New year’s eve day 2011 is when we last talked about it. Dusting the shelves, rearranging the furniture and bringing in a few fresh flowers. I sneaked into the abode when she went to bed earlier, to see how it looked like, how it felt. And I gotta say maybe… maybe I can picture myself hanging around this spot again… time will tell.

Happy New Year 2012!

In meinem Leben hab ich ja hier und da schonmal Schluss gemacht. Eigentlich war ich so gut wie immer diejenige, die Schluss gemacht hat. Beruflich, freundschaftlich, partnerschaftlich: Wenn man es einfach nicht mehr erträgt, das Gefühl von Einsamkeit oder Unverständnis zu erdulden, spätestens dann war es immer Zeit, das klärende Gespräch zu suchen.

Und auch hier ist es irgendwie vorbei. Es gab mal eine richtig gute Zeit auf Sistaweb. Doch die ist gefühlte 500 Jahre her.

Ich fühl mich nicht mehr gut und somit ist es nun nur noch an A-Heldin Stellung zu beziehen, um unser kleines Baby für immer sterben zu lassen. Ob es als Blogger-Singles an anderer Stelle weitergeht wird die Zeit zeigen.

Adieu, macht’s gut und danke für die tolle gemeinsame Zeit!

Anne-Marie ist tot.

Gestern hab ich erfolgreich meinen ersten Eintopf gezaubert. Auch wenn der Eintopf wegen Gemüse-Übermengen kurzfristig ein Zweitopf wurde. Schmecken tut er trotzdem und für die (Wunsch-)Mütter unter den Lesern hier eine eingeklammerte Zutatenliste (Suppenrindfleisch, Kartoffeln, Sellerie, Möhren, Lauch, Kohlrabi, Salz, Petersilie, Pfeffer, Kümmel, Rosmarin).
Jetzt riecht meine Wohnung nach traditioneller Familienkost und irgendwie macht’s das direkt heimeliger.

Zum Nachtisch gab’s Transporter 3, in dem sich der schmackhafte Jason Statham mehrmals halbnackt und sogar richtig emotional gab. Gepaart mit einem Stückchen Bienenstich, das den Nachmittagskaffee überlebt hatte, war das schlicht ein phänomenales Menü!

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Zukünftig werd ich dabei wohl mit geöffnetem Fenster meine DVD-Sammlung genießen können. Die Bahn und der Bund tun was für meine lärmgequälte Seele!

Facebook ist doof.

Es gibt Leute, die beschäftigen sich seit Einrichtung ihres Profils mit nix anderem mehr in ihrer privaten Online-Zeit.

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Neues Büro im gleichen Gebäude zu haben wie Leute, die man schon seit Jahren nicht leiden kann, ist auch doof.

Da sind dann Emails mit “Willkommen zurück in der Familie” gepaart mit einem doofen Zwinkersmiley genau das, was mich selbst nach dem ersten Kaffee auf die Palme bringen kann.
Ich sag mal, Sender-Empfänger-Prinzip und weiß ja, dass keiner offensichtlich doof zu mir sein will, wie es bei mir leider ankommt.

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Habe das Gefühl, der Tag könnte doof werden. Obwohl mein Chef heute Mittag den Grill auspacken wird und ich leckeren selbstgemachten Kartoffelsalat in meiner Tasche dabei habe. Und, obwohl meine Waage mich heute Morgen angelacht hat. Und, obwohl die Sonne scheint. Und, obwohl ich keinerlei Hormon-Schwankungen habe.

Doof.

Heute Morgen um 6h30 nach Hause gekommen. Jetzt hellwach und restalkoholisiert. Ich habe mindestens drei weiße Haare auf dem Kopf. Und weil die Sonne scheint, kann ich nicht mehr schlafen. Trotz Kater. Meine Wohnnung sieht aus wie geleckt. Kein Qualmgeruch. Kein verklebter Boden. Die Vorglühmannschaft hat tatsächlich nur schöne Blumengestecke, gebrauchtes Geschirr und Sektgläser hinterlassen. Und jetzt werde ich meinem (noch vor dem Schlafen gehen!!!) abgeschminkten und wild pochenden Köpfchen mal statt alter Pizza und anderen Resten eine leckere Grapefruit und fünf Liter Leitungswasser zuführen.

