February 2006
Monthly Archive
Sat 18 Feb 2006
Ich weiß nicht… als ich gestern über das Wort broad gestolpert bin, beim Lesen eines Blogeintrages, in dem broad im gleichen Satz wie ich Erwähnung gefunden hatte… ich hab ja erst einmal nachschauen müssen, was das heißt. Und Leo hat mir folgendes angezeigt:

Klingt das schmeichelhaft?
Ich hab den Schreiberling zur Rede gestellt, broad, sag ich, dieses Wort soll in Deinem Eintrag ja offensichtlich die Beziehung zwischen uns beiden beschreiben. Das ist aber nicht sehr nett!
Doch doch, versucht er mich zu beruhigen, der native speaker, das ist schon ok. Das heißt so viel wie Braut.
So viel wie Braut? Ich geh zurück zu Leo und tipp noch einmal das Wort so ein, wie ich es in dem Blogeintrag gelesen habe.
Die Bedeutung ändert sich nicht.
Ich beschließe, mich durch die follow ups zu lesen. Und finde das hier:

Es wird nicht schmeichelhafter, als es sowieso schon ist. Fünf von sechs Einträgen sagen, daß das ein negativer Ausdruck für Frau ist. Was in aller Welt soll ich davon halten?
Sat 18 Feb 2006
Mi cariño hat mir heute Morgen etwas über über die Zeit erzählt, in der er als College-Student Eishockey gespielt hat. Jahrelang. Eines Tages war er so schwer verletzt worden, daß er drei Monate lang aussetzen mußte. Als er wieder zurück ins Team kam, war die Mannschaft größer geworden. Doch anstatt sich einfach eine neue Spielnummer zuzulegen, hatte sich ein Typ einfach seine geklaut - und wollte sie aus irgendeinem Grund nicht mehr zurückgeben. Der cariño war schwer enttäuscht, war ihm diese Nummer doch durch jahrelanges Tragen in Fleisch und Blut übergegangen. Deshalb versuchte er von nun an, den Typen Spiel für Spiel mit dem Eishockeypuck am Hals oder im Gesicht zu treffen. Mit geringerem Erfolg, als er dachte. Der Gepeinigte kam nach jedem Spiel zu ihm, entblöste seine rot-blau gefleckten Oberarme und sagte grinsend, wie yummy hunk Rube da doch noch ein bißchen üben müsse, ihn zu verletzen.
Üben müsse, ihn zu verletzen?? Alter Schwede, dachte ich mir, die schrecken aber auch vor gar nichts zurück! Wie sauer muß er gewesen sein, daß er ernsthaft daran interessiert war, dem Typ ordentlich die Fresse zu polieren? Ich fragte ihn. Und bekam diese Antwort:
Sauer? Ach nee, sauer war ich nicht… Weißt Du, ich würde sagen, ich war eigentlich nur sehr fokussiert. Sehr drauf fokussiert, ihn zu verletzen…

Fri 17 Feb 2006
Posted by A-Heldin under
living ,
psycho rants1 Comment

Ich mach grad Pizza. Nachdem der Teig gegangen war, hab ich ihn jetzt belegt und das ganze in den Ofen geschoben. Bevor ich jetzt meinen Rechner hier angeschalten habe, seh ich, daß ich kurz vor acht innerhalb von 15 Minuten drei Smse bekommen habe. Vom Papa.
Die erste informiert mich darüber, daß unsere alte Familienkutsche, ein 86er Golf, auf dem wir Kids alle das Autofahren gelernt haben, den TÜV für weitere zwei Jahre hat. Das ist cool - ich frag mich, vor allem in den Wintermonaten, Monat für Monat, wie lange das alte Teil noch durchhalten wird. Und ob man irgendwann nicht mehr Aufrüsten, sondern sich einfach ein neues Auto kaufen sollte.
