlich ein muss!), black russian (white russian ohne milch, haut so richtig rein!) und viele lustige gespräche und situationskomiken.
ein rundum günstiger, entspannter und wunderschöner urlaub mit dem tollsten geburtstag seit langem!

manchmal ist sie eine echte strafe: die große schwester. dann zum beispiel, wenn sie einen mit kindheitsgeschichten vor freunden bloßstellt, mit ihrer längeren lebenserfahrung aus dem topf von weisheiten schöpft oder mich einfach genau zu pisacken weiß.
öfter aber ist sie viel mehr als eine gute freundin: ratgeberin, motivationshilfe, zuhörer, clown, verbündete. egal ob wir uns streiten oder zoffen - anders als bei freundschaften, die aus diesem grund zu bruch gehen können, setzen wir uns irgendwann zusammen, reden darüber und sagen “schwamm drüber”.

sie ist eben meine große schwester und das auf lebenszeit. danke!

Für die E-Heldin. Ein Nacktputzer. Weil sie manchmal echt nichts zum Lachen hat, mit ihrer großen, garstigen Schwester. Die Arme.

Nicht einschlafen können,
weil der Himmel so hell und blau,
die Straßenlaternen so grell und orange,
die Zimmerdecke so geflutet ist.
Daran denken,
wie einst in einer lauen Sommernacht
eine Straßenlaterne an der Kahnfahrt
mit einem Fußtritt in Karatemanier
betriebsunfähig gemacht.
Dabei kichern
und überlegen, wieviel Zeit verstrich
bis die Stadt das gemerkt
und wieder entzündete
das Licht.
Nicht mehr wach liegen müssen,
weil die Stadt
das vielleicht nie merken würde,
unser grelles Laternchen
in der schmalen Hintergasse
seines hellen Köpfchens
beraubt.

Ich weiß ja nicht, wie Ihr’s so mit der Gastfreundschaft haltet, aber nehmt einmal an, Eure kleine Schwester sei frisch verliebt. In ihrem Glück kündigt sie an, Euch demnächst besuchen zu wollen. Doch sie hat vor, nicht nur ihren neuen Lover mitzubringen, sondern auch ein befreundetes Pärchen, deren turbulente Beziehung ähnlich jung ist. Dazu kommt dann, daß Ihr nur ein einziges Zimmer anbieten könnt, das zudem noch als Arbeitszimmer eines von zuhause arbeitenden Selbständigen ist.

An dieser Stelle halte ich es für notwendig, noch ein paar zusätzliche Informationen anzuführen: Abgesehen davon, daß sich die Oropax-unterversorgten Nachbarn der Ex-Schwiegereltern-in-spe seinerzeit bei zweiteren beschwerten, der Sohn und seine Freundin mögen doch etwas mehr Rücksicht zu nachmittäglicher Stunde walten lassen, gilt ja selbst für Asyl-Suchende ein Zimmer mit vier Leuten als überbelegt. Dazu kommt, daß die Damen und Herren nicht nur frisch verliebt, sondern auch zu einer Zeit uns ihre Aufwartung machen möchten, die gemeinhin als Balzzeit schlechthin gilt. Und was mach ich denn mit vier Hormonzirkuseinheiten in meiner Wohnung (uns jetzt mal ausgeschlossen), wenn unter uns das Kind (oh, das Kind… ah, die Rotzplage…) schlafen soll? Und was ist eigentlich gegen einen guten Hoteltip einzuwenden?

Ich hab’s wirklich versucht. Wollte nicht unhöflich sein und sagen, ach Du, Ihr seid ja noch so jung und frisch verliebt… weiß nicht… und dann seid Ihr zwei Pärchen, die Ihr da jung und frisch verliebt seid… Wie sehr hätte ich meine Andeutungen noch ausführen müssen?