Ich werd’ alt…

1. Dein Geburtstag?
Heute vor 26 Jahren, also 15. März 1983.

2. Link zum Cover der BRAVO aus der Woche deines Geburtstags?
Und bitteschön. Silvester Stallone und eine Robben-Sympathie-Aktion - welch besondere Mischung…

(Quelle: BRAVO-Archiv)

3. Der Song, der an deinem Geburtstag auf Platz eins der deutschen Charts war?

Uargh. Mochte ich ja noch nie diesen Major Tom Hit…

4. Welche prominente Person hat auch an einem 15. März Geburtstag?

1879: Marie Juchacz (deutsche Sozialreformerin und Frauenrechtlerin)
1923: Willy Semmelrogge (deutscher Schauspieler)
1932: Alan LaVern Bean (4. Mann auf dem Mond)
1967: Julia Biedermann (deutsche Schauspielerin, 3. Staffel “Ich bin ein Star…”)
1975: Eva Longoria Parker (US-Schauspielerin, “Desperate Housewifes”)

5. Eine Nachricht, die an einem 15. März aktuell war?

44 v. Chr.: Der große Gaius Julius Caesar wird mit 23 Dolchstichen ermordet.

1493: Nachdem ihre beiden Karavellen Niña und Pinta auf der Rückreise von ihrer ersten Entdeckungsfahrt durch einen Sturm getrennt worden sind, erreichen Christoph Kolumbus und Martín Alonso Pinzón am gleichen Tag den spanischen Heimathafen Palos de la Frontera.

1906: Die zum Automobilbau entschlossenen Geschäftspartner Henry Royce und Charles Rolls lassen ihre gegründete Firma Rolls-Royce Limited in Manchester eintragen.

1956: Das Musical My Fair Lady von Frederick Loewe und Alan J. Lerner nach dem Schauspiel Pygmalion von George Bernard Shaw wird mit Julie Andrews und Rex Harrison in den Hauptrollen im Mark Hellinger Theatre auf dem Broadway in New York uraufgeführt. Das Stück wird vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen und bringt es in der Folge auf 2.717 Aufführungen

1978: Janoschs illustriertes Kinderbuch Oh, wie schön ist Panama erscheint. 1979 erhält der Autor dafür den Deutschen Jugendbuchpreis.

1991: Der am 12. September 1990 von der DDR und der Bundesrepublik Deutschland sowie Frankreich, Großbritannien, der Sowjetunion und den USA abgeschlossene Zwei-plus-Vier-Vertrag tritt in Kraft. Damit ist der Weg zur Wiedervereinigung Deutschlands frei.

Darf ich meine neuen Büro-Kollegen vorstellen?

Anne-Marie, der schwarze, schlanke Teleskopfisch mit den knuffigen Kugelaugen.

Horst, der muntere Goldfisch mit dem glitzernden weißen Bäuchlein.

Terrorist, (ein Gurami) der schon länger im Büro wohnt und Horst und den vier anderen goldigen Wasserbewohnern die Schuppen vom Rücken gefressen hat. Nur Anne-Marie, die hat er in Ruhe gelassen. Die Black-Lady war ihm wohl nicht schillernd genug.

Der Terrorist ist jetzt im Fisch-Himmel (daher auch kein Foto mehr!). Quasi von der Herren-Toilette aus direkt ab nach oben. Obwohl ich ihn lieber in der der Fisch-Hölle sehen würde. Der böse, böse Miesepeter, der meinen kleinen Tierchen anlässlich meines Einzugs den Umzug vom Tierparadies-Aquarium in mein Büroparadies-Aquarium so schrecklich unerträglich machte und die sich wohl das ganze Wochenende schon aus Angst vor Übergriffen des großen Platzhirsches im dicht bewachsenen Bodensand eingebuddelt haben.

Zwei - wegen keinerlei außergewöhnlichen äußerlichen und individueller Merkmale noch unbenamte - Goldfische sind richtig angeschlagen und hängen in den Seilen. Manchmal lassen sie sich kraftlos nach oben treiben und ich sehe nur an den lahmen Kiemenbewegungen, dass noch Leben in ihnen ist. Hoffentlich werden die beiden wieder fit! Dann bekommen sie auch schöne Namen und gehen nicht in die Geschichte ein als toter Goldfisch 1 und toter Goldfisch 2! Das könnte ich nach dem guten Start am Anfang der zweiten Woche einfach nicht ertragen…

Fühle mich wie an meinem ersten Schultag:
Positiv gespannt, ein bisschen aufgeregt und unsicher ob der schon bald routinierten Bahnfahrt in die Landeshauptstadt. Hach, Bahnfahren… hach, Düsseldorf… hach, eine neue Morgen- und Abend-Skyline… hach, endlich: der so lang herbei gesehnte neue Job…

Düsseldorf. Sushi. 2 Gläser Wein.
Rückfahrt mit der S11. Richtung Bergisch Gladbach.