Die nächsten beiden Smse haben einen ganz anderen Inhalt. Und ich frag mich: Was soll ich ihm darauf antworten? Etwa: Ur-Enkel? Hast Du neue Kids adoptiert, die im Gegensatz zu uns schon Kids haben, die schanger sind? Wer weiß. Die muß er ja nicht mal adoptiert haben… ich mein: Die siebziger, die waren schon eine wilde Zeit… ahem…
Spaß muß sein…
- Wir richten schon mal das Zimmer. Für die Ur-Enkel. Ferienzimmer und so. . .
- Jetzt bist Du - glaub’ ich platt. Aber Spaß muß sein…
Tja. Ich muß jetzt erst mal mein Handy aufladen. Die Batterien sind genauso platt, wie es sicherlich auch mein Vater sein würde, wenn ich ihm von einer meiner Phantasien über ihn und meine Mutter erzählen würde.
Die beiden haben zu einer Zeit geheiratet, als die freie Liebe das non plus ultra war. Sich ein Leben lang aneinander zu binden, war für Hippies damals so gesehen sicherlich revolutionär; das Versprechen, nur einem Menschen treu zu sein - unvorstellbar. Kirchlich zu heiraten? Kommt überhaupt nicht in Frage.
Ob es nun eine persönliche oder aber eine dem Zeitgeist entsprechende Entscheidung war, ob meine Phantasie romantisch ist oder aber eigenen Überlegungen entspricht: Irgendwie bekomme ich seit geraumer Zeit die Vorstellung nicht mehr aus dem Kopf, wie es wäre, wenn meine Eltern ihren Bund erneuern würden. Kirchlich. Zu ihrem 30. Hochzeitstag. Den sie dieses Jahr feiern dürfen.
Ist das eine verrückte Idee? Ich weiß es nicht. Ich finde nicht. Gerade, wenn Gott im Leben eine feste Konstante ist.
Jedenfalls habe ich ein paar gut formulierte Gedanken (mit katholischem Hintergrund) im Netz gefunden und möchte sie hier mal posten.
Wer weiß schon genau, ob seine Zuneigung oder die Liebe des Partners auf Dauer wirklich tragfähig ist? Und weil dem so ist - die erschreckende Höhe der jährlichen Scheidungsziffer betätigt es -, bleibt nichts anderes übrig, als zu sagen ,,Glück muß der Mensch haben” oder besser ,,Unsere Ehe soll gesegnet sein.”
Es ist sinnvoll, sich mit diesem nicht mehr kalkulierbaren Risiko in die Hände dessen zu geben, den wir als Gott und Schöpfer ansprechen, der den Menschen als Mann und Frau geschaffen hat und der ihm die Fähigkeit zur Liebe gab. Das ist das erste, was eine kirchliche Trauung will.
Das zweite ist dies: Wer kirchlich heiratet, nimmt Jesus Christus als Dritten im Bunde auf. Jesus ist den Weg des Menschen in Treue gegangen und hat selbst Leid und Tod auf sich genommen. Er hilft den Paaren, ja zu sagen zu einer lebenslangen Gemeinschaft, ja zu sagen zu einer Liebe, die sich durch Treue bewähren will. Er hilft auch, ja zu sagen zu Kindern.
Wer kirchlich heiratet, stellt sich als Ehepaar in die Gemeinschaft der Kirche. Die Ehe unter Christen ist ein Abbild der liebenden Gemeinschaft zwischen Christus und der Kirche. Darum nennen katholische Christen die Ehe ein Sakrament, ein heiliges Zeichen. Dieses Sakrament, dieser heilige Bund, trägt die Ehepartner ,,in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und in Krankheit”. Besonderen Halt gibt nach unserer Ansicht gerade der Glaube.
Und nochmal:
Heiraten - das bedeutet, dass Mann und Frau für ein Leben lang beieinander bleiben wollen. Sie lieben sich, haben gelernt, sich zu vertrauen und entscheiden sich für ein gemeinsames Leben. Sie sind auf ihrem Weg so weit, dass sie sagen können:”Ja, wir trauen uns…”. Bei der Hochzeit bekennt sich das Paar öffentlich zueinander. Alle sollen es wissen und die Menschen, die dem Paar etwas bedeuten, sollen die Entscheidung mitfeiern.