Die kleine Schwester jedenfalls hat nur gelacht am Telefon, sich lustig über Hotelzimmer gemacht, die man buchen kann. Die man nicht etwa buchen kann, weil irgendwo anders zu wenig Platz wäre (oder aus Rücksicht auf die Freunde), sag ich! Sondern weil man da einfach ein bißchen mehr Intimsphäre hat. Von der ich dachte, daß sie jungen, frisch verliebte Pärchen so wichtig wäre… zumindest ging’s uns damals so…

Achja… die Jugend heutzutage… scheint bedarfter zu sein, als man anzunehmen bereit ist…

Ich hab vorhin einen wunderschönen Irland-Photoblog gefunden. Bei der roten Unke, der redtoad. Die Bilder unbedingt in groß anschauen!

wusstet ihr, dass man in einem hotel übernachten kann? also, wenn man in einer anderen stadt ist, wo man vielleicht niemanden kennt oder zwar jemand kennt, der aber zu wenig platz in seiner wohnung hat, dann kann man sich ein hotelzimmer buchen und da schlafen.
prädesziniert für eine solche übernachtungsmöglichkeit ist der jakoberhof in augsburg, findet zumindest meine schwester nachdem ein freund von mir dort die letzte nacht verbracht hat. jep, bei mir gibts um die ecke auch viele hotels. kleine und große. billige und teure. zum da schlafen. zum da rumhängen. zum da arbeiten. zum da fernsehen. zum da vögel beobachten… however.
ist ne feststellung. gibts in jeder stadt - denk ich. ich kenn keine, die kein hotel hätte. würde mir auch niemals gedanken drüber machen, hätte ich nicht unheimlich viele leute unterzubringen und würde meine wohnung nicht überlaufen. hab ich aber nicht. und meine schwester eigentlich auch nicht. so als ganz unpersönliche feststellung.

aber gut, dass wir drüber geredet haben.

< zorn > Oooh… kleine Schwestern können so arschig sein… oooh…. < / zorn >

< zorn > Termin um 14.30h… ich sollte um 14h unterwegs sein… werde durch ein Telefonat aufgehalten… rufe um 14.15h meinen Mitterminling an… von dem aus wir zum Termin hätten fahren sollen… erstes Stutzen ob der Tatsache, daß er zuhause nicht ans Telefon geht… zweites Stutzen, weil er auf dem Handy erreichbar ist… drittes Stirnerunzeln mit aufkommendem Ärgergefühl: er ist gar nicht zuhause, sondern irgendwo in der Stadt unterwegs… Waaas? Wir haben jetzt einen Termin? Der ist doch morgen!… Anruf beim dritten Terminmann… Ansage, daß wir später kommen… Hinweis des Dritten, ich solle doch die Liste mit den Sponsorenadressen mitbringen… damit wir die auch alle mit einladen können… Du hast die doch, oder? … Liste mit Sponsoren? Bitte? Abgesehen davon, daß ich die einzige bin, die das Projekt seit fünf Jahren hin und wieder dokumentiert, mir Notizen von aktuellen Ereignissen und Zwischenergebnissen macht, hab ich vielleicht eine Liste mit den Sponsorennamen… aber nicht mit den Adressen! … damit wir die dann auch noch einladen… den Brief schreiben wir dann zusammen… Du faule Sau, möcht’ ich ihm noch ins Telefon zischen… Wieso müssen wir zusammen einen Einladungsbrief schreiben? Du bist doch der große Mann hier, der immer vorne stehen will, wenn’s um Belobigungen geht… obwohl die eigentliche Arbeit wir machen… und jetzt müssen wir unsere Zeit damit vergeuden, daß wir zusammen mit Dir einen Brief schreiben, der sich in fünf Minuten runterrotzen läßt? Doooh… Männer können so planlos sein… und haben, wenn sie so pseudo-hilflos tun, wahrscheinlich nicht den Hauch einer Ahnung, wie haarscharf sie dran vorbeischlittern, mit einem Tatstaturkabel erwürgt zu werden…
< / zorn>

Da kann es Dir passieren, Mädel, daß Du im Kühlschrank nicht nur zu Kühlendes vorfindest.

Damals in den guten alten Tagen von IBM und Uniblab brauchte man, um ein gutes Photo von einem Computer machen zu können, ein Weitwinkelobjektiv und eine Frau im Minirock.

James Lileks hat hier noch mehr Computer-Photos, die in den 60ern und 70ern als Werbematerial an die Tageszeitungen versandt worden sind.

Bestellung, für in die USA.

Sowas Dummes… schicken wir das Geburtstagspäckchen an die E-Heldin superpünktlich los - und dann kann sie’s nicht abholen, weil sie länger arbeitet, als die Postfiliale offen hat…

Damit sie schon mal ordentlich auf die Folter gespannt wird weiß, was sie erwartet, ein Photo der wertvollen Fracht:

Was könnte die E-Heldin in den Päckchen nur erwarten?