Und das erste Mal in meinem Leben - den Rhein überquerend - höre ich dieses Lied:

Lieber früher als später, Kinder!

Bereits am Dienstag-Vormittag ereigneten sich Sonderliches im Neusser Dreikönigenviertel. Das Opfer, E-H. wurde von Eimi Weinhaus überfallen. Weinhaus ist nicht nur wegen ihrer phantastischen Stimme und verkaufsstarken Alben bekannt, sondern landet wegen dokumentierter Drogenexzesse immer wieder in den Schlagzeilen.

E-H.: “Da komm ich nach Hause und entdecke sie: Eimi Weinhaus, die ganz ungeniert meine Leder-Stilettos und Lack-Gold-Ballerinas aus dem Schuhschrank probierte. Die dachte wohl, so ganz ungeschminkt erkennt sie keiner. Pustekuchen, liebe Eimi, ich hab dich erwischt!”

Nun droht Eimi die Teilnahme an einer Altweiber-Karnevalsparty. Da passt sie nicht nur wegen ihres ausgefallenen London-Chick-Looks wunderbar hin!

Sagt meine Schwester, der man endlich ansieht, dass sie die Ältere ist. Sagt ne Freundin.

Sag ich: “Schwester, einer geht doch immer!”
Sagt der Wirt: “Wenn’se nicht will!”

Und stimmt mir zu, dass sie einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
Küsschen inklusive.

Wenn sie blind sind, hören sie ja auch besser.

Die kulturelle Plauderkiste.
Und plaudert aus dem kulturellen Nähkästchen.

Alte Burnerinnen.
Tanzen auf der Straße.
Völlig normal in Augsburg.

Will gar nicht wach werden. Hatte mir nämlich für danach vorgenommen, die Steuererklärung zu machen.

Mittlerweile habe ich innerlich drei Dinge verabschiedet, die quasi unbedingt vorher erledigt werden müssen:
1. Bad-Spiegel putzen
2. Bett frisch überziehen
3. Waschmaschine anwerfen

Sobald diese Liste um den Punkt “Orangen schälen” ergänzt wird, ertappe ich ihn: meinen inneren Schweinehund!

Schöne Fotoserie vom verschneiten England gibt’s beim Stern.

Da kann man ja zum Winterurlaub tatsächlich mal hin!

Johannes hat’s hiermit einfach auf den Punkt gebracht.

Da würd ich dann nur noch hinzufügen wollen, dass alle Mini-Besitzer ihre kleine Kultkarre bitte nicht verschrotten lassen, sondern mir in einem Jahr zum Kauf anbieten, wenn ich mir endlich meinen Mädchentraum erfüllen kann, der mein Köpfchen nicht los lässt, seit ich mich mit 14 vor dem Schulgelände in einen knallroten BMC mit schwarzer Lederausstattung verliebt habe.

Sollten wir langsam mal die Kategorie “E-Heldin und ihre Autos” einführen? ;)

Ich dachte, ich seh nicht richtig. Steht da heute anstelle meiner liebgewonnenen Bäckersdamen ein Mann hinter’m Verkaufsthresen. Das Lächeln hat er sich gut abgekuckt, denk ich mir und bestelle den Brotwochenvorrat drauf los.

Verkäufer: Darf’s noch was Süßes für den Feierabend sein, junge Frau?
E-Heldin: Aber gern. Ich kann mich nur nicht entscheiden.
Verkäufer: Sind Sie eher die Schokoladige oder soll ich Ihnen ein Apfeltörtchen einpacken?
(…)

Toll macht der das, denk ich mir. Und in der Begeisterung rutscht mir raus:
Also für einen Kerl machen Sie das wirklich sehr sehr gut!

Verkäufer: *lacht* Ja ich weiß, andere lassen sich um diese Uhrzeit das Bier ans Sofa bringen. Aber mit der Emanzipation machen das ja auch gar nicht mehr soviele Frauen. Na, jedenfalls an den Kerl hier müssen Sie sich jetzt wohl gewöhnen!

… und gleich geht’s ab ;)

2009 wird mein Jahr!!!

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Update:

Ich trink mir jetzt ne Flasche billigen Müller-Thurgau. Prost!

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