Zwischen der standesamtlichen Heirat und der kirchlichen Trauung lagen vor zwanzig, dreißig Jahren in der Regel nur wenige Stunden. Das hat sich heute entscheidend geändert. Zivileheschließung und kirchliche Trauung gehören nicht mehr automatisch zusammen. Das Bewusstsein ist gewachsen, dass die kirchliche Hochzeit eine andere Bedeutung hat als die standesamtliche.
Menschen, die an Gott glauben, wissen um die Chancen und Bereicherungen, die ein Leben im Vertrauen auf Gott schenkt. Sie erfahren ihr Leben als sinnvoll. Sie wissen sich auch dort von Gott angenommen, wenn Sie leidvoll an Grenzen stoßen. Dieses Wissen und diese Erfahrung machen Mut, Ja zu einer Partnerin/Ja zu einem Partner zu sagen. Diese Paare wenden die christliche Glaubenshaltung, dass das Leben im Vertrauen auf die bedingungslose Zusage Gottes an die Menschen gelingt, ganz konkret auf einen wichtigen Lebensbereich an: das Leben als Paar.
Wenn ein Paar sich daher öffentlich so in der Kirche zueinander bekennt, dann redet die katholische Kirche von einem heilmachenden Zeichen, von einem Sakrament: dem Sakrament der Ehe. In diesem Ehesakrament wird für die Kirche sichtbar, wie Gott sich zu uns Menschen verhält: Er will uns, umwirbt uns, liebt uns - so wie die Partner sich umwerben und lieben.
In der kirchlichen Trauung bittet die ganze Festgemeinde mit ihren Liedern und Gebeten Gott darum, das Paar mit seiner Liebe zu segnen und ihm im Alltag beizustehen. Gott macht damit den Bund der Eheleute zu einem Treuebund, in dem er selbst gegenwärtig sein will in besonderer und zeichenhafter Weise, um durch das Ehepaar seine Liebe und seinen Schöpfungswillen zu vergegenwärtigen. (…)
Die Entscheidung zu einer kirchlichen Trauung erfordert einen freien und reifen Entschluss. Dieser muss von den Eheleuten selbst getroffen werden. Es ist eine Entscheidung, an der besonders die Kirche in sehr konsequenter Weise festhält. Es kann auch ein Ausdruck von Ehrlichkeit sich selbst gegenüber sein, sich zunächst nicht kirchlich trauen zu lassen und die Entscheidung darüber noch weiter reifen zu lassen. (…)
Wer weiß… vielleicht waren meine Eltern ja jetzt lang genug ehrlich zu sich selbst… ich mein: 30 Jahre? Das ist eine verdammt lange Zeit… Und wenn ihre Entscheidung, sich damals nicht in einer Kirche trauen zu lassen, tatsächlich von einem damit verpflichtenden Commitment an die Institution Kirche geleitet war, dann gibt es ja heutzutage die Möglichkeit, sich an einen freien Theologen zu wenden…
Ach ja…
Fri 17 Feb 2006
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too damn funnyNo Comments
And remember: Don’t fuck with granny!
Fri 17 Feb 2006
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living1 Comment
Wissenswertes, bevor’s ins Wochenende geht:

Spannbettücher - richtig zusammengelegt.

Toaster - für heiße Schnittchen.

Almost naked animals - meet the gang!

Verdauungsapparat - zum Selberstricken.

LED-Throwies - zum Aufpeppen magnetischer Flächen.
Thu 16 Feb 2006
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generalNo Comments
spannend, wie mein name auf hebräisch aussehen kann:
via hebrew name
Thu 16 Feb 2006
A while ago, I was honored by a question of the famous mullet man (Sorry, ladies, his telephone number is my secret!) who asked me what the name of the whiskey beer stuff was, Rube and I brought to Jeckyll last year. The what? I thought by myself. Can’t remember a damn thing… beer whiskey? What the heck is he talking about?
But today is a good day as the streak of good fortune continues not only for the mullet man. His idea of good fortune is different from mine wherefore I’m happy to present him my idea of it: I just remembered the name of the beer whiskey! AND EVEN FOUND AN ONLINE-SHOP!!