Klingelt’s vorhin an der Tür und ich hör einen jungen Mann aufgeregt in die Sprechanlage schnattern, R*** hier, halloho! R***?, denk ich mir, nee, also die Vertreter werden auch immer frecher heutzutage, melden sich nur noch mit Vornamen und tun so dynamisch und selbstverständlich, als ob man sich kennen würde! Während ich den Sprechanlagenhörer wieder aufhänge, rattert meine Gehirn, R***, R***, R***… nee, ich kenn keinen R***… oder doch? Momentchen… da war doch… ja, genau! Der Typ aus der Bar unter uns, der Bruder unseres ehemaligen Arbeitskollegen! Jaa! Der hieß R***! R***, R***… aber wieso klingelt der R*** an meiner Tür?

30 Sekunden später seh ich zwei jungmännlichmodisch gestylte Köpfe das Treppengeländer hochhecheln, ihr Aftershave schon von weitem in die Wohnung wabernd. Halloho, A-Heldin!, schallt’s durch den Flur, hallihallo! R***? Du bist R***? Alter Schwede, mit Dir hab ich jetzt ja überhaupt nicht gerechnet! Ähm, na sowas, also was macht ihr denn hier? Sprachs und hatte sie im Nu auf meinem Sofa sitzen.

Stellt sich raus, daß die grad in der Gegend waren, und Deine Schwester meinte, sie hätte vorhin Kontakt mit Dir gehabt, Du seist zuhause, und da dachten wir, wir gucken mal vorbei! Wir wollten grad eben noch ins Puppenkistenmuseum gehen, weißt Du, wo das ist?

Eine Kanne Kaffee und zwei Stücke Pfirsichkuchen später hab ich meine Wohnung wieder für mich allein. Das Aftershave hängt noch schwer im Raum. Und ich frag mich, ob meine Schwester eigentlich Spaß dran hat, mir zwei Textilverkäufer vorbeizuschicken. Deren Spezialgebiete Frottier und Bettücher sind. Und die ihr Headquarter eigentlich 600 km weit weg von hier haben.

Heute Abend gehen wir zusammen Burger essen. Mal sehen, ob ich meinen Drang, ständig über den Beruf der strammen Jungs zu kichern, dann besser unter Kontrolle habe. Roarrr! :-)


UPDATE 21.03.2006:

Der Besuch der beiden Jungs gestern zog offensichtlich Auswirkungen ungeahnten Ausmaßes nach sich… Ich darf Euch hiermit Rubes Version anbieten:

I’m not sure what to think about this. I was on the road all day, trying to bring home the bacon, so that the lovely lady and I can live in the luxurious lifestyle we’ve become accustomed to. I walked into my apartment, and knew immediately that all was not well. The smell of another man’s aftershave greeted me at the door.

I looked with suspicion behind the doors, with uncertainty around the shower curtain, and with some difficulty under the bed (no mean feat, that: it’s a futon). What greeted me in the kitchen destroyed my faith in humanity. –>

Kommentiert wurde sein Eintrag auch schon:

Did you see black helicopters? I hear those pie-eatin’ bastards fly around in them babies.

Männer… müssen aus allem immer ein Drama machen… hahaha.

meine kleine schwester hat die kuriose angewohnheit, mich öfter mal mit ihren freundinnen zu vergleichen. weißt du, höre ich dann beispielsweise, du bist genau so wie die a*****. dasselbe baujahr und dieselben riesen titten. oder, ach ja, schwesterherz, das ist ja das schöne, daß ich mich mit dir darüber unterhalten kann. das ginge mit d** gar nicht, die ist so konservativ! vor allem bei einem ausspruch wie letzterem schlägt mein große-schwester-herz natürlich höher, wenn die kleine schwester damit nämlich durchblicken läßt, ich sei noch gar nicht so altbacken. das geht runter wie butter. klar, daß ich ihr da das endlos-gelächter, das ich jedes mal hören darf, wenn sie “riesen titten” ins telefon gehaucht hat, dann gerne verzeihe.

« Previous PageNext Page »

eXTReMe Tracker