Richard Ashcroft (damals The Verve) auf die Frage, ob er seine Songs mit seiner Frau bespreche:

Schon. Aber es geht nicht immer nur um Kate und mich. Ich bin 34 und habe Freunde, die auch ihre Erfahrungen machen.

Jetzt bringt er ein neues Album raus, Keys to the World, und hat als verheirateter Vater zweier Kinder nicht nur Freunde mit Erfahrung, sondern auch selbst richtig Ahnung vom Leben:

Netzeitung: In «Why do lovers» singen Sie über ein Paar, das seit einer Weile zusammen ist. Recht ungewöhnlich.

Ashcroft: Ich weiß. Aber ich wollte eben nicht über zwei Leute schreiben, die sich gerade kennen gelernt haben und nun wild im Regen herumvögeln, sondern über zwei Menschen, die sich kennen. Die nackt sind, die die Dämonen des anderen kennen. Wie schafft man es dann? Wieder: Das ist das Leben. Es fängt doch schon morgens an, wenn der eine noch im Bett liegt und der andere aufstehen muss, um zu seinem Job zu gehen. Da ist eben nichts mit Champagner und Lachs und hemmungslosem Sex.

Ein Grund mehr, mal reinzuhören… haha.