Let me introduce you to the famous Altbayerischer Bier-Likör!

Altbayerischer Bierlikör 0,5l - 25% vol
Beschreibung:
Uriger Likör auf Bockbier-Basis in der Bügelverschluss-Flasche.
For those who understand German a little bit, this review of the Bier-Likör might be interesting.
Sorry for the delay, Zonkman!
And have a great day!
Thu 16 Feb 2006
Posted by A-Heldin under
general[2] Comments
Ja, also ich würd’ jetzt ganz gern ins Bett gehen - wie kann ich sicherstellen, daß mein Rechner nicht mehr automatisch anspringt?
–
Update:
Wißt Ihr, wer mich heute morgen mit strahlendem Gesicht begrüßt hat? Mit strahlend blauem Gesicht? Mein Monitor!
Damnit… Der Admin meines Vertrauens wird vor einem Rätsel stehen…
Thu 16 Feb 2006
Posted by A-Heldin under
working[2] Comments
Heute wieder einmal das Aufeinandertreffen zweier so selten friedlich zu vereinbarender Textkulturen erlebt. Der Herr Kollege hätt’ als ein recht engagiert in der Werbe- und Kommunikationsdesignbranche Tätiger halt gerne ein bißchen mehr Pepp in der Pressemeldung gehabt, und ich als launischer Journalistenveteran fahre ihn an, daß keine ernsthaft arbeitende Redaktion etwas mit dem Wort Weltneuheit anfangen kann, zum Beispiel.
Eines muß man dem Kollegen aber lassen: Er hat eine tolle Webseite entdeckt, auf der er regelmäßig auf Synonymjagd geht. Das halt’ ich ihm sehr zugute und denk mir, daß wohl noch nicht Hopfen und Malz verloren sind. Was schwer vorstellbar ist - kommt der kecke Werbefuzzi doch aus Niederbayern.
Thu 16 Feb 2006
Ja, ich zieh Deinen Pulli über mitsamt der von Dir darunter getragenen T-Shirts, weil Du mir damit näher bist, nachts um drei, nachdem ich wohl gegen halbzwölf auf der Couch eingeschlafen sein muß, mein Kopf in Deinem Schoß, und ich jetzt nicht einschlafen kann, weil meine Füße und meine Nase so kalt sind und ich deshalb aufgestanden bin, keine Lust hatte, umständlich mein heutiges Blusenoutfit anzuziehen und deshalb in Deinen Pulli von vorgestern geschlüpft bin, der so gut riecht, nach Dir, und mich wärmt, hier vor’m Rechner, der seltsamerweise an war, als ich hier an meinen Schreibtisch geschlurft bin, vorhin, mit der seltsamen Vorahnung, daß er wieder angegangen sein mochte, was vor zwei Stunden auch passiert war, als Du mich aufgeweckt hattest, indem Du den Fernseher nach der Criminal-Intent- oder was auch immer -Serie ausgeschalten hast und ich Dich aus schon schwer vom Sandmann bedachten Augen angeblinzelt habe, ich geh noch ein bißchen am Rechner spielen, hast Du gesagt, und ich, gute Nacht, aber jetzt sitz ich hier und wunder mich über meinen Magic-Rechner und frage mich, wann ich zum letzten Mal Lieblingsmännerpullis getragen habe aus besagter Motivation und stelle damit gleichzeitig fest, daß der Weblog hier dringend eine neue Kategorie braucht, girl’s stuff, und rätsle weiter, ob Jungs das eigentlich auch machen, nicht ihren alten smelly Pulli anziehen, aber etwas in der Art, ihre Freundin betreffend, und ich wehre mich vergeblich gegen das total verdrehte Bild eines schicken Damenslips, der sich quer über den Kopf eines adretten Jünglings spannt, Gott sei’s gedankt, daß hier die Publikationsuhrzeit nicht angezeigt wird, was an sich aber hinfällig ist, nachdem hier ja schon Zeitangaben gemacht worden sind und sich überhaupt ein viel zu mutiger Mix der unterschiedlichsten Zeitformen eingeschlichen hat, und oh - Ihr denkt netterweise dran, ab und zu auf die grässliche Werbesäule rechts zu klicken? Damit werden dem Sistablog nämlich 0,00498 Deutsche Zent gutgeschrieben, die die Æ-Heldinnen gerne in Jägermeister investieren, der, wenn’s nach ihnen ginge, in rauheren Mengen als zwei Stamperl von der Tanke fließen könnte, wenn sie sich viermal im Jahr sehen und die erste Nacht immer in jägerlicher Gesellschaft durchquatschend verbringen.
Wed 15 Feb 2006
Posted by E-Heldin under
generalNo Comments
selbst als jüngste von vier geschwistern kann ich mit dieser sprache nur selten etwas anfangen. schön ist es dann auch, zu sehen, wie sich die jugendsprache verändert hat.
findste das auch vierlagig? oder eher tubitös?
hier kann man in einem lustigen test sein wissen erweitern.
Wed 15 Feb 2006
Posted by E-Heldin under
general[2] Comments
Letztens erzählte mir eine Freundin etwas zum Thema Küssen und Knutschen.
“Das mit dem Miteinander-Schlafen sollte man soweit wie möglich rauszögern. Am Anfang einer Beziehung wird immer so viel geknutscht und gekuschelt. Und wenn man einmal miteinander in der Kiste war, wird das alles anders. Da gibt es nicht mehr das vehemend zurückgehaltene und sich in hohe Regionen steigernde erotische Verlangen. Denn man hatte ja schonmal Sex miteinander und kann’s jederzeit wiederhaben (…) Einmal hatte ich nen Typ so weit, dass er kam, als wir einfach nur geknutscht haben. Das war unglaublich.”
Knutschen ist sowieso richtig gesund. Neben hohem Kalorienverbrauch (1 Zungenkuss = 12 Kalorien), verbesserter Atemfrequenz und Durchblutung werden unheimlich viele Hormone ausgeschüttet, mit denen es einem einfach besser geht:
Zum Einen gibt’s das das Glückshormon Serotonin im Gehirn, das bewirkt, dass ein Mensch gelöster und ausgeglichener wird. Das Verliebtheitshormon Phenylethylamin wirkt beim Knutschen wie Amors Pfeil und sorgt für erotisches Interesse, Herzklopfen und Flugzeuge im Bauch. Die kräftig angekurbelte Produktion des Zell-Treibstoffs Adenosintriphosphat (ATP) sorgt für die nötige Energie, damit das Herz schneller schlagen kann.
Eine Alternative für Menschen, die keine Zeit fürs Küssen haben und denen Kalorien egal sind, ist Schokolade. Die könne nämlich den gleichen Kick auslösen wie ein Kuss.
Im Mai wird übrigens am meisten geküsst - was unsereiner natürlich nicht davon abhält, auch in diesen Tagen Frühlingsgefühle auszuleben.
Tue 14 Feb 2006
Posted by E-Heldin under
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Tue 14 Feb 2006
Posted by E-Heldin under
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passend zum valentinstag entdeckt: der love-calculator

und wer noch ein geschenk für seinen partner sucht, sollte sich diesen tipp unbedingt zu herzen nehmen
ausgefallener gehts dann hier zu - wobei mann mir damit eine riesen freude machen könnte…
Mon 13 Feb 2006
Posted by A-Heldin under
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So, liebe Leute. Das ist also auch ein Vorteil eines Messenger-Programmes: daß man, wenn man von zuhause aus arbeitet, sieht, was sein Freund macht. (Vorausgesetzt, er ist umsichtig und zuvorkommend oder ein Witzbold oder - ein Angeber?) Der auch zuhause arbeitet. An sich im Nebenraum.

Oder seinen Kumpels, die ebenfalls online sind, demonstrieren muß, wie sehr ihn seine Frau unter der Fuchtel hat? Hahaha…
Aah… sei’s drum… Vorsprung durch Technik hört so schnell nicht auf, mich zu verblüffen… und sei’s nur um zu wissen, daß der Lieblingsmann grad das Treppenhaus wischt…
Mon 13 Feb 2006
… irgendwie macht man sie doch immer wieder…
rarely irritated, positive, tough, non phobic, fearless, likes the unknown, self reliant, high self control, confident, trusting, strong instincts, prudent, optimistic, willful, likes parties, prefers a specialized career, takes charge, altruistic, strong, high self concept, adventurous, practical, thoughtful
Wörterbuch nicht vergessen!
Mon 13 Feb 2006
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Mein Schwester versucht schon ihr ganzes Leben lang, meine Tagebücher zu lesen. Während ich liebevoll eine Seite nach der anderen vollkritzle (mit Dingen, die mir im Leben so passieren, würde meine Schwester jetzt sagen), versteckt sie sich stundenlang in meinem Kleiderschrank, damit sie sieht, wo ich den Schlüssel für das Buch verstecke. Richtig gelesen! Denn ich würde mein Tagebuch nie offen herumliegen lassen. Zu oft ist es schon passiert, daß die Brüder oder die Schwester am abendlichen Tisch versammelt den Eltern prustend über eine Entdeckung in meinem Tagebuch berichtet haben, die sich beispielsweise in einem den Namen Frank umkringelnden rosa Herzen manifestiert hat.
Ich war noch nie besonders konsequent darin, meinen Kleiderschrank nach meiner Schwester zu durchsuchen, bevor ich seitenweise mein Tagebuch vollkritzeln wollte: Denn wenn Du mal Lust auf’s Schreiben hast und der Drang so groß ist, daß Du alles liegen und stehen läßt, um die gute Geschichte, die Dir gerade eingefallen ist, auf Papier zu bringen, hast Du keine Zeit, Dich auch noch um den kleinen Voyeur im Schrank (minderjährig!) zu kümmern. Ich meine, wofür denn?
Vielleicht war meine Schwester schon damals so etwas wie die erste Leserin meines analogen Logbuches, das ich damals mit anderen Themen gefüllt habe - und das immer noch tue -, als wie ich diesen hier, den digitalen, virtuellen Weblog, bestücken würde. Protestiert jetzt nicht mit dem Hinweis, daß ein Weblog unter anderem durch die Möglichkeit zu kommentieren konstituiert wird - meine Schwester hatte durchaus ihre Ideen, wie sie in meinen Tagebüchern Spuren hinterlassen könnte. Und hat damit ein Feedback gegeben, das mich bisweilen einzelne Einträge nur zu ihrer Unterhaltung schreiben ließ.
Wenn ich mir ihr Statement von unten ansehe, hat sie dieses Schreiben zum Unterhalten anscheinend auch für sich übernommen. Und das ist cool. Denn sonst könnte ich all den Fremden, die diesen Blog mitlesen, niemals erzählen, daß die E-Heldin tatsächlich so ist, wie sie schreibt. Und scheiß auf das Bild, das sie von sich geben möchte - ich bin froh, daß jeder Leser eine eigene Phantasie hat, mit der er hier täglich herkommt. Nur um zu sehen, daß die A-Heldin auch ganz gerne im Schrank sitzt, wenn die E-Heldin die Hosen runterläßt… 
Mon 13 Feb 2006
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Nathalie
Prädikat: Sehenswert
Mon 13 Feb 2006
Posted by E-Heldin under
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Meine Schwester schreibt schon ihr ganzes Leben lang Tagebücher. Seitenweise kritzelt sie die Seiten mit Dingen voll, die ihr im Leben so passieren. Ich war noch nie besonders konsequent darin, erlebte Dinge in ein Buch zu schreiben, das nur für mich sein soll. Ich meine, wofür denn? Ich bin mit dem 10Finger System verdammt schnell und ich erzähle gerne, was Tag für Tag passiert. Ich übertreibe gern und phantasiere. Und ich will unterhalten. In meinem Mädelskreis stellt man doch öfter fest, das sich die ein oder andere mit Erlebtem alleine fühlt. Und in dem ich hier schreibe, was mir passiert, können andere Frauen und Mädchen sehen, dass es völlig normal ist, dass das Leben manchmal aus den Fugen gerät. Sowohl positiv als auch negativ.
Fremde, die meine persönlichen Geschichten lesen, werden mich niemals genau kennen lernen. Sie werden nur das Bild von mir vor Augen haben können, dass ich bereit bin, ihnen zu geben. Ja, etwas exhibitionistisch bin ich wohl. Aber wem schadet das denn?
Viele Leute finden Blogs langweilig. Ich bin der Meinung, wenn der Blog abwechslungsreich, aktuell und voller Links ist, ist es auch spannend ihn zu verfolgen. Drum bin ich auch froh, dass das Projekt Sistaweb zusammen mit A-Heldin so schön durchstartet und sich hier fast jeden Tag was verändert.
Mon 13 Feb 2006
Menschenskinder, bin ich müde. Das Wochenende ist vorbei, die neue Woche strahlt mich an und ich würde am liebsten in mein Bettchen fallen. Eine solche Auswirkung hat natürlich auch Gründe und so begann alles am Samstag:
Ursprünglich noch einen ruhigen Abend in Neuss planend machte ich mich zuhause ausgehreif. Dank lauter Musik und Lust auf hübsches Styling sah ich mich in meinem Spieglein an und dachte, hey, ein bisschen Tanzen wär heut auch nicht verkehrt. Doch nach und nach brachte jeder eingehende Anruf eine Absage von Freunden mehr und so stand ich letztlich im Café Wunderbar und dachte, das gibt heut nichts mehr.
Welch Glück, kam doch mein Neusser Freund Rxxx an den Thresen und war auch ein bisschen hibbelig. Wir beschlossen ins Düsseldorfer Les Halles zu fahren - ein Laden, von dem ich bisher von Jxxxxxxx nur Gutes gehört, aber selbst noch nicht das Vergnügen hatte. Ein Traum, sag ich euch. Die Athmosphäre wie auf einer heimeligen Privat-Fete einer großen plüschigen und überdekorierten Villa; das Publikum würde ich im Schnitt auf angenehme 30 Jahre schätzen und der House-DJ war auch schwer in Ordnung.
So tranken wir und tanzten, beobachteten und rauchten, flirteten und lachten. Und plötzlich stand da ein großer großer blonder Kerl und lächelte mir zu. Etwas schüchtern verschwand er später wieder mit seinen Freunden, kehrte aber immer wieder auf seine Beobachtungsstation zurück. Rxxx klopfte mir auf die Schulter: Sprech ihn dochmal an. Doch ich war mir nicht sicher. Als eine halbe Stunde später, einer seiner Freunde auffällig zu mir rüberwinkte und der große große blonde Mann auch lächelte, nahm ich meinen Mut zusammen und sprach ihn an.
Stunden später saß ich mit Ixxx (2,01m, —> 31 <— Jahre, nicht aus der Eventbranche
und Standardtänzer (!!!)) noch immer zusammen in der großen Halle, wir tranken Heinecken und Weizen und quatschten bis das Licht anging. Und jetzt schon nach Hause? Wir zogen weiter zum Düsseldorfer Bahnhof, tranken Kaffee, redeten weiter, gingen an der Rheinuferpromenade bei Sonnenaufgang spazieren, weiter in die Altstadt zum Uerige, zum Frühstücksbuffett in ein Hotel und selbst nach neun Stunden romantischem Kennenlernen, fiel es uns schwer, morgens um zehn jeweils ins Taxi zu steigen und allein in die eigenen vier Wände zu fahren.
Weitere zwölf Stunden später (also Sonntagabend um 22h nach doch tatsächlich vier Stunden Schlaf) saßen wir mit großem Salat und gelieferter Pizza auf dem Boden seiner Wohnung und redeten und lachten wieder stundenlang… Ich hatte die Zeit vergessen und genoss einfach nur die Gespräche und natürlich seine Nähe. Als ich um 3h morgens in mein Bett fiel und trotz absoluter Übernächtigung nicht schlafen konnte, wusste ich:
da hat mir jemand den Kopf verdreht … 